Der Gewinner der Tour de France 2010 Alberto Contador wird den Rennstall Astana verlassen und nach Dänemark zu Bjarne Riis wechseln. Die Brüder Andy und Frank Schleck werden dagegen das Team Saxo Bank zum Saisonende wie erwartet verlassen.
Der Spanier Contador hatte verkündet, die Mannschaft Astana am Jahresende verlassen zu wollen. Der Madrilene soll schon in Verhandlungen mit Riis sein. Für ungefähr 5 Millionen Euro soll Contador zu Riis wechseln. Dieses Geld kommt vom US-amerikanischen Radhersteller Specialized, der zweiter Hauptsponsor bei Riis werden soll. Zudem ist Specialized persönlicher Sponsor von Contador.
Andy und Frank Schleck dürften nun wie erwartet nach Luxemburg wechseln. Der frühere Riis-Sprecher Brian Nygaard und der vor der Tour de France gefeuerte, ehemalige Saxo-Bank-Sportchef Kim Andersen werden ein neues Team ins Leben rufen, das um die beiden Brüder aufgebaut werden soll.
Gewonnen hat die Tour de France 2010 wieder der Spanier Alberto Contador vom Team Astana ganz knapp vor dem Luxemburger Andy Schleck vom Team Saxo Bank. Hauptgewinner ist aber ihr Ausrüster Specialized.
Der US-amerikanische Fahrrad-Hersteller Specialized rüstete beide Profi-Rennställe mit seinen Rennrädern aus und kleidete sie mit seiner Bike-Wear ein. Zudem ist er auch Sponsor vom Team Quick Step.
Die Chefs von Specialized mit Sitz in Morgan Hill, Kalifornien, werden sich während der Tour de France genüsslich in ihren Sesseln zurückgelehnt haben. Schließlich erschienen ihre Bikes immer und immer wieder im Fernsehen, gefahren von den Besten der Tour. Eine bessere Werbung kann man sich kaum vorstellen.
Problematisch wird es mit der Firmen-Ideologie nur, wenn ein Fahrer ihrer hoch technisierten Bikes zu Mitteln greift, die ihn noch schneller machen. Oder noch schlimmer, wenn das Bike selbst „frisiert” wird. So der Vorwurf an den Schweizer Specialized-Fahrer Fabian Cancellara, der vor ein paar Monaten mit einem E-motorisierten Bike dieser Firma die Flandern-Rundfahrt und den Klassiker Paris-Roubaix gewonnen haben soll.
Jetzt verlieren Sie nie wieder die richtige Route aus den Augen. Der Hersteller Garmin hat jetzt einen GPS-Fahrradcomputer entwickelt, den Edge 705, der f auf einem brillanten Farbdisplay Tempo, Entfernung, Zeit und auch Karten darstellt.
Mit dem entsprechenden Zubehör liefert er ambitionierten Radsportlern Mit einer drahtlosen ANT+ Sport- Übertragungstechnologie liefert der Mini-Computer Werte zur sogar Herzfrequenz und Trittfrequenz sowie Kraft- bzw. Leistungswerte.
Weiterhin zeigt der Edge 705 durch die GPS-Unterstützung auch die Strecke inklusive genauem Höhenprofil und zurückgelegten Höhenmetern auf dem Display an. Die Leistung lässt sich schon während der Fahrt abrufen.
Neben einer integrierten Basiskarte hat der Edge 705 auch einen microSD- Kartensteckplatz zum schnellen Hinzufügen weiteren Kartenmaterials ohne Installation. Der Edge 705 wird in zwei Versionen mit verschiedenem Zubehör schon ab 429 Euro angeboten.
Mehr Infos zu dem Fahrradcomputer erhalten Sie auf www.garmin.de.
Die Tour de France 2010 neigt sich dem Ende entgegen. Nach der Königsetappe im Hochgebirge der Pyrenäen, bleiben nur noch drei Etappen bis zur Siegerehrung auf den Champs-Élysées in Paris. Alles deutet auf einen Gesamtsieg des Spaniers Alberto Contador hin.
