Mein Drahtesel

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Archiv: Rennsport

Über mehrere Jahre galt die Tour de France als eine der populärsten Sportveranstaltungen der Welt. Dank erfolgreichen Radsportprofis wie Jan Ulrich engagierten sich auch viele deutsche Firmen. Die meisten haben sich mittlerweile zurückgezogen: Die Doping-Affären machten sowohl den Radteams als auch den Sponsoren zu schaffen.
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Rund um Köln, damit ist keine Führung um die Rhein-Metropole gemeint, sondern ein Eintagesrennen, ein traditionelles Radrennen, welches im Jahr 2012 bereits zum 96sten Mal gefahren werden wird.

Wer von der Bezeichnung Rund um Köln hört, könnte dazu geneigt sein, an eine Führung oder Wanderung rund um die Rhein-Metropole zu denken. Dabei ist mit der Bezeichnung Rund um Köln vielmehr die sportliche Veranstaltung, ein traditionelles Radrennen, ein Eintagesrennen, gemeint. Dieses Traditionsrennen wird schon seit 1908 organisiert und in Köln gefahren. Es war seinerzeit das zweitälteste Radrennen Deutschlands, doch nachdem das noch ältere Rennen “Rund um Berlin” im Jahr 2000 zum letzten Mal ausgerichtet wurde, ist das Rennen Rund um Köln tatsächlich das älteste noch bestehende Eintagesrennen in Deutschland. weiterlesen »


Austräger der diesjährigen deutschen Straßenrad-Meisterschaften ist Neuwied in Rheinland-Pfalz. Laut dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) werden in der sportbegeisterten Stadt vom 24. bis 26. Juni die nationalen Titelkämpfe ausgetragen.


Die Straßenrennen der Männer und Frauen werden auf einem 16 Kilometer langen Rundkurs am Sonntag, der die DM beschließt, ausgetragen. Die Zeitfahrrennen der Frauen und Männer sowie der U23 finden am Freitag statt.

Titelverteidiger im Straßenrennen sind bei den Frauen Charlotte Becker und bei den Männern Christian Knees. Im Kampf gegen die Uhr gehen als amtierende Deutsche Meister bei den Damen Judith Arndt und bei den Herren Tony Martin an den Start.


Das Eintagesrennen „Rund um Köln“ wird in diesem Jahr Ostermontag am 25. April ausgetragen. Laut den Organisatoren wird bei dem rheinischen Radklassiker auch eine deutsche Auswahl an den Start gehen.

Zu den deutschen Vertretern gehören Landesmeister Christian Knees vom Team Sky ProCycling sowie die Sprint-Spezialisten Danilo Hondo vom Team Lampre-ISD und Gerald Ciolek vom Quick Step-Rennstall.

Zudem sind unter anderem auch der Rennstall Leopard-Trek um den Tour-de-France-Zweiten Andy Schleck und Routinier Jens Voigt am Start, wie auch das erst kürzlich gegründete ProContinental-Team NetApp, der am höchsten klassifizierte Rennstall in Deutschland.

Die 95. Auflage des Rennens „Rund um Köln“ führt über 203 Kilometer von Gummersbach nach Köln.


Bahnrad-Spezialist Stefan Nimke hat den Weltmeisterschaftstitel über die nicht mehr olympische 1000-Meter-Distanz geholt. Bei der WM im niederländischen Apeldoorn fuhr der 33-Jährige Schweriner im Zeitfahren in 1:00,793 Minuten zur dritten WM-Medaille für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR).

Zum WM-Auftakt gewannen im Teamsprint die deutschen Männer Silber und Miriam Welte aus Otterbach holte im nicht-olympischen 500-Meter-Zeitfahren Bronze.

“Ich wollte eine Medaille, aber mit Gold habe ich nicht gerechnet”, sagte Nimke nach seinem Triumph. Seit seinem WM-Debüt 1997 konnte der Olympiasieger von 2004 bislang insgesamt 13 WM-Medaillen einfahren. Zudem verpasste Nimke haarscharf seinen eigenen Flachland-Weltrekord von 1:00,666 Minuten

Zu erwähnen ist noch die starke Leistung des U23-Europameisters Joachim Eilers. Der Chemnitzer Bahnradfahrer belegte in 1:02,296 Minuten überraschend den fünften Platz.


Radprofi Tony Martin gegenwärtig die Nummer eins im Radsport. Nach seinem Sieg bei der Fernfahrt Paris-Nizza hat der Profi vom Team HTC Highroad die Gesamtführung in der UCI-Weltrangliste übernommen. Jetzt wird der 25-Jährige sogar zum Favoritenkreis bei der Tour de France 2011 gezählt.

Für den Eschborner läuft es in dieser Saison optimal. Erst Mitte Februar hatte Martin die Algarve-Rundfahrt in Portugal gewinnen können. Nun sorgte er mit dem souveränen Gesamtsieg bei der berühmten Fernfahrt Paris-Nizza für den größten Erfolg seiner Karriere.

