Mit einem Fahrrad-Heimtrainer kann der konsequente Sportfreund sich gemütlich die Tour de France im TV ansehen und gleichzeitig auch ganz ohne Doping mitmachen. Positiver Nebeneffekt: Unangenehme Stürze sieht sich unser Sportler nur an. Nur dabei statt mittendrin.

Dass viele heimische Fitnessgeräte Heimtrainer sind, ist allgemein bekannt. Dafür gibt es im Wesentlichen zwei Gründe. Zunächst helfen diese Hometrainer, die Kondition wirkungsvoll zu steigern. Dass ist vielen wichtig, denen die Hantelbank im Fitness-Studio nicht in den Sinn kommt. Zudem lässt sich dank der sitzenden Position ganz wunderbar fernsehen – allzu komische Sendungen sollten jedoch nicht laufen, um durch spontanes Lachen nicht aus dem Tempo zu kommen. Weiterhin erfordert dieses Training keinen klinisch reinen Fußboden, wie ihn die ohnehin zweifelhaften Angebote der Home Shopping Sender oft benötigen. weiterlesen »
Der WM-Dritte Tony Martin aus Eschborn wurde vom Fachmagazin Radsport zu Deutschlands Radsportler des Jahres 2009 gewählt. Beste deutsche Frau ist Seriensiegerin Ina-Yoko Teutenberg aus Düsseldorf.
Nach der Umfrage des Fachmagazins Radsport gewann Martin vom Team Columbia mit 33,5 Prozent. Zweiter wurde sein Teamkollege Andre Greipel aus Hürth (26,1) vor Klassikerspezialist Heinrich Haussler aus Freiburg (16,4).
“Das ist ein Riesenkompliment und überrascht mich, denn Andre Greipel war ein starker Mitkonkurrent, der doch viel mehr gewonnen hat als ich”, so Martin zum Sportinformationsdienst.
Zu seinen größten Erfolgen 2009 zählten das WM-Bronze im WM-Zeitfahren und Gesamtplatz zwei bei der Tour de Suisse. Zudem streifte sich der 24-Jährige für 12 Tage das Weiße Trikots des besten Nachwuchsfahrers bei der Tour de France über und belegte auf der vorletzten Etappe hinauf zum Mont Ventoux den zweiten Platz.
Ina-Yoko Teutenberg siegte bei der Umfrage mit 37,1 Prozent vor Giro-Siegerin Claudia Häusler aus Wolfratshausen (29,8) und Judith Arndt aus Leipzig (14,2). Teutenberg machte vor allem mit Siegen bei der Flandern-Rundfahrt und dem DM-Titel im Straßenrennen auf sich aufmerksam.
Hartgesottene Biker aufgepasst! Am 9. Januar findet der Winter-Marathon für Radfahrer „Ride der Eisbär” in Kitzingen statt. Bei dem Rennen im neuen Jahr starten Profis wie auch ein Volkssportler.
Bei der traditionellen Bike-Veranstaltung im Winter können Biker zwischen drei Strecken zu Längen von 50, 75 und 100 Kilometern wählen. Dabei werden die Teilnehmer an fränkischen Sehenswürdigkeiten vorbeigeführt und radeln durch die wunderschöne Weinlandlandschaft rund um Kitzingen.
Im vergangenen Jahr war trotz eisigem Winterwetter mit Temperaturen von -17 Grad 320 Teilnehmer mit von der Partie. Also Funktionskleidung ist gefragt. Informationen zu diesem außergewöhnlichen MTB-Marathon erhalten sie auf www.ride-dereisbaer.de
Toursieger Alberto Contador will seinen Vertrag bei Astana erfüllen und bis 2010 für den kasachischen Rennstall in die Pedale treten. Damit wird der Spanier im kommenden Jahr mit dem gleichen Team seinen Titel bei der Tour de France verteidigen.
“Ich mache bei Astana weiter. Ich bin zufrieden, dass meine nähere sportliche Zukunft endlich geklärt ist”, meinte Contador zur dpa. Trotz der Abwanderung hochkarätiger Radfahrer will er bei der kommenden größten Rundfahrt der Welt “100 Prozent geben, um wieder um den Sieg bei der Tour de France” mitzufahren.
Tour-Seriensieger Lance Armstrong und der ehemalige Astana-Teamchef Johan Bruyneel haben das neue RadioShack-Team gegründet und warben den Wahlschweizer Andreas Klöden und US-Amerikaner Levi Leipheimer ab.
Dafür ist ein alter Bekannter ins Astana-Team zurückgekehrt. Ex-Telekom-Star Alexander Winokurow wird nach Ablauf seiner Dopingsperre mit Contador fahren. Geklärt ist aber noch nicht, ob die Tour-Veranstalter den Kasachen überhaupt starten lassen.