Erik Zabel und Leif Lampater haben das 45. Bremer Sechstagerennen für sich entschieden. Elf Runden vor dem Ende stürzte Olaf Pollack, der um den Gesamtsieg mitfuhr, schwer und musste in eine Klinik gebracht werden.
Auch der Niederländer Danny Stam zog sich nach einem Sturz eine schwere Hüftprellung zu und musste stationär behandelt werden. Am Ende gewann das Duo Erik Zabel/Leif Leipheimer mit 431 Punkten vor Olaf Pollack/Franco Marvulli mit 416 Punkten. Platz drei ging an Bruno Risi/Danny Stam.
Nach den Stürzen der Mitfavoriten war die Freude des Siegerpaares am Ende eher nüchtern: “Es ist schade, dass das Rennen so zu Ende geht”, meinte Lampater. “Wir sind eine große Familie und ich hoffe jetzt vor allem, dass es meinen Kollegen bald wieder bessergeht.”
Zabel bestritt in Bremen das vorletzte Profirennen seiner Karriere. Der sechsfache Gewinner des Grünen Trikots bei der Tour de France wird vom 22. bis 27. Januar mit Bahn-Partner Robert Bartko aus Potsdam das Sechstagerennen in seiner Heimatstadt Berlin bestreiten. Dann soll für den 38-Jährigen aber endgültig Schluss sein.
Das einzige deutsche ProTour-Team Milram hat seine neue Mannschaft präsentiert. An vorderster Stelle stehen dabei Linus Gerdemann und Gerald Ciolek. Team-Manager van Gerwen geht fest davon aus, dass seine Profis 25 Saisonsiege erzielen können.
“Der Fokus liegt auf uns. Das ist eine Chance, aber auch eine große Verantwortung”, erklärte Team-Manager Gerry van Gerwen bei der Präsentation in Dortmund.
Der Sponsor Nordmilch AG wird im Herbst sein Engagement überprüfen. “Wer dopt, fliegt raus”, meinte der kommissarische Nordmilch-Vorstand Claus Peter Fischer im Vorfeld der neuen Saison.
Rundfahrspezialist Linus Gerdemann und Sprinter Gerald Ciolek sollen für das Team Milram viele Erfolge einfahren. “Ich hoffe, wir können etwas Positives in Rad-Deutschland bewegen”, meinte Gerdemann, der unbedingt bei der Tour de France einen Etappenerfolg erzielen will.
Beim Anti-Doping-Programm bleibt für das Team Milram alles beim Alten. “Alles ist so geblieben, wie es war”, so der Teamchef, der weiterhin das Bekenntnis zu “maximaler Transparenz” aufrechterhalten will.
Die Straßen sind im tiefsten Winter vereist, aber man will trotzdem raus, um mit dem Bike durch den Winter zu pirschen. Dafür gibt es nur eine Lösung: Spikes!
Fahrradreifen mit den kleinen Stahlstiften sind auf Eis die einzige Lösung, um guten Grip zu gewährleisten. Natürlich sollte sich dafür genug Schnee und Eis auf der Fahrbahn befinden. Zig kleine Metallstifte aus gehärtetem Stahl ragen dabei ungefähr einen Millimeter aus dem Profil heraus. So kann der Biker problemlos auch auf einer glatten Schneedecke sicher durch Kurven fahren.
Tritt Tauwetter ein, muss man die Spike-Mäntel keineswegs austauschen. Man pumpt den Reifen einfach mehr auf, wodurch die Spikes die Straße nicht mehr berühren. Setzt wieder Frost ein, verringert man wieder etwas den Luftdruck und weiter geht’s über Eis und Schnee.
Anbieter solcher Spike-Reifen sind beispielsweise Continental, Nokian, Schwalbe oder Kenda. Also, rauf auf den zugefrorenen See und schocken sie die Schlittschuhläufer, indem sie diese mit Spikes einfach überholen!
Diese Herrschaften veranstalten sogar einen Rennen mit Spikes:
Der zurückgetretene Erik Zabel bekommt ab der kommenden Saison eine Beraterstelle beim ProTour-Rennstall Columbia. Der zuletzt vom Team Milram verpflichtete Radstar soll sich vor allem um die jungen Sprinter, wie Mark Cavendish und Andre Greipel, im Team von Bob Stapleton kümmern.
