Der Frühling ist da und endlich macht Fahrrad fahren wieder Spaß. Aber wie siehts mit Euren Bikes aus, wäre nicht eine Tuning-Kur von Vorteil, so dass es Euch weiterhin zuverlässig dient? Wie geben Euch ein paar sinnvolle Tipps, wie Ihr euern Esel aufrüsten könnt.
Dazu muss man nicht mal tief in die Tasche greifen. Beispielsweise haben die alten Griffe ausgedient. Schicke stylische Griffe gibt es schon für 20 Euro. Oder leistet Euch einen neuen Lenker oder einen neuen Vorbau, wodurch die Oberkörperposition verändert werden kann.
Wichtig ist auch ein Kettenwechsel. Schon ab 10 Euro bekommt man eine neue Kette und der runde geräuscharme Tritt wie nach dem Kauf des Bikes ist wieder zu spüren.
Schaut Euch Eure Bremsbeläge an. Auch die sollten mal gewechselt werden. Schließlich sind die Brakes eine Art Lebensversicherung. Wechselt auch mal Eure Schalt- und Bremszüge aus. Die Schaltkräfte werden sich spürbar verringern.
Speckt Euer Bike ab, indem Ihr Euch neue Reifen rauf zieht. Faltreifen sind lange nicht so schwer wie die Drahtversionen. Zudem muss man überlegen, ob man mehr in der Stadt fährt oder mehr im Gelände. Als urbaner Biker sind Slicks von Vorteil, da man eh nur über den Asphalt bügelt. Es gibt schon qualitativ hochwertige Slicks als Falt-Version für 12 Euro das Stück.
Die weltbesten Freerider werden sich ab diesem Jahr bei der Freeride Mountain Bike (FMB) World Tour messen. Die neue Welt-Serie wurde von Profisportlern, Veranstaltern und Szene-Größen für die Disziplinen Big Mountain, Slopestyle und Dirt Jump ins Leben gerufen.
Durch die neue FMB World Tour soll diesem Bike-Sport eine professionelle Struktur gegeben und die Events für die Athleten sicherer gemacht werden. Zudem soll diese rasante Sportart, für die Medien und die breite Öffentlichkeit zugänglicher gemacht werden. Freeride-Mountainbiker sind in der Vergangenheit schon weltweit gegeneinander gefahren. Aber eine organisierte weltweite Wettkampfserie gab es bisher noch nicht. So soll diese neue Serie eine feste Größe in der Actionsport-Welt werden.
In den Disziplinen Big Mountain, Slopestyle und Dirt Jump können die Biker in den Wettbewerben der FMB World Tour Punkte sammeln, welches dann in einem daraus resultierenden Worldranking nach jedem Tourstopp aktualisiert wird. Und nach dem
letzten Wettbewerb der Saison wird der offizielle Gesamtsieger der Tour gekürt.
Zur Gründung der FMB World Tour und um den unterschiedlichen Anspruchsgruppen eine Stimme zu geben, wurde die Freeride Mountainbike Association (FMBA) installiert.
Der Premiere-Event der FMB ist am 10. und 11. April der Vienna Air King.
Der Spanier Oscar Freire hat beim Klassiker-Auftaktrennen Mailand-San Remo souverän gewonnen. Freire setzte sich im Massensprint gegen Sprint-Konkurrenz Mark Cavendish und Tom Boonen durch und steht nach 2004 und 2007 nun zum dritten Mal auf dem Treppchen.
Oscar Freire macht jagt auf den früheren deutschen Sprintstar Erik Zabel. Nach seinem dritten Sieg beim klassischen Eintagesrennen Mailand-San Remo ist er nur noch einen Erfolg von Zabels vier “Classicissima”-Siegen entfernt. Ungeschlagener König der Strecke ist noch immer der Belgier Eddy Merckx, der zwischen 1966 und 1976 sieben Mal triumphierte. weiterlesen »
In anderthalb Monaten beginnt die zweitgrößte Radrundfahrt der Welt. Die Organisatoren des 93. Giro d’Italia gaben jetzt 22 Rennställe bekannt, die am 8. Mai in Amsterdam an den Start gehen werden.
Darunter wird auch der letzte verbliebene Rennstall aus Deutschland, Team Milram, sein. Nicht starten wird in diesem Jahr der US-Amerikaner Lance Armstrong mit seinem neu formierten Team RadioShack.
Auch der nach seiner Dopingsperre zurückkehrende Riccardo Ricco vom Team Flaminia wird nicht dabei sein. Beim Giro vor zwei Jahren verblüffte er mit seinen Antritten und Sprüchen die Radwelt und im Nachhinein war er nur ein kleiner Schwindler mit großer Klappe, der sich durch Doping mit CERA einen Vorteil verschafft hatte.
