Im chilenischen Patagonien findet ab dem 8. Februar 2011 zum neunten Mal eines der härtesten und spektakulärsten Abenteuerrennen statt. In den Disziplinen Kayaking, Mountainbiking, Trekking und Klettern werden die Teilnehmer an ihre Grenzen gehen.
Beim 9. Expedition Race führt die Route durch das größte zusammenhängende Eisfeld außerhalb der Polregionen. Auf die Teilnehmer aus 25 Nationen warten extreme Abgeschiedenheit, extreme Wildnis und einzigartige Naturkulissen. Dafür benötigen sie eine große Portion Mut, Abenteuerlust, Durchhaltevermögen und jede Menge Kondition.
Zudem sind geografisches und geologisches Wissen, ein ausgeprägter Orientierungssinn und gutes Equipment lebensnotwendig, um dieses extreme Abenteuer bestehen zu können.
Nähere Informationen gibt es hier: www.patagonianexpeditionrace.com
In diesem Jahr findet in Deutschlands Hauptstadt das Jubiläums-Sechstagerennen statt. Die Berliner Sixtadys feiern vom 28. Januar bis 2. Februar ihren 100. Geburtstag.
Das Jubiläumsrennen wird 2011 unter dem Motto „Tradition mit Zukunft“ ausgetragen. Diese Tradition reicht mit einigen Unterbrechungen bis ins Jahr 1909 zurück. Im Lauf der Zeit hat sich das Berliner Sechstagerennen jedenfalls zu einem herausragenden sportlichen und gesellschaftlichen Highlight im Leben der Spreemetropole entwickelt und hat sich zudem als internationale Großveranstaltung im deutschen Sportkalender etabliert.
Das Berliner Velodrom wird sich Anfang des Jahres 2011 wieder in eine große Rennbühne mit einem großen und vielfältigen Rahmenprogramm verwandeln. Preislich geht das Tagesticket ab 30 Euro los.
Nähere Informationen erhalten Sixdays-Freunde hier: www.sechstagerennen-berlin.de
In Deutschland soll ab dem kommenden Jahr endlich ein weiteres Profi-Rennen ausgetragen werden. Am 22. Mai 2011 wird das “Velothon Berlin”, das beim Weltverband UCI unter der dritthöchsten Kategorie gelistet wird, zum ersten Mal stattfinden.
Das Ziel dieses neuen Rennens ist die mittelfristige Ablösung der Hamburger Cyclassics als wichtigstes deutsches Radrennen. Der Veranstalter Upsolut Event GmbH will das Berliner Rennen bis 3013 in die „World Tour“ der UCI bekommen. Gegenwärtig ist das Rennen in Hamburg das einzige in Deutschland mit der höchsten Kategorie.
Der Berliner Kurs soll ungefähr 180 Kilometer lang sein. Die Profis werden nach einer Schleife im Umland eine neun Kilometer lange Zielrunde im Zentrum der Hauptstadt mehrere Male befahren.
Besonders freut sich Lokalmatador Jens Voigt auf das “Velothon Berlin”. “Ich hoffe sehr, dass mein Team Luxemburg, für das ich jetzt fahren werde, mich mit einer Mannschaft für Berlin melden wird, denn ein Start in meiner Heimatstadt ist für mich von großer Bedeutung”, sagte der Routinier zur dpa.
Die Streckenführung der Tour de France 2011 steht fest. Die 98. Frankreich-Rundfahrt wird in der Vendée gestartet und umfasst 21 Etappen mit insgesamt 3471 Kilometern.
Es geht natürlich wieder über die Pyrenäen. Dort warten auf die Fahrer Bergankünfte in Luz-Ardiden und auf dem Plateau de Beille. Den Showdown gibt es aber in den Alpen. wartet aber die schwerste hürde zu nehmen. Die 18. Etappe endet auf dem Col du Galibier und die 19. Etappe führt wieder mal hoch nach Alpe d’Huez. Der Col du Galibier mit 2645 Metern feiert bei der kommenden Tour de France sein hundertjähriges Jubiläum. 1911 stand er das erste Mal im Programm.
