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Doping: Patrik Sinkewitz nach einem Jahr Sperre wieder dabei, Ricardo Ricco akzeptiert Zwei-Jahres-Sperre nicht

Autor: Jörgen
abgelegt in: Rennsport

Patrik Sinkewitz wird ab der kommenden Saison nach seiner einjährigen Sperre in den Profi-Radsport zurückkehren. Der Ex-T-Mobile-Profi ist der erste Kronzeuge, der nach einer Doping-Beichte wieder von einem Rennstall einen Vertrag erhält. Der überführte Radprofi Ricardo Ricco wurde zu einer Zwei-Jahres-Sperre verdonnert, will diese aber nicht akzeptieren.

Patrick Sinkewitz wurde vom zweitklassigen Team PSK Whirlpool aus Tschechien angeheuert. Dem Sender „TV News-Hessen“ erklärte der 28-Jährige, er habe dort einen Einjahresvertrag unterschrieben.  Sinkewitz meinte auch, dass er wegen seinen Aussagen zu Dopingpraktiken nach der Unterzeichnung des neuen Vertrages eine Riesenerleichterung verspürt habe. Bei der Tour de France 2007 wurde der Fuldaer des Dopings mit Testosteron überführt und mit sofortiger Wirkung vom  ehemaligen T-Mobile-Team rausgeschmissen.

Ein weiterer Tour-Doping-Sünder will seine Strafe nicht anerkennen. Der bei der diesjährigen Tour de France positiv auf  EPO getestete Radprofi Ricardo Ricco sieht nicht ein, die durch das nationale Anti-Doping-Tribunal des italienischen NOK (CONI) vom 8. Oktober verhängte Zwei-Jahres-Sperre zu verbüßen. Der ehemalige Saunier Duval-Profi aus Italien will nun vor den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) gegen diese Strafe klagen.  Der Italiener will eine Reduzierung der Sperre fordern, weil er durch eine in seinen Augen umfassende Zusammenarbeit mit den Behörden zur Aufklärung des Falles beigetragen habe soll.


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