Anfang September findet die Euro-Bike statt. Vom 1. bis 4. September sehen Sie in Friedrichshafen alle Neuheiten rund um das Fahrrad.
Die Stadt am Bodensee verwandelt sich einmal im Jahr zu einem Mekka für Biker. Industrie, Handel und Presse treffen sich zur weltgrößten Leitmesse fürs Bike, wo sich entscheidet, welche Technologien, welche Trends und welche Styles die Fahrräder haben werden. Von Jahr zu Jahr zieht diese spezielle Messe mehr Besucher an.
Vier Tage lang kann man als Besucher auf 100.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche etliche Produktneuheiten bewundern und teilweise auch selber ausprobieren. Neben den Messeneuheiten, Produktinnovationen erleben Sie dort zudem Showacts und Testparcours, wo Sie selber testen können.
Mehr Informationen zur Euro-Bike gibt es hier: www.eurobike-show.de
Beim Austrian King of Dirt 2010 erlebten die Zuschauer MTB- und BMX-Action auf höchstem Niveau. Am 28. und 29. Mai war Linz beim Pleschinger See Austragungsort dieses FMB-World-Tour-Events.
Zum zehnten Mal fand dieser Contest im österreichischen Linz statt. Neben den Klassen MTB und BMX gab es auch einen gemischte Rookie-Cup für Rider unter 15 Jahre. Die Dirtjumps der BMX Suad Linz waren waren in einem außerordentlich guten Zustand, so dass die Biker an ihre Grenzen gehen konnten.
Das Finale wurde in der Dämmerung bei Flutlicht ausgetragen, begleitet von einem super Publikum, die die Rider wie wild anfeuerten, egal aus welchem Land sie kamen.
Sieger in der BMX-Klasse wurde Simon Moratz aus Deutschland und den MTB-Contest gewann Sam Pilgrim aus Großbritannien.
Die FMB-World-Tour macht das nächste Mal in Ungarn halt. Das Monster Dirt Contest at Balaton Bike Fest geht vom 9. bis 13. Juni 2010 über die Bühne.
Die Draisine gilt als das Ur-Fahrrad bzw. als Fahrrad-Prototyp. Draisinen sehen nicht nur lustig aus, es gibt sie auch in vielen Varianten und man kann sie heute noch benutzen. Für Nostalgiker, zur Touristenbespaßung oder auf Stadtfesten, Draisinen sind der Hingucker und machen Spaß.
Die Draisine wurde ursprünglich auch Laufmaschine genannt und geht auf ihren badischen Erfinder Karl Drais zurück. Drais entwickelte und patentierte 1817 in Mannheim das erste menschliche Fortbewegungsmittel, bei dem zwei Räder hintereinander laufen. Das Zweiradprinzip wurde erfunden. weiterlesen »
Der Frühling ist da und endlich macht Fahrrad fahren wieder Spaß. Aber wie siehts mit Euren Bikes aus, wäre nicht eine Tuning-Kur von Vorteil, so dass es Euch weiterhin zuverlässig dient? Wie geben Euch ein paar sinnvolle Tipps, wie Ihr euern Esel aufrüsten könnt.
Dazu muss man nicht mal tief in die Tasche greifen. Beispielsweise haben die alten Griffe ausgedient. Schicke stylische Griffe gibt es schon für 20 Euro. Oder leistet Euch einen neuen Lenker oder einen neuen Vorbau, wodurch die Oberkörperposition verändert werden kann.
Wichtig ist auch ein Kettenwechsel. Schon ab 10 Euro bekommt man eine neue Kette und der runde geräuscharme Tritt wie nach dem Kauf des Bikes ist wieder zu spüren.
Schaut Euch Eure Bremsbeläge an. Auch die sollten mal gewechselt werden. Schließlich sind die Brakes eine Art Lebensversicherung. Wechselt auch mal Eure Schalt- und Bremszüge aus. Die Schaltkräfte werden sich spürbar verringern.