Die Tour-Organisatoren verkündeten eine innovative Änderung bei der Punktewertung. Auf den jeweiligen Tagesabschnitten wird es nur noch einen einzigen Zwischensprint geben, bei dem die ersten 15 Fahrer Punkte bekommen. Somit müssen die Sprinter auch bei Ausreißergruppen an den Zwischensprints um das Grüne Trikot kämpfen.
Änderungen gibt es auch bei der Bergwertung. Ein neues Punktesystem soll die Abstände geringer halten. Doppelte Punktzahl gibt es nur noch bei Bergankünften. Zeitgutschriften gibt wie bei der letzten Tour nicht.
Es wird am ersten Tour-Tag keinen Prolog geben. Auf der zweiten Etappe findet ein Mannschaftszeitfahren in Les Essarts statt und auf der vorletzten Etappe ein Einzelzeitfahren in Grenoble.
Der Plan der Tour de France 2011: weiterlesen »
Der Rad-Weltverband UCI hat die Lizenzen für die ProTeams vergeben. Dem Verband zufolge erhalten 18 Rennställe ab 2011 den ProTeam-Status. Bislang hieß de Elite-Status ProTour.
Keinen ProTeam-Status vergab die UCI-Lizenzkommission unter anderem an das Team Geox um den früheren Tour-de-France-Sieger Carlos Sastre und den Russen Denis Mentschow, wie auch die Rennställe Francaise des Jeux und Cofidis.
Nach dem Ausstieg vom Team Milram, fährt in der kommenden Saison kein deutsches Team mehr in der Elite-Liga mit.
Die ProTeam-Rennställe lauten 2011 wie folgt: weiterlesen »
Der Rad-Weltverband hat jetzt den Weltkalender für die kommende Saison veröffentlicht. Insgesamt werden 26 Rennen im Jahre 2011 veranstaltet werden. Einziges Rennen in Deutschland bleiben die Hamburger Vattenfall Cyclassics.
Von den 26 Rennen werden der UCI zufolge 16 Pro-Rennen veranstaltet und zehn historische Rennen, wozu die drei großen Rundfahrten Giro d’Italia, Tour de France und Vuelta a Espana hinzugezählt werden.
Zum ersten Mal wird es die Tour of Peking im Oktober geben. Darüber muss aber noch die UCI-Lizenzierungskommission entscheiden, ob das chinesische Rennen auch wirklich durchgeführt wird. Leider sind die Hamburger Vattenfall Cyclassics weiterhin das einzige deutsche Rennen im Weltkalender.
UCI-Weltkalender 2011: weiterlesen »
Die Tour Down Under vom 16. bis 23. Januar in Australien eröffnet die Rad-Saison 2011. Gleich bei diesem Rundrennen kommt es zum Duell zwischen den Topsprintern Mark Cavendish und Andre Greipel bei dem es um jede Menge Prestige gehen wird.
Beide Sprinter fuhren mehrere Jahre zusammen im Team HTC-Columbia, wo sie des Öfteren aneinander gerieten, weil der Brite als der besser eingeschätzte Sprinter bei großen Rundfahrten den Vorzug bekommen hatte.
Zur neuen Saison wechselte der deutsche Fahrer Greipel zum Team Omega Pharma-Lotto, wo er nun auf Einsätze bei der Tour de France und weiteren großen Rennen hoffen kann.
Greipel ist nach Siegen der erfolgreichste Profi der abgelaufenen Saison und ist Titelverteidiger und Serien-Etappensieger beim ersten Top-Rennen der Saison. Der mehrfache Tour-de-France-Etappensieger Cavendish fährt die Tour Down Under zum ersten Mal.