Es war eine mitreißende Etappe hinauf auf den Col du Tourmalet, an deren Ende sich die zwei Tourfavoriten Alberto Contador und Andy Schleck einen packenden Zweikampf boten. Der Luxemburger gewann zwar die Königsetappe, doch Contador blieb im Gelben Trikot des Gesamtführenden. weiterlesen »
Nach der eher dürftigen Leistung des ehemaligen Tour-Dominators in den ersten zwei Wochen der Tour de France plant er trotzdem Spott der französischen Sportzeitung L`Équipe plant er Großes für die kommenden schweren Pyrenäen-Etappen.
In der ersten Woche nach dem Start sei er noch ein Radprofi gewesen, dann zum Radtouristen geworden, titelte L`Équipe. Armstrong kann den Besten der Tour nicht mehr folgen. Immer wieder muss er bei Anstiegen, wenn es zur Sache geht, abreißen lassen.
Nun erwarten viele ein letztes Aufbäumen des 38-Texaners in den Pyrenäen. „Ich freue mich auf die schweren Etappen. Es wird einige Überraschungen geben”, twitterte Armstrong. Denkt ihr, der siebenfache Tour-Sieger hat das Zeug, Schleck und Co. noch einmal davonfahren zu können? Sein Teamchef glaubt daran. „Ein Etappensieg von Lance ist definitiv ein Ziel”, meint Johan Bruyneel.
Der Jugendpark in Köln am Rhein ist wieder Austragungsstätte der BMX Masters 2010. In diesem Jahr findet der weltweit größte BMX Freestyle Contest vom 16. bis 18. Juli statt.
Die BMX-Cracks werden an heißen Kölner Sommertagen wieder um satte Preisgelder bei dem prestigeträchtigen Contest kämpfen um abstylen, was das Zeug hält. Zirka 400 BMX-Fahrer aus der ganzen Welt, von denen 200 Biker Profis sind, werden in fünf BMX Freestyle-Disziplinen alles geben. Dazu zählen Dirt, Park, Miniramp, Vert und Flatland.
Um auch den Nachwuchs und nicht ganz so dicke Pro’s mehr einzubeziehen, wird der Wettkampf in zwei Leistungsklassen unterteilt, in Amateur und Professional. Auch die Frauen können in den Disziplinen Park und Flatland ihr Klasse der Männerwelt unter Beweis stellen.
Geplant ist zudem eine Oldschool-Show mit den 20-Zoll-Helden vergangener Tage.
Mehr Infors zu den BMX Masters in Kölle bekommt Ihr hier: www.bmxmasters.com
Lance Armstrong kann seinen achten Tour-Sieg abschreiben. Auf der ersten schweren Hochgebirgsetappe nach Morzine-Avoriaz konnte der siebenfache Tour-Sieger nicht mit der Spitze mithalten und wurde auch noch in einen Sturz verwickelt.
“Meine Tour ist beendet”, sagte Armstrong nach der Zielankunft zu Eurosport. “Aber ich bleibe natürlich.” Am Col de la Ramaz, dem vorletzten schweren Anstieg des Tages, brach der Texaner ein. Zusätzlich kollidierte er vor diesem Anstieg auch noch mit zwei RadioShack-Teamkollegen und stürzte. “Ich fühlte mich am Anfang stark, aber nach dem Sturz wurde ich müde und der vorletzte Anstieg auf den Col de la Ramaz hat mir den Rest gegeben”, so Armstrong weiter.
Am Ende dieser Etappe verlor Armstrong 11:45 Minuten auf Tagessieger Andy Schleck verlor. Nun macht er einen auf Tour-de-France-Tourist und will die “letzten zwei Wochen genießen”, so schrieb er auf auf Twitter.
Hätte Armstrong sich diese Tour besser sparen sollen? Waren seine Ambitionen auf einen achten Tour-Sieg nicht von Anfang an utopisch?