Speckt Euer Bike ab, indem Ihr Euch neue Reifen rauf zieht. Faltreifen sind lange nicht so schwer wie die Drahtversionen. Zudem muss man überlegen, ob man mehr in der Stadt fährt oder mehr im Gelände. Als urbaner Biker sind Slicks von Vorteil, da man eh nur über den Asphalt bügelt. Es gibt schon qualitativ hochwertige Slicks als Falt-Version für 12 Euro das Stück.
Red Bull kommt ab der Saison 2010 mit einem fast komplett neuen Bike-Line-Up auf den Markt. Mit vielen Neuerungen wartet die Hausmarke des Bike-Versandhauses Rose auf.
Innovative Änderungen gibt es vom Hardtail AL Factory bis zum Tourenfully NPL. Nennenswerte Features sind verschliffene Schweißnähte, konische Steuerrohre und Pressfit-Lager. Die Neuerungen konnte man schon auf der Eurobike in Friedrichshafen bestaunen.
Ein Highlight der Bocholter ist das Modell Carbon-All-Mountain Tusk mit 140 mm Federweg, Dieses Full-Suspension-Bike besticht durch sein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für zirka 2400 Euro erhält man ein Carbon-Bike mit Shimano-XT- und SRAM-X0-Komponenten sowie weiteren edlen Teilen.
Um eine lange Lebensdauer und eine größere Laufruhe der Fahrradkette zu gewährleisten, ist nicht nur eine Schmierung an der Oberfläche sinnvoll. Der Schmierstoff muss auch in die engen Ketteninnenlager, Kettentriebbuchsen und -zapfen eindringen können. Nun wurde ein Mittel erfunden, dass reinigt wie auch schmiert.
Rückstände wie Schmutz, Rost und Verharzungen verhindern oft das Eindringen des Schmierstoffes in die Glieder. Wird dieser Dreck nicht beseitigt, kommt es zum Schmirgeleffekt, so dass erhebliche Einschränkungen bei der Laufruhe und der Einsatzdauer der Kette in Kauf genommen werden müssen.
So müsste vor jeder Schmierung eine gründliche Reinigung der Kette vorgenommen werden. Dies ist aber mit einem enormen Arbeits- und Zeitaufwand verbunden und wird somit nicht oft realisiert.
„High-Tech Ketten Fluid 105” soll für dieses Problem entwickelt worden sein. Die Kette wird gleichzeitig gereinigt und geschmiert. Es verspricht dringt in engste Zwischenräume der Kette zu gelangen. Der Schmutz wird von innen nach außen transportiert und reinigt somit die Ketten von innen heraus. Verdunstet die reinigende Komponente, verbleibt ein dünner und grifffester Film auf den Gliedern, der aber keinen schmutzaufnehmenden Schmierfilm ergibt.
Was im Profibereich zur normalen Feststellung der Leistung gehört, interessiert ambitionierte Radsportler immer mehr. Sie wollen wissen, wie fit sie auf dem Bike sind und wie man leistungsfähiger werden kann. Dazu nutzt man eine Leistungsdiagnostik.
Mit dem Test des physischen Potenzials des Körpers, kann man das Training gezielt gestalten. Es soll die konditionelle Leistungsfähigkeit des Radfahrers objektiv beurteilt werden. Dazu gehören die Bestimmung der Laktat-Schwellen und der maximalen Sauerstoffaufnahme. So erhält man Auskunft über das Niveau von Kraft und Ausdauer, was ausschlaggebend für die Trainingsplanung ist.
Beim Laktat-Stufen-Test werden die individuellen Trainingsbereiche mit den zugehörigen Herzfrequenzen ermittelt.
Der VO2max-Test gibt Auskunft über die maximale Sauerstoffaufnahme des Körpers, wonach das Entwicklungs-Potenzial des Sportlers beurteilt werden kann.
Bei der Pedalkraftanalyse wird die Kraftübertragung optimiert. Mit dieser Methode werden auch orthopädische Probleme durch Messung der Pedalkräfte und durch die Analyse des „Runden Tritts“ diagnostiziert.
Die Sitzpositions-Feststellung dient dem Herausfinden der optimalen Kraftübertragung. Bei dieser Vermessung des Körpers und des Sportgerätes werden auch Sitzbeschwerden beseitigt.