Mit dem Team Columbia hat Erik Zabel bereits ein paar Trainingseinheiten auf Mallorca hinter sich. Teamchef Bob Stapleton sagte in einem Interview mit “cyclingnews” über seinen neuen Berater: “Das war alles schon sehr vielversprechend.”
Zabel ist nach Siegen der erfolgreichste Radprofi überhaupt. Der 39-Jährige hat in seiner 16-jährigen Karriere über 200 Rennen gewonnen. Zu seinen wichtigsten Siegen zählen zwölf Triumphe bei Tour-de-France-Etappen und vier Siege beim ersten Frühjahrsklassiker Mailand-San Remo.
“Mit Erik Zabel verliert nicht nur das Team Milram, sondern der gesamte Profisport einen bedeutenden Athleten”, meinte Milram-Teamchef Gery van Gerwen. “Zabel und sein Bürstenschnitt werden im Peloton bald fehlen”, druckte die “Süddeutsche Zeitung“.
“Ich hatte in diesem Jahr viel Spaß am Radsport und konnte auf Augenhöhe mit der internationalen Konkurrenz fahren. Ich weiß nicht, ob das in einer weiteren Saison noch möglich wäre und denke, dass dies daher der richtige Moment ist, um aufzuhören”, begründete der Berliner Jung seine Entscheidung.
Quietschende Radbremsen sind ein alt bekanntes Radfahrerproblem. Muss man es erdulden oder kannman etwas dagegen tun? Wir sagen euch, wie man dieses nervige Geräusch beseitigen kann.
Ursache für diese Geräuschentwicklung ist der so genannte Resonanzeffekt. Mit einigen Tricks lässt sich das Problem aber beheben.
Justieren sie die Bremsgummis vorn oder, wenn das nichts bringt, hinten ein Stück näher zur Felge.
Montieren sie die Bremsgummis ein wenig höher oder tiefer zur Felgenmitte.
Schleifen sie die Bremsgummis ein wenig an oder kürzen sie diese. So wird die Bremsfläche abgeflacht.
Verwenden sie eventuell Bremsgummis anderer Hersteller.
Geben sie Waschbenzin auf die Felge. Danach reinigen sie die Felge mit Spülwasser.
Die Bremsbeläge sollen immer ein wenig angewinkelt zur Felge justiert werden.
Die Bremsen dieses Mountainbikes “schreien” regelrecht nach Veränderung
Erik Zabel verabschiedete sich beim 72. Großen Weihnachtspreis von Dortmund mit einem Sieg von seinen Fans. Der Radprofi aus Unna triumphierte vor 5.000 Zuschauern in der Westfalenhalle mit seinem Partner Leif Lampater im internationalen Vielseitigkeitswettbewerb “Omnium der Asse”.
Das Erfolgsduo Erik Zabel/Leif Lampater gewann mit 39 Punkten vor den Schweizern Franco Marvulli/Bruno Risi (32) und dem Paar Danilo Hondo/Robert Bartko (Cottbus/Erfurt, 29).
Der 38-Jährige, der unter anderem zwölf Etappen der Tour de France und viermal den Klassiker von Mailand nach San Remo gewinnen konnte, war nach dem letzten Profirennen seiner Karriere sichtlich berührt vom Beifall der Zuschauer. “Ein Lebensabschnitt geht zu Ende. Die Westfalenhalle war ein besonderer Standort für mich”, meinte der ehemalige Milram-Profi.
ProTour-Gesamtsieger Alejandro Valverde vom Rennstall Caiosse d’Epargne möchte in der kommenden Saison als Hauptziele die Tour de France und die Vuelta a Espana bestreiten.
In der Jahresplanung des Spaniers stehen daneben auch die drei Ardennenklassiker Amstel Gold Race, Flèche Wallonne und Lüttich-Bastogne-Lüttich auf dem Programm 2009.
Der Teamchef Alejandro Valverdes, Eusebio Unzúe, traut seinem Kapitän in diesem Jahr sogar einen Podiumsplatz bei der Tour de France und der Vuelta zu. Um dieses Ziel zu erreichen, wird der 28-Jährige laut Unzúe in diesem Jahr an wesentlich mehr Rennen teilnehmen, als letzte Saison. „Er kann nur auf hohem Niveau fahren, wenn er viele Wettkämpfe bestreitet“, erklärte der Caisse d’Epargne-Teamchef bezüglich des zweifachen Lüttich-Bastogne-Lüttich-Sieger.