Mit dieser Galavorstellung ist der gebürtige Thüringer zu einem Mitanwärter auf das Podium der kommenden Tour de France avanciert. Mit seiner Taktik, am Berg mitfahren und dann beim Zeitfahren zuschlagen, hat Martin durchaus Chancen, im Juli bei der Tour, die er 2009 schon im Weißen Trikot für den besten Nachwuchsfahrer beendete, weit nach vorne zu fahren. “Er ist ganz sicher nicht der Tour-Favorit, aber von Platz eins bis zehn ist fast alles drin”, sagte Martins Sportdirektor Rolf Aldag zur dpa. “Euphorie im ersten Jahr 2009 mit dem Weißen Trikot, eine sehr durchwachsene Tour 2010 und jetzt die Stärkung”.

Dank dem starken deutschen Radprofi Martin kann man sich in diesem Jahr wieder auf die Tour de France freuen. Hoffen wir, dass seine Form mindestens bis Ende Juli anhält.


Alberto Contador will beim vom 7. bis 29. Mai 2011 stattfindenden Giro d’Italia an den Start gehen. Dies ließen die Organisatoren der zweitgrößten Radrundfahrt der Welt verlauten. Ob der Kapitän des Teams Saxo Bank auch wirklich teilnehmen darf, entscheidet der Weltverband UCI.


Der Spanier Contador scheint nach seinem Doping-Freispruch durch den spanischen Radsportverband jedenfalls langsam wieder in Form gekommen zu sein. Kürzlich gewann der dreimalige Tour-Sieger die Murcia-Rundfahrt.

Contador wurde vorgeworfen, während der Tour de France 2010 mit dem Kälbermastmittel Clenbuterol gedopt zu haben. Gegen den Freispruch durch den spanischen Verband kann die UCI nun innerhalb eines Monats Berufung beim Sportgerichtshof CAS einlegen.

Sollte Contador wirklich beim Giro an den Start gehen, wäre das ein Armutszeugnis für den Radsport. Oder ist in diesem Fall irgendein Radsportfreund anderer Meinung?


Das ist purer Wahnsinn! Dieses Video zeigt einen Mountainbiker auf einem Downhill-Parcour, der durch engste Gassen und Häuserschluchten der chilenischen Stadt Valparaiso führt.

Internationale Mountainbike-Profis feiern auf diesem waghalsigen Kurs in Valparaiso ihren Auftakt in die neue Saison. Für die MTB-Cracks führt die Strecke vorbei an Mauern, durch enge Gassen, über steile Rampen oder Treppen, immer nach dem Motto „Wer bremst, verliert!“.

Während sich die verrückten Biker ins Villa bacho stürzen, werden sie von den chilenischen Einwohnern bejubelt, die aus dem Radrennen ein Volksfest machen.

Gewonnen hat den Valparaiso-Downhill übrigens ein Biker aus der nördlichen Hemisphäre. Wie im Vorjahr siegte der Spezialist für Urban-Races, Filip Polc aus der Slowakei.


Die Weltmeisterschaft der Mountainbiker findet in diesem Jahr im schweizerischen Champéry statt. Vom 29. August bis 4. September kämpfen die besten Mountainbiker dort um WM-Medaillen.

In dem idyllischen Örtchen im Wallis werden die Teilnehmer in den Disziplinen Cross-Country, Four Cross, Downhill und Trial um das begehrte Edelmetall fighten.

Der Urlaubsort Champéry befindet sich auf 1050 Meter Meereshöhe am Fuße der Dents du Midi und der Dents Blanches im Herzen des Skigebietes Portes du Soleil. Die Region um Champéry bietet Bikern im Sommer 24 Lifte, so dass sie von den 650 Kilometer ausgeschilderten Wegen profitieren können.

Champéry hat sich in den letzten Jahren so einem regelrechten Mountainbike-Mekka entwickelt, was wohl der ausschalggebende Punkt für den Weltradverband UCI war, die WM an den Schweizer Ort zu vergeben, in dem ja schon jedes Jahr der MTB-Weltcup Station macht.

Nähere Informationen zur MTB-WM in Champéry erhalten Sie hier: www.champery2011.com


Die Bahn-Weltmeisterschaften finden vom 23. bis 27. März im niederländischen Apeldoorn statt. Für die Welttitelkämpfe hat der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) 23 Fahrer und Fahrerinnen nominiert. An der Spitze steht Teamsprint-Welt- und Europameister Maximilian Levy.

Der Cottbuser Bahnrad-Sprinter Levy will bei der WM in den Niederlanden in Teamsprint und Keirin antreten. Für den Sprint-Wettbewerb kommen mit Sebastian Döhrer aus Berlin und Stefan Bötticher aus Breitenworbis zwei Neulinge zum Einsatz. Des Weiteren fahren für den BDR Stefan Nimke aus Schwerin, Robert Förstemann aus Gera, René Enders aus Erfurt sowie Joachim Eilers aus Chemnitz.

Im Teamsprint erhofft sich die deutsche Mannschaft eine WM-Medaille. „Ich denke, wir können um die Medaille fahren und sind als Titelverteidiger natürlich auch in der Pflicht“, meinte Bundestrainer Detlef Uibel.

Hier finden Sie Informationen zum WM-Programm: 06.live-radsport.ch