Tony Martin, der beim Prolog der Tour de France 2010 nur knapp vom Schweizer Fabian Cancellara geschlagen wurde, hat seinen Sturz auf dem Kopfsteinpflaster in Nordfrankreich gut überstanden.
„Er ist fit. Der Schaden hält sich zeit- und verletzungsmäßig in Grenzen”, sagte sein Columbia-Sportdirektor Rolf Aldag zur dpa. Zudem verlor der Deutsche Meister im Zeitfahren das Weiße Trikot des besten Nachwuchsprofis, dass er sich in den kommenden Renntagen umgehend zurückerobern will.
Der Eschborner Profi Tony Martin war wie viele andere Topfahrer in der „Hölle des Nordens” auf den schwierigen Kopfsteinpflasterpassagen gestürzt und hatte sich zahlreiche Hautabschürfungen am Bein und am Hintern zugezogen.
Der berühmteste Sturz ist wohl der von Fränk Schleck. Für den vor der Tour als Mitfavorit gehandelten Saxo-Bank-Fahrer ist die Rundfahrt wegen eines Schlüsselbeinbruches leider frühzeitig beendet.
Viele Profis kritisierten die Rennleitung schon im Vorfeld der schwierigen ersten Etappen. „Für mich ist das eine überflüssige Gefährdung der Gesundheit der Radprofis”, sagte Saxo-Bank-Fahrer Jens Voigt. Lance Armstrong kündigte vor der 3. Etappe sogar ein „Blutbad an”, was sich teilweise bewahrheitete.
In Potsdam finden in diesem Jahr die Deutschen Meisterschaften der Fahrrad-Kuriere statt. Vom 16. bis 18. Juli wetteifern die Pedaleure der Großstädte um den DM-Titel in Brandenburgs Landeshauptstadt.
Im Areal des frisch sanierten Kulturstandpunktes „Schiffbauergasse” direkt an der schönen Havel werden die nationalen Meisterschaften in vier Disziplinen ausgetragen.
Das Hauptrennen beinhaltet eine Srecke mit 8 bis 11 Checkpoints. Die Route wird größtenteils nur in einer Richtung befahrbar sein.
Weiterhin gibt es das Sprint-Rennen über 500 Meter. Und am Sonnabend wird der Goldsprint ausgetragen. Für dieses Rennen können sich die Teilnehmer am Nachmittag für das Finale am Abend qualifizieren, wo dann im K.o.-System der Deutsche Meister ermittelt wird.
Als eine Spaß-Disziplin planen die Veranstalter zudem ein dem heißen Sommerwetter angepasstes Tretbootrennen.
Mehr Informationen zur DM der Fahrradkuriere: http://dmfk2010.de
Jens Voigt könnte sich vorstellen, im nächsten Jahr seine 14. Tour de France zu fahren. Nun steht für den 38-Jährigen vom 3. bis 25. Juli aber erst einmal seine 13. Tour auf dem Programm.
Die 13. Tour-Teilnahme des Saxo-Bank-Profis ist ein Rekord. Kein anderer deutscher Rennfahrer startete öfter bei der „Großen Schleife”. 2011 will der zweifache Tour-Etappen-Gewinner und zweimalige Träger des Gelben Trikots dann wirklich seine letzte Tour de France fahren.
Veteran Voigt wird hoffentlich wieder oft in Ausreißergruppen zu sehen sein. Zudem will der in Berlin lebende Fahrer die Schleck-Brüder, die zum diesjährigen Favoritenkreis gehören, tatkräftig unterstützen. “Hoffentlich haben wir in Paris ein oder zwei auf dem Podium, vielleicht sogar auf dem höchsten Platz”, sagte Voigt zur dpa. Vielleicht krönt er ja sogar seine vorletzte Tour-Teilnahme mit einem Etappensieg. Zu wünschen wäre es dem symphatischen deutschen Radrennfahrer.