Albertville (dpa) – Nach dem Auftakt in den Alpen steht bei der Tour de France am Mittwoch die erste Bergankunft an. Auf der im Olympiaort Albertville beginnenden 11. Etappe erwartet die Radprofis das Ziel an der Skistation La Rosière nahe der italienisch-französischen Grenze.

Bis dahin sind 108,5 Kilometer und unter anderem zwei Berge der Ehrenkategorie, also dem höchsten Schwierigkeitsgrad, zu bewältigen. Für die Klassementfahrer ist das zweite von drei schweren Teilstücken in den Alpen die nächste Gelegenheit, im Kampf um das Gelbe Trikot zu punkten. Am nächsten Tag steht die Etappe nach L’Alpe d’Huez an.

Wegen der relativ kurzen Distanz sind vor allem die Sprinter und die angeschlagenen Profis unter Druck. Für sie, die im Gebirge deutlich langsamer sind als die Kletterer, geht es darum, den Rückstand nicht zu groß werden zu lassen. Dieser wird durch eine Formel ausgehend von der Sieger-Gesamtzeit errechnet. Da diese wegen der nur gut 100 Kilometer langen Etappe wohl unter dreieinhalb Stunden liegen dürfte, muss der Rückstand einigermaßen in Grenzen gehalten werden, sonst droht den Fahrern der Ausschluss von der Tour.

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