(dpa)

Berlin – Joachim Eilers hat dem Bund Deutscher Radfahrer die Goldmedaille beim Bahnrad-Weltcup in Berlin beschert.

Der 28 Jahre alte Chemnitzer konnte sich im 1000-Meter-Zeitfahren in einer Zeit von 1:00,645 Minuten gegen den Franzosen Quentin Lafargue (1:00,660) durchsetzen. Bronze ging an den Niederländer Theo Bos (1:00,868).

«Mein letzter Weltcupsieg war 2015 in Neuseeland. Daher ist es natürlich besonders schön, hier vor heimischem Publikum gewinnen zu können», sagte der zweifache Weltmeister Eilers im Anschluss an seinen zehnten Weltcupsieg.

Im Zweier-Mannschaftszeitfahren der Männer fuhren zuvor vor rund 2000 Zuschauern die beiden Weltmeister Roger Kluge und Theo Reinhardt mit 24 Punkten auf Platz drei. Bei ihrem Heim-Weltcup mussten sich die beiden Berliner mit 24 Punkten den Dänen Lasse Norman Hansen und Casper Folsach (44) sowie den Briten Mark Stewart und Oliver Wood (30) geschlagen geben.

«Die Dänen haben die ersten beiden Weltcups schon dominiert und haben dies hier auch getan. Wir haben wieder einen Podiumsplatz und sammeln weiter fleißig Punkte – wir sind zufrieden», bilanzierte Kluge im Hauptstadt-Velodrom.

Vor den Entscheidungen wurde bei einer emotionalen Ehrung die seit ihrem schweren Trainingsunfall querschnittgelähmte Kristina Vogel als Radsportlerin des Jahres ausgezeichnet.

Fotocredits: Jörg Carstensen
(dpa)

(dpa)