Der Frühling ist nun endlich da und die Fahrradsaison ist eröffnet. Nun heißt es wieder, die Checkliste abarbeiten, um den Drahtesel nach dem langen Winter auf Vordermann zu bringen. Wie Sie ihr Fahrrad wieder einsatzbereit kriegen, erfahren Sie im Folgenden.
Das Abarbeiten einer Checkliste ist wichtig, um etwaige Pannen und möglicherweise sogar Unfälle zu vermeiden. Immerhin hat der geliebte Drahtesel eine Weile in den dunklen Tiefen des Kellers verbracht, da kann schon mal ein Reifen porös geworden sein oder sich Rost an den Felgen breit gemacht haben. weiterlesen »
Das deutsche Verlagsunternehmen Falk hat jetzt ein Navigationssystem für Radfahrer und Wanderer entwickelt. Der elektronische Pfadfinder heißt Ibex 30 und besitzt nützliche Funktionen.
„Routing auf Radwegen, deutliche Track-Darstellung, der Lotse zu Bett & Bike-Adressen sowie Insider-Tipps vom Reisebuch-Verlag sind hier in einem einfach zu bedienenden Navigationsgerät vereint“, meint der Chefredakteur des Magazins Trekking Bike, Tom Bierl, zu dem Rad-Navi.
Beispielsweise sind in dem neuen Gerät auf der Deutschlandkarte alle Rad-, Feld- und Wanderwege erfasst. Per Touchscreen kann man von einem Menüpunkt zum anderen springen. Zudem werden einem, wie bei einem Auto-Navigationsgerät, verschiedene Routen mit Höhenprofil vorgeschlagen. Die zurückgelegte Strecke wird automatisch gespeichert.
Mittels Symbolen oder einer gut hörbaren Stimme wird man zum gespeicherten Ziel gelotst. Hervorzuheben sind Informationen über 5000 Gastronomiebetriebe, die sich auf die Bedürfnisse von Radfahrern spezialisiert haben. Das Ibex 30, dass ab Mitte April 2011 zu haben ist, soll 369,95 Euro kosten.
Radprofi Tony Martin gegenwärtig die Nummer eins im Radsport. Nach seinem Sieg bei der Fernfahrt Paris-Nizza hat der Profi vom Team HTC Highroad die Gesamtführung in der UCI-Weltrangliste übernommen. Jetzt wird der 25-Jährige sogar zum Favoritenkreis bei der Tour de France 2011 gezählt.
Für den Eschborner läuft es in dieser Saison optimal. Erst Mitte Februar hatte Martin die Algarve-Rundfahrt in Portugal gewinnen können. Nun sorgte er mit dem souveränen Gesamtsieg bei der berühmten Fernfahrt Paris-Nizza für den größten Erfolg seiner Karriere.
Mit dieser Galavorstellung ist der gebürtige Thüringer zu einem Mitanwärter auf das Podium der kommenden Tour de France avanciert. Mit seiner Taktik, am Berg mitfahren und dann beim Zeitfahren zuschlagen, hat Martin durchaus Chancen, im Juli bei der Tour, die er 2009 schon im Weißen Trikot für den besten Nachwuchsfahrer beendete, weit nach vorne zu fahren. “Er ist ganz sicher nicht der Tour-Favorit, aber von Platz eins bis zehn ist fast alles drin”, sagte Martins Sportdirektor Rolf Aldag zur dpa. “Euphorie im ersten Jahr 2009 mit dem Weißen Trikot, eine sehr durchwachsene Tour 2010 und jetzt die Stärkung”.
Dank dem starken deutschen Radprofi Martin kann man sich in diesem Jahr wieder auf die Tour de France freuen. Hoffen wir, dass seine Form mindestens bis Ende Juli anhält.
Alberto Contador will beim vom 7. bis 29. Mai 2011 stattfindenden Giro d’Italia an den Start gehen. Dies ließen die Organisatoren der zweitgrößten Radrundfahrt der Welt verlauten. Ob der Kapitän des Teams Saxo Bank auch wirklich teilnehmen darf, entscheidet der Weltverband UCI.
Der Spanier Contador scheint nach seinem Doping-Freispruch durch den spanischen Radsportverband jedenfalls langsam wieder in Form gekommen zu sein. Kürzlich gewann der dreimalige Tour-Sieger die Murcia-Rundfahrt.
Contador wurde vorgeworfen, während der Tour de France 2010 mit dem Kälbermastmittel Clenbuterol gedopt zu haben. Gegen den Freispruch durch den spanischen Verband kann die UCI nun innerhalb eines Monats Berufung beim Sportgerichtshof CAS einlegen.
Sollte Contador wirklich beim Giro an den Start gehen, wäre das ein Armutszeugnis für den Radsport. Oder ist in diesem Fall irgendein Radsportfreund anderer Meinung?
Das ist purer Wahnsinn! Dieses Video zeigt einen Mountainbiker auf einem Downhill-Parcour, der durch engste Gassen und Häuserschluchten der chilenischen Stadt Valparaiso führt.
Internationale Mountainbike-Profis feiern auf diesem waghalsigen Kurs in Valparaiso ihren Auftakt in die neue Saison. Für die MTB-Cracks führt die Strecke vorbei an Mauern, durch enge Gassen, über steile Rampen oder Treppen, immer nach dem Motto „Wer bremst, verliert!“.
