Viele Radsportler fallen im Winter in ein Formtief. Aber wie verhindert man diesen Abbau? Wir geben dem ambitionierten Radsportler nützliche Tipps dazu.
Ist die Radsportsaison beendet, ist eine mehrwöchige Pause sinnvoll. Will man einen gezielten Neuaufbau machen, sollte man das Bike für ein paar Wochen ruhig mal ruhen lassen.
In der kalten Jahreszeit sollte man ruhig mal andere Sportarten praktizieren. Das bringt neue Bewegungsreize und vor allem macht der erste Biketritt dann wieder besonders viel Laune.
Man kann sich mit Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen und wenn Schnee liegt Skilanglauf sowie auf Eis mit Schlittschulaufen fit über den Winter halten. Dazu bieten sich Einheiten im Grundlagenausdauerbereich an.
Zusätzlich ist ein gezieltes Kraftausdauertraining an Geräten mit wenig Gewichten sinnvoll. Zwei Einheiten pro Woche maximal eine Stunde erscheinen optimal.
Sie werden sehen. Mit diesem Kontrast starten Sie mit besonderem Schwung in die neue Saison!
Zur optimalen Trainingssteuerung gibt es nun ein Internet-Konzept zum Kontrollieren und Verwalten Ihrer Trainingsergebnisse. Es heißt Traxmeet Virtual Training World. Sie können sich dazu sogar kostenlos online anmelden und genießen den vollen Service des neuen Systems.
Dieser Internet Service vermittelt ihnen zusammen mit GPS Technologie, Herzfrequenzmessung und Google Maps exakte Trainingsergebnisse. Die jeweilige Übung wird auf dem Gerät aufgezeichnet. Dann wird es in Traxmeet zum nochmaligen Abspielen der Route, Analyse und Vergleich mit anderen Nutzern gezeigt.
Ihre Route können sie auch in Google Maps anzeigen und abspielen lassen. Ihre Trainingsinformationen können sie dann in Ihrem persönlichen Kalender speichern und eine umfassende Zusammenfassung Ihres Trainings anzeigen lassen.
Das System Traxmeet ist kompatibel mit den gängigsten Sport Computern und GPS Loggern sowie mit allen GPX-Daten kompatiblen Geräten. Die Anmeldung für diesen Trainingsservice erfolgt über die Homepage des Anbieters.
Derzeit wird nur eine englische Version angeboten. In Kürze soll aber auch eine deutsche Version zur Verfügung stehen.
Was im Profibereich zur normalen Feststellung der Leistung gehört, interessiert ambitionierte Radsportler immer mehr. Sie wollen wissen, wie fit sie auf dem Bike sind und wie man leistungsfähiger werden kann. Dazu nutzt man eine Leistungsdiagnostik.
Mit dem Test des physischen Potenzials des Körpers, kann man das Training gezielt gestalten. Es soll die konditionelle Leistungsfähigkeit des Radfahrers objektiv beurteilt werden. Dazu gehören die Bestimmung der Laktat-Schwellen und der maximalen Sauerstoffaufnahme. So erhält man Auskunft über das Niveau von Kraft und Ausdauer, was ausschlaggebend für die Trainingsplanung ist.
Beim Laktat-Stufen-Test werden die individuellen Trainingsbereiche mit den zugehörigen Herzfrequenzen ermittelt.
Der VO2max-Test gibt Auskunft über die maximale Sauerstoffaufnahme des Körpers, wonach das Entwicklungs-Potenzial des Sportlers beurteilt werden kann.
Bei der Pedalkraftanalyse wird die Kraftübertragung optimiert. Mit dieser Methode werden auch orthopädische Probleme durch Messung der Pedalkräfte und durch die Analyse des „Runden Tritts“ diagnostiziert.
Die Sitzpositions-Feststellung dient dem Herausfinden der optimalen Kraftübertragung. Bei dieser Vermessung des Körpers und des Sportgerätes werden auch Sitzbeschwerden beseitigt.
Im Oktober ist in der Regel die Rad-Saison vorbei. Soll man nun über den ganzen Winter sein Rad einmotten und sich im Fitness-Center schinden, bis einen die warmen Temperaturen wieder aufs Bike locken? Wir sind strickt dagegen und mahnen zur Überwindung des inneren Schweinehundes. Hier ein paar gute Tipps für ein optimales Wintertraining auf dem Bike.
Um einen sportlichen Ausgleich zur gerade zu Ende gegangenen Rad-Saison zu schaffen, empfiehlt es sich verschiedene Ballsportarten wie Tennis, Fußball oder Badminton zu betreiben oder auf Ausdauersportarten, wie zum Beispiel Joggen, Schwimmen oder in einem richtigen Winter Skilanglauf zu betreiben. So bringt man ein wenig Abwechslung zum Biken und vor allem macht der erste Tritt mit dem Rad wieder richtig Spaß. Das Training sollte locker und nicht zu intensiv gestaltet werden. Eine ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen ist wichtig. Zuzüglich ausreichend Schlaf, Saunagänge und Massagen lassen die kurzen Tage schnell vergehen.
Ab Januar beginnt nun das aktive Rad-Training, um fit in das Frühjahr zu kommen. Dafür ist natürlich eine spezielle winddichte und atmungsaktive Kleidung enorm wichtig. Am Anfang sollte man lockere Ausfahrten bevorzugen. Ein paar Wochen später kann man die Belastung und den Umfang steigern, um später intensive und lange Trainingsfahrten durchführen zu können. Wichtig ist, dass man einmal im Monat nach einer intensiven Belastung eine Woche Erholung und Regeneration folgen lässt, also wieder ein lockeres Training bevorzugt. So kommt es zu keinen Leistungseinbußen, sondern zu der erwünschten Leistungssteigerung.