Ebenso verzichtet der Vorjahressieger Denis Mentschow auf einen Giro-Start. Der Rabobank-Kapitän will sich stattdessen auf die Tour de France vorbereiten.
Informationen zum Giro d’Italia erhalten Sie hier: www.gazzetta.it/Speciali/Giroditalia
Wer will in diesem Jahr an Alberto Contador vorbeikommen? Jetzt sorgte der Spanier schon für seinen zweiten Coup dieses Jahres: Der 27-Jährige gewann die erste wichtige Rundfahrt 2010, Paris-Nizza.
Schon Ende Februar ließ Contador bei der Algarve-Rundfahrt im Süden Portugals alle hinter sich und bewies mit dem Triumph ausgezeichnete Frühform.
Nun schlug der Tour-Sieger erneut zu. Mit elf Sekunden Vorsprung gewann der Astana-Profi vor seinem umstrittenen Landsmann Alejandro Valverde, der gegenwärtig nur in Italien wegen Dopings nicht starten darf.
Heute stellen wir Euch mal eine ganz besondere Kiste vor. Ein Full-Suspension-Bike von TREK. Das Remedy 9.9 ist das Flagschiff des US-amerikanischen Rad-Herstellers. Die Radbauer nennen es den König der Berge und den Trail-Meister.
Zumindest auf dem Bild sieht man pure Rad-Ästhetik im Carbon-Gewand. Nur der Hinterbau besteht aus Aluminium. Der Trend bei dem TREK geht eindeutig weg von Enduro in Richtung All-Mountain. Bei den Komponenten und weiteren Teilen des Remedy wurde nur vom Feinsten ausgesucht.
Die Federgabel ist eine Fox 32 Talas Fit RLC w/air spring mit 150 Millimeter Federweg. Das Federbein hinten ist ein Fox Float RP-23, das einen Dämpfer mit Erweiterungs-Zylinder besitzt, der erst ab 50 Prozent Einfederung geöffnet wird, wodurch eine lineare Dämpfung erzielt wird.
Viele teile stammen von der Edel-Firma Bontrager, z.B. Laufräder, Reifen, Lenker, Sattel, Vorbau. Geschaltet (Schalthebel und Schaltwerk) wird SRAM X.0 und auch die Kassette stammt vom Chicagoer Komponentenhersteller. Umwerfer (XT) und Kurbel (XTR) kommen aus dem Hause Shimano.
Zugegeben mit ca. 6000 Euro ist dieses Klasse-Bike kein Pappenstiel. Aber auf jeden Fall ein leichter und unkaputtbarer Begleiter bei einer Alpen-Überquerung.
Die Rad-Rundfahrt Paris-Nizza 2010 ist die 68. Ausgabe der Etappenfahrt Paris-Nizza. Gestern hat sie begonnen und wird in genau einer Woche (am 14. März) in Nizza zu Ende gehen. Sie besteht aus einem Prolog (Einzelzeitfahren) und 7 Etappen.
22 Mannschaften wurden zur Rundfahrt Paris-Nizza 2010 eingeladen, wovon 16 ProTour-Mannschaften sind. Auch beide Teams, die den ProTour-Status am Ende der vorangegangenen Saison verloren hatten, sind dabei. Die Teams, die bei der Rundfahrt Paris-Nizza 2010 teilnehmen, sind: Ag2r-La Mondiale, Astana, Bbox Bouygues Telecom, Caisse d’Epargne, weiterlesen »
Die diesjährige Murcia-Rundfahrt (3.3. bis 7.3.) im Südosten Spaniens begann mit viel Ärger und einem alten Bekannten. Veranstalter Francisco Guzmán hatte bereits im Vorfeld der fünftägigen Rundfahrt kein italienisches Team zugelassen, um Rache für die Dopingsperre Alejandro Valverdes in Italien zu üben. Der siebenmalige Tour de France Gewinner Lance Armstrong gibt sein Debüt in Europa.
„An unserem Rennen werden keine italienischen Teams teilnehmen, weil sie Valverde nicht in Italien fahren lassen“, sagte Guzman der spanischen Sportzeitschrift „AZ“ und löste damit einen mittelschweren Eklat in der Radsportwelt aus. Valverde wurde vom Nationalen Olympischen Komitee Italiens (CONI) für italienische Rennen gesperrt, weil er im Verdacht steht, mit dem spanischen Dopingarzt Eufemiano Fuentes zu tun zu haben. Guzmans Worte stießen jedoch gleich auf den Unmut von Pat McQaid, Präsident des Radsport-Weltverbandes UCI. Er forderte Guzman auf, sich zu entschuldigen. Anschließend sagte Guzman entschärfend, die Spitzenteams aus Italien seien durchaus willkommen gewesen, hätten aber von sich aus kein Interesse an einer Teilnahme gehabt und andere Mannschaften aus Italien hätten nicht das geforderte Leistungsniveau.