Betreibt man Radsport ambitioniert, benötigt der Körper viel Energie, um den hohen Leistungsanforderungen gerecht zu werden. Dies funktioniert nicht nur mit normaler Nahrung. Der Radsportler nimmt dazu Nahrungsergänzungsmittel sogenannte Supplemente zu sich.
Carnitine beispielsweise erhöhen die Reaktionsfähigkeit, steigern die Ausdauer und fördern den Fettabbau.
Mineralstoffergänzungen steigern die Schnelligkeit und die Kondition, löschen den Durst während des Radfahrens und fördern die Regeneration.
Kohlenhydrat/Eiweiß-Mischungen. Sie fördern den Kraftaufbau und füllen die Energiespeicher nach der Trainingseinheit schnell wieder auf.
Creatine steigern die Leistungsfähigkeit und fördern die Regeneration nach einer langen Radtour.
Aminosäuren in Tabletten- oder Liquidform dienen dem Muskelaufbau und der Wiederherstellung der Leistung.
Glutamine stoppen den Muskelabbau und steigern die Ausdauerfähigkeit.
Lenker sind die zentrale Steuereinheit des Fahrrades, sozusagen das Cockpit, welches großen Einfluss auf das Fahrgefühl des Bikers ausübt. Also worauf sollte man beim Kauf und bei der Einstellung des Lenkers achten?
Mit der Lenkeinheit kann man die Oberkörperhaltung und auch die Kontrolle des Bikes beeinflussen. Lenker sollten gute Dämpfungseigenschaften besitzen. Zum einen kann man so Straßenunebenheiten ausbügeln und anderseits Zug- und Druckbelastungen des Steuermannes kompensieren.
Lenker werden aus Stahl, Aluminium, Carbon oder Titan gefertigt. Besonders die letzteren beiden Werkstoffe besitzen gute Dämpfungseigenschaften, sind aber in der Regel ein ganzes Stück teurer.
Beim Kauf muss man entscheiden, welche Einsatzgebiete der Lenker durchsteuern soll. Es gibt Mulipositionslenker für Trekkingbiker, Rennlenker mit variablen Griffpositionen für aerodynamische und aufrechte Sitzposition oder Mountainbike-Lenker, die gerade oder leicht geschwungen sind. Einige Fahrer montieren an den MTB-Lenker sogenannte Barends, die eine weitere Griffposition besonders für Bergauffahrten ermöglichen.
Bekannte und bewährte Lenker-Hersteller sind beispielsweise Ritchey, DMR, Race Face, Easton, Syncros oder Zoom.
Der japanische Bike-Komponenten-Hersteller Shimano bringt unter der Bezeichnung YUMEYA eine komplett neue Serie exklusiver Mountainbike-Produkte in Weiß und Gold heraus. YUMEYA, was aus dem Japanischen übersetzt „Traum-Werkstatt“ bedeutet, wartet mit extrem geringen Gewicht und exklusivem Design auf.
Viele Komponenten wie beispielsweise Schaltröllchen oder Einstellschrauben putzen jedes Bike heraus, sorgen aber auch für ein Loch in der Brieftasche.
Zwei Titanritzel mit 17 und 20 Zähnen bekommt man für 130 Euro und spart 15 Gramm zu der eh schon superleichten XTR-Kassette. Die Yumeya-Kette wird durch hohle Verbindungsstifte und einer goldenen Innenlasche 10 Gramm leichter als die Original-XTR-Kette. Der Schaltwerkkäfig aus Carbon mit Yumeya-Logo ist 7 Gramm leichter als das Der Standart-Käfig, aber gleich einmal 150 Euro teuer. Oder interessant sind auch 50 Euro teuren weißen Schaltröllchen mit radialen Löchern. Ebenso erstrahlt die Schalt/Bremshebel-Einheit in Weiß und Gold. Dazu kommen noch diverse Titanschrauben. Zirka 1000 Euro kosten die YUMEYA-Parts zusammengenommen.
Wer auf Exklusivität an seinem Bike und in Zeiten der Wirtschaftskrise nicht jeden Cent umdrehen muss, der ist mit diesen Parts bestens bedient!