Kinder einer Familie bei einer Fahrradtour

Ist der Nachwuchs zwischen fünf und sechs Jahre alt, wünscht er sich in der Regel ein eigenes Fahrrad. Doch Sie sollten nicht einfach in den Laden gehen und das nächstbeste Rad mit nach Hause nehmen. Beim Kauf eines Kinderfahrrads gibt es einige wichtige Regeln zu beachten, die unbedingt eingehalten werden sollten.

Fahrräder im Laden durchprobieren

Auch wenn mit den kleinen Rädern vielleicht kein Geschwindigkeitsrekord aufgestellt wird, sollten Sie nicht auf ein Billigfahrrad zurückgreifen, sondern lieber etwas mehr Geld in die Hand nehmen und auf ein sicheres und technisch aktuelles Kinderfahrrad setzen (verschiedene Modelle gibt es zum Beispiel auf boc24.de). Kinderfahrräder ab 20 Zoll gibt es von vielen verschiedenen Herstellern, wobei der Nachwuchs erst einige Räder durchprobieren sollte. Lässt sich der Lenker vom Sattel aus beidhändig gut erreichen und beide Füße berühren den Boden, stimmt die Grundkonfiguration. Nicht unwichtig ist auch ein tiefer Durchstieg, sodass ein bequemes auf- und absteigen möglich ist.

Wichtige Sicherheitstipps und Ausstattungsmerkmale

Ein Lenker mit rutschsicheren Kunststoffgriffen ist ein Muss für jedes Kinderfahrrad, auch verdickte Endstücke sind hier durchaus praktisch. Sie verbessern nicht nur das Handling, sondern können im Ernstfall sogar Schäden an parkenden Autos etwas geringer ausfallen lassen. Selbst die Länge des Lenkers ist nicht unwichtig: Ist dieser voll eingeschlagen, sollte er im Idealfall mindestens zehn Zentimeter vor dem Sattel enden, was bei einem Sturz Bauchverletzungen durch den Lenker vorbeugt. Wer Fahrräder mit Rücktritt-Bremse für nicht mehr zeitgemäß hält, sollte daran denken, dass Kinder oft noch nicht genügend Kraft in den Händen haben, um in jeder Situation den bestmöglichen Bremsweg zu erzielen. Unverzichtbar für ein Kinderfahrrad ist eine funktionierende Lichtanlage mit Standlicht und Reflektoren. Soll die Energieversorgung per Dynamo gewährleistet werden, sollte er möglichst leichtgängig sein, da Kinder diesen ansonsten gerne deaktivieren. Eine Gangschaltung ist für Anfänger nicht zwingend erforderlich, wobei eine solide Nabenschaltung bei längeren Radtouren durchaus von Vorteil sein kann.

Das perfekte Kinderfahrrad

Kinder und Fahrräder sind eine nicht ganz ungefährliche Kombination. Beachten Sie als Elternteil jedoch einige Sicherheitstipps und orientieren Sie sich auch beim Fahrradkauf nicht im untersten Preissegment, kann nicht viel schief gehen. Da das Fahrrad irgendwann durch ein größeres Bike ersetzt werden muss, sollten Sie zudem an den Wiederverkaufswert denken.

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