Dümmer hätte es nicht kommen können, denn neben den Italienern fehlen ironischerweise nun auch die Spanier. Grund dafür ist ein Streit zwischen dem Verband der spanischen Rennveranstalter und der Vereinigung der Teams über Fragen der Sicherheit und Startgelder. Dafür lassen sich andere bekannte Gesichter wieder blicken, allen voran Lance Armstrong vom Team RadioShack. Der 38jährige Amerikaner hat vor, sich in diesem Jahr besser aufs Zeitfahren vorzubereiten. „Ich habe versucht an meiner Position beim Zeitfahren zu arbeiten. Im vergangenen Jahr habe ich nicht speziell das Zeitfahren trainiert - das war ein Fehler“, sagte Armstrong vor dem Start der ersten Etappe.
Während sich Lance Armstrong zum Auftakt mit einem Platz im Mittelfeld begnügte, holte der Südafrikaner Robert Hunter vom Team Garmin-Transitions den Sieg. Auch auf der zweiten Etappe entschied er den Massensprint vor dem Australier Graeme Brown (Rabobank) und dem Spanier Vicente Reynes (HTC-Columbia) für sich. Das deutsche Team Milram ist mit seiner Leistung zum Auftakt zufrieden, Roger Kluge aus Cottbus wurde vierter. Die Radsportfans warten nun gespannt aufs Zeitfahren am Samstag und auf einen möglichen Etappensieg von Lance Armstrong.
Der Start der größten italienischen Rundfahrt könnte 2012 in Washington DC über die Bühne gehen. Der Giro d’Italia in der US-amerikanischen Hauptstadt wäre etwas Außergewöhnliches.
Kürzlich trafen sich in Washington DC der Bürgermeister der Stadt Adrian Fenty, der italienische Botschafter Giulio Terzi und Giro-Organisations-Chef Angelo Zomegnan. Der will, dass eine große Länder-Rundfahrt erstmalig in die USA ausgetragen wird.
Drei Bewerber für den Giro-Start 2012 stehen zur Debatte, aber Washington soll laut dem Ex-Journalisten Zomegnan der Favorit sein. Der Giro-Chef prophezeite schon einmal “etwas Großes für eine große Stadt”.
Die endgültige Entscheidung soll in den nächsten Monaten fallen. 2010 soll die Italien-Fernfahrt erst einmal am 8. Mai in Amsterdam in den Niederlanden gestartet werden.
Findet ihr diese Idee gut die traditionelle ProTour-Fernfahrt in den Staaten zu starten, oder soll sie ausschließlich über italienische Straßen führen?
Die neue Radsportsaison ist im vollen Gange. In den kommenden Wochen geht es auf den Klassikern Europas rund. Heinrich Haussler bewies beim belgischen Auftakt, dem “Omloop Het Nieuwsblad”, dass er ein Favorit auf den Sieg bei einem Eintagesrennen ist.
Der deutsche Radprofi vom Cervélo TestTeam kam auf Rang zwei hinter Juan Antonio Flecha ins Ziel. Doch welche wichtigsten Eintagesrennen stehen im Frühjahr 2010 an?
So findet am 20. März der längste Klassiker in Norditalien statt. Die über 290 Kilometer lange Etappe führt von Mailand nach Sanremo.
Am 4. April geht der berühmte Klassiker die Flandern-Rundfahrt über die Runden. Dieses belgische Traditionsrennen ist durch kurze und steile Anstiege gekennzeichnet.
Eine Woche später, am 11. April, wird der berühmte französische Klassiker ausgetragen. Bei dem Rennen Paris-Roubaix sind die Kopfsteinpflaster-Spezialisten gefragt.
Der vierte berühmte Frühjahrsklassiker heißt Lüttich-Bastogne-Lüttich. Das älteste Eintagesrennen, das durch den wallonischen Teil Belgiens führt, ist bekannt für seine viele lange und schmerzhafte Anstiege und geht am 25. April über die Bühne.
Alle diese Rennen gehören zu den Monumenten des Radsports. So werden die fünf traditionsreichsten und prestigeträchtigsten Eintagesrennen im Straßenradsport genannt. Der fünfte Klassiker, die Lombardei-Rundfahrt, findet erst im Oktober statt.