Nun sind Experten und Fans gespannt auf den ersten Vergleich zwischen den erfolgreichsten Sprintern der letzten Jahre.
Das diesjährige Züricher Sechstagerennen findet vom 30. November bis 5. Dezember statt. Neben dem spannenden Rennen im Hallenstadion Zürich ist am Rande der Bahn wieder für jede Menge Unterhaltung gesorgt.
Für Musik sorgen die attraktive Sängerin Eve Kay und das Entlebucher Power Duo ChueLee. Des Weiteren werden Breakdancer, Eurodancers, Biketrail-Fahrer, Airbrush Beutler und ein Mofa-Race-Rennen die Zuschauer in Stimmung bringen. Nebenbei wird es zudem wieder eine große Ausstellung geben.
Das traditionelle Sechstagerennen in der Schweizer Metropole, das offiziell seit 1954 ausgetragen wird, gewann im vorigen Jahr das Schweizer Duo Bruno Risi und Franco Marvulli. In diesem Jahr geht als deutscher Vertreter das Duo Danilo Hondo aus Cottbus und Robert Bartko aus Potsdam auf Titeljagd.
Nähere Informationen zu dem Züricher Sechstagerennen gibts hier: www.sixdays-zuerich.ch
Jetzt wird es immer enger für Alberto Contador. Nun leitet der spanische Radsportverband RFEC ein Dopingverfahren gegen den Tour-de-France-Sieger ein. Dies kündigte der RFEC-Präsident Juan Carlos Castaña an, der einer Aufforderung des Weltradsport-Verbandes UCI folgt.
„Es wird für Contador keine bevorzugte Behandlung geben“, sagte Castaña zur Sportzeitung „Marca“. „Die Regeln gelten für alle in gleicher Weise. Wenn Alberto dagegen verstoßen hat, muss er dafür gerade stehen.“
Der dreifache Tour-Sieger war am zweiten Ruhetag der vergangenen Tour positiv auf das Kälbermastmittel Clenbuterol getestet worden. Contador bestreitet nach wie vor gedopt zu haben. Der Spanier führt den positiven Befund auf verunreinigtes Fleisch zurück, dass er gegessen habe.
Laut der spanischen Sportzeitung seien bislang praktisch alle Sportler, die positiv auf Clenbuterol getestet worden waren, gesperrt worden. So stehen die Chancen für einen Freispruch Contadors sehr schlecht. „Contador steht mit dem Rücken zur Wand.“
Der deutsche Bahnradvierer nimmt einen neuen Anlauf Richtung Olympia. Bei den erstmals ausgetragenen Elite-Europameisterschaften in Pruszkow/Polen fahren die deutschen Starter vom 5. bis 7. November neben Titeln auch um die ersten Qualifikations-Punkte für London.
„Wir gehören zu den Mannschaften, die bei jedem der zwölf Wettkampfhöhepunkte, zu denen es Qualifikationspunkte geben wird, erbittert um jeden Punkt kämpfen müssen“, sagte Ausdauer-Bundestrainer Andreas Petermann zur dpa.
Der letzte deutsche Bahnrad-Vierer konnte sich nicht einmal für die Olympia 2008 in Peking qualifizieren und auch danach lief nichts zusammen. Bei der WM im März 2010 in Kopenhagen wurde das Quartett nur Zehnter. Das war das schlechteste Ergebnis seit der deutschen Wiedervereinigung. Nach diesem Abschneiden wurde der Routinier Robert Bartko aus Potsdam aussortiert.
Nun sollen es in Pruszkow Henning Bommel, Robert Bengsch, Marcel Kalz (alle Berlin) und Verfolger-Meister Stefan Schäfer (Cottbus) richten und hoffentlich um viele Punkte fahren. Für London 2012 werden nur sechs europäische Startplätze vergeben.
Drücken wir dem deutschen, neuformierten Quartett fest die Daumen!