Alberto Contador bestreitet nach seinem positiven Dopingbefund weiter vehement gedopt zu haben. In einem Interview meint der Spanier, dass diese Affäre bald ein Ende hat.

Alberto Contador soll nach Angaben der „New York Times“ bei einer zweiten Probe auffällig geworden sein. Beim Tour-de-France-Sieger wurden in einer am Abend des 20. Juli genommenen Probe Rückstände eines sogenannten Plasticisers gefunden, was auf Blutdoping hindeutet. Contador behauptet aber weiterhin, ein kontaminiertes Stück Fleisch sei für seine positive Dopingprobe vom 21. Juli 2010 verantwortlich. Dem ehemaligen Astana-Profi zufolge, dessen Rennstall sich nun von ihm abwendet, hat der Spuk für ihn in Kürze ein Ende hat. Der Iberer soll seine Unschuld beweisen können.

 Alberto Contador bei seinem Tour-Sieg 2009 ©Flickr/ hyku

In dem Interview mit eurosport.com bezeichnet Contador die Tage nach der Doping-Enthüllung als die „schlimmsten Momente seiner Karriere“. Zudem will er um seinen Ruf kämpfen. „Ich kann das nicht zulassen, weil ich weiß, dass ich nichts angestellt habe“, sagte Contador. „Wie kann ich eine Sanktion hinnehmen, wenn ich vollkommen unschuldig bin? Mir fällt es verdammt schwer, das so zu akzeptieren.“

Glaubt ihr an die Unschuld Contadors oder ist das ein Kasperle-Theater, wie man es bei anderen überführten Radprofis schon einige Male erlebt hat?