Die neu gegründete russische Profi-Mannschaft „Katusha“ ist die teuerste der 18 ProTour-Teams. Kurz vor Weihnachten präsentierte der russische Profi-Rennstall seine 27-köpfige Equipe. Der Saisonetat soll bei 15 Millionen Euro liegen.
Laut der italienischen Sportzeitung „Gazzetta dello Sport“ ist ein Engagement von acht Jahren vorgesehen. Als Ehrengast wurde zur Präsentation im Sitz der Öl- und Gas-Firma Itera Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin eingeladen. Team Milram war als einziger deutscher Vertreter geladen.
Die Radstars der nach einer Panzer-Abwehr-Rakete aus dem Zweiten Weltkrieg benannten Mannschaft sind Robbie McEwen (Australien), Filippo Pozzato (Italien), Wladimir Karpets (Russland) und Gert Steegmans (Belgien). McEwen ist Sprintspezialist und gewann wie Erik Zabel 12 Etappen der Tour de France. Geldgeber des frischen russischen Teams ist der reiche Brauerei- Multi Oleg Tinkoff. Teamchef wird Andrej Tschmil sein, der in seiner Karriere Paris-Roubaix- und Mailand- San Remo gewonnen hatte.
Canyon Fahrräder sind sehr beliebt und das hat einen guten Grund: sie sind qualitativ sehr hochwertig.
Beispielsweise das Ultimate CF SLX: es gewann den Rahmentest auf Topniveau. Hier setzte sich das Rennrad von Canyon durch und das sogar mit 1,7 in der Gesamtbenotung. Der Clou an dem Rahmen ist die verbesserte VCLS-Modul und die Verbindung des Hinterbaus mit dem Sitzrohr. So bekam das Fahrrad für die Teilbenotung zur Kraftübertragung gar eine 1,0.

Günstiger ist die 7.0 Version, die kaum etwas missen lässt
Ein anderes beliebtes Bike ist das Mountainbike: Nerve AM 7.0 und Nerve AM 9.0. Hier ist die Sitzposition sehr komfortabel und durchdacht. Fox-Federelemente bereiten dabei die Bequemlichkeit.
Wo es einen Einklang von Geometrie und Federung gibt, arbeitet das Canyon Fahrrad präzise bergauf und bergab. Im Schotter oder bei Landungen zeigt sich wahre Konstruktionskunst.
Dabei ist die 7.0 – Variante die günstigere, die dem Komfort und Sicherheit – auch bei Landungen – kaum Wünsche offen lässt. Dieses Fahrrad ist in der Kategorie ab 2.000 Euro haben.
Der erfolgreichste deutsche Radprofi, Erik Zabel, der nach dem Berliner Sechstagerennen vom 22.- 27. Januar 2009 seine Karriere beendet, glaubt an eine Live-Berichterstattung von ZDF und ARD bei der kommenden Tour de France.
Beide Öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten hatten sich vor mehreren Wochen wegen der anhaltenden Doping-Problematik für einen Verzicht der Übertragung der Tour den France 2009 ausgesprochen. Erik Zabel vermutet aber eine Umkehr der Sender, schon wegen des Comebacks von Lance Armstrong: „Viele Mannschaften richten ihren Einsatzplan nach den Starts von Armstrong ein, weil da der große Medien-Auflauf sein wird.“
Der 38-jährige Berliner sieht die Rückkehr des Texaners als positiv an: „Für den Radsport und die Zuschauer-Zahlen ist das toll.“ Der noch Milram-Profi traut dem siebenfachen Tour-Sieger sogar einen achten Triumph zu. „Er fährt nicht mit, um vielleicht zehnter zu werden. Wenn er startet, gehe ich davon aus, dass er gewinnt“, meinte Zabel.
Dass sein Sponsor Milram trotz der Doping-Affären weiter machen will, sieht der siebenfache Gewinner des Grünen Trikots für den besten Sprinter der Tour de France als ein „Signal für den deutschen Radsport mit positiven Folgen“ an. Zabel hatte bei der WM in Varese nach insgesamt 212 Siegen auf der Straße sein Karriere-Ende verkündet.