Während sich die verrückten Biker ins Villa bacho stürzen, werden sie von den chilenischen Einwohnern bejubelt, die aus dem Radrennen ein Volksfest machen.
Gewonnen hat den Valparaiso-Downhill übrigens ein Biker aus der nördlichen Hemisphäre. Wie im Vorjahr siegte der Spezialist für Urban-Races, Filip Polc aus der Slowakei.
Die Weltmeisterschaft der Mountainbiker findet in diesem Jahr im schweizerischen Champéry statt. Vom 29. August bis 4. September kämpfen die besten Mountainbiker dort um WM-Medaillen.
In dem idyllischen Örtchen im Wallis werden die Teilnehmer in den Disziplinen Cross-Country, Four Cross, Downhill und Trial um das begehrte Edelmetall fighten.
Der Urlaubsort Champéry befindet sich auf 1050 Meter Meereshöhe am Fuße der Dents du Midi und der Dents Blanches im Herzen des Skigebietes Portes du Soleil. Die Region um Champéry bietet Bikern im Sommer 24 Lifte, so dass sie von den 650 Kilometer ausgeschilderten Wegen profitieren können.
Champéry hat sich in den letzten Jahren so einem regelrechten Mountainbike-Mekka entwickelt, was wohl der ausschalggebende Punkt für den Weltradverband UCI war, die WM an den Schweizer Ort zu vergeben, in dem ja schon jedes Jahr der MTB-Weltcup Station macht.
Nähere Informationen zur MTB-WM in Champéry erhalten Sie hier: www.champery2011.com
Die Bahn-Weltmeisterschaften finden vom 23. bis 27. März im niederländischen Apeldoorn statt. Für die Welttitelkämpfe hat der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) 23 Fahrer und Fahrerinnen nominiert. An der Spitze steht Teamsprint-Welt- und Europameister Maximilian Levy.
Der Cottbuser Bahnrad-Sprinter Levy will bei der WM in den Niederlanden in Teamsprint und Keirin antreten. Für den Sprint-Wettbewerb kommen mit Sebastian Döhrer aus Berlin und Stefan Bötticher aus Breitenworbis zwei Neulinge zum Einsatz. Des Weiteren fahren für den BDR Stefan Nimke aus Schwerin, Robert Förstemann aus Gera, René Enders aus Erfurt sowie Joachim Eilers aus Chemnitz.
Im Teamsprint erhofft sich die deutsche Mannschaft eine WM-Medaille. „Ich denke, wir können um die Medaille fahren und sind als Titelverteidiger natürlich auch in der Pflicht“, meinte Bundestrainer Detlef Uibel.
Hier finden Sie Informationen zum WM-Programm: 06.live-radsport.ch
Mit dem Velodrom für Bahnradsportler ist im Londoner Olympiapark die erste Sportstätte für die Sommerspiele 2012 fertig. Der britische Olympiasieger Chris Hoy testete die neue Bahn gleich nach der Eröffnung.
„Ich kann es gar nicht erwarten, dass die Spiele eröffnet werden“, meinte der vierfache Olympiasieger Chris Hoy zur dpa. Neben dem britischen Olympiahelden waren auch die Olympiasieger von Peking 2008, Victoria Pendleton und Jason Kenny, zur Einweihung gekommen.
Tony Martin hat die 37. Algarve-Rundfahrt für sich entscheiden können. Der WM-Dritte im Zeitfahren zeigt sich selbst überrascht über diese starke Frühform und ist dadurch heiß für die anstehenden Saisonrennen.
„Wir haben erst Februar, und ich habe schon ein Zeitfahren gewonnen. Das ist toll, das ist spektakulär und motiviert ungemein für die kommenden Monate“, sagte Tony Martin nach seinem Triumph in Portugal zur dpa.
Den Glanzpunkt setzte der Thüringer Profi vom Team HTC-Columbia beim abschließenden Zeitfahren in Portimão. Martin gewann den Kampf gegen die Uhr über 17,2 Kilometer in 20:53 Minuten triumphierte. „Das Profil war nicht ganz einfach, aber mit meinem Druck konnte ich die nötigen Gänge fahren. Es hat richtig Spaß gemacht“, liest man über das Zeitfahr-Ass auf seiner Homepage. weiterlesen »
Die 94. Auflage des Giro d’Italia ist dem 150. Jahrestag der Einigung Italiens gewidmet. Die Italien-Schleife geht 2011 vom 7. bis zum 29. Mai über die Bühne. Ein Highlight ist die Überwindung des Ätna.
Europas aktiver Vulkan steht beim Giro d’Italia seit 1989 wieder auf dem Programm. Den Organisatoren zufolge gilt die zweitgrößte Rundfahrt der Welt in diesem Jahr mit sieben Bergankünften und einem Bergzeitfahren als die schwerste seit Jahren.
Gestartet wird der Giro 2011 jedenfalls am 7. Mai mit einem 21,5 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren in Turin. 21 Etappen mit insgesamt 3496 Kilometern gilt es für die Profis zu bewältigen. Das Finale am 29. Mai wird ein Einzelzeitfahren über 32,8 Kilometer in Mailand sein. weiterlesen »