Mein Drahtesel

Alles was 2 Räder und eine Kette hat ist hier Thema
 


Ob der siebenfache Tour Sieger Lance Armstrongs bis zum Startschuss der Tour de France am 3. Juli in Rotterdam fit ist, scheint fraglich. Hat der Texaner doch derzeit auf mehreren Baustellen zu kämpfen.

In diesen Tagen sieht sich Armstrong nicht das erste Mal mit massiven Doping-Vorwürfen konfrontiert. Sein früherer Team-Kollege Floyd Landis beim damaligen US-Postal-Team erhob schwere Beschuldigungen, die er natürlich wie immer abschmetterte.

 Lance Armstrong ©Flickr / crampy_au

Zudem haben den 38-Jährigen Krankheiten und Verletzungen in seiner Tour-Vorbereitung ausgebremst. „Ich würde sagen, es geht zurzeit nicht gerade ruhig zu. Aber niemand braucht mich zu bedauern”, sagte Armstrong nach dem Start der Luxemburg-Rundfahrt, die er in diesem Jahr in sein Vorbereitungsprogramm mit aufnahm. „Ich hoffe, ich werde für die Tour de France bereit sein”, so der US-Amerikaner weiter. Als Generalprobe für die „Große Schleife” wählt er die am 12. Juni beginnende Tour de Suisse.

Im vorigen Jahr belegte Armstrong nach seinem Comeback einen beachtlichen dritten Platz. Kann er das 2010 wiederholen oder sind Armstrongs Zeiten einfach vorbei?


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Der einstige Doping-Sünder Ivan Basso ist bei dem diesjährigen Giro d’Italia in einer guten Ausgangsposition, um sich den Gesamtsieg zu holen.

Der Giro-Gewinner von 2006, Ivan Basso, der nach seiner Doping-Sperre in dieser Saison in brillianter Form ist, befindet sich nach dem schweren Bergzeitfahren hoch zum Kronplatz nun auf Platz zwei in der Gesamtwertung. Damit kann der Italiener weiter darauf hoffen, am Sonntag sich das Rosa Trikot überzustreifen. “Das war ein guter Tag für uns. In den kommenden Tagen werde ich weiter angreifen. Ich bin optimistisch”, sagte Basso zur dpa.

Ivan Basso © flickr/richardmasoner

Der Ex-Doper sagte zudem auf einer Pressekonferenz: “Ich freue mich, dass die Leute begeistert sind und mich nicht auspfeifen. Sie wissen meine Leistung zu würdigen.” Am Pfingstsonntag auf der 15. Etappe meldete sich Basso hoch zum Monte Zoncolan erstmals seit vier Jahren in der Weltelite zurück. Vor vier Jahren wurde er “wegen geplanter Manipulation mit Doping-Präparaten” für zwei Jahre gesperrt. Leider rollt der Zweifel nun immer mit, ob es bei den neuen Leistungsexplosionen Bassos diesmal mit rechten Dingen zugeht. Fakt ist, in diesem Jahr wird Basso zu den Favoriten auf den Tour-Sieg gehören.


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Floyd Landis packt über seine Doping-Vergangenheit aus. In einem Interview gestand der US-Amerikaner jahrelangen eigenen Betrug. Zudem beschuldigte er auch seinen einstigen Teamkollegen Lance Armstrong.

“Wenn ich jetzt nicht etwas sage, dann ist es sinnlos, überhaupt jemals etwas zu sagen”, sagte Landis in dem Interview, der 2002 mit Doping begonnen haben soll, als er ins Team US Postal um Lance Armstrong kam. Landis hatte bei drei Tour-Teilnahmen großen Anteil an den Siegen seines damaligen Kapitäns.

Floyd Landis © flickr/ Frank Steele

Der US-Postal-Manager Johan Bruyneel habe ihn persönlich in seinen ersten Jahren bei US Postal in die Welt des Dopings eingeführt. Und mit mit Armstrong habe Landis darüber “lange Diskussionen bei unseren Trainingsfahrten geführt, dabei erklärte er mir auch, dass nun Bluttransfusionen nötig seinen, da die EPO-Testmethoden weiterentwickelt wurden”. weiterlesen »


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Der Kasache Alexander Winokurow ist zurück in der Weltspitze. Nach seiner dreijährigen Dopingsperre kämpft sich Winokurow ins Rosa Trikot des Gesamtführenden beim Giro d’Italia.

Alexander Winokurow © Wikipedia So ein Dopingfall hinterlässt seine Spuren in der Radwelt. Unbehagen, Zweifel und Misstrauen begegnen Alexander Winokurow dieser Tage allerorts, nicht etwa von seinen Radsport-Kollegen, aber von den Radsport-Fans.

Winokurow Führender beim Giro

Es ist und bleibt einer der schwersten Dopingfälle im Radsport. Winokurows Team Astana wurde 2006 in einen schweren Doping-Skandal verstrickt und von der Tour de France ausgeschlossen. Alexander Winokurow persönlich wurde 2007 des Fremdblutdopings überführt. Weil er sich von dem berüchtigten Arzt Eufemiano Fuentes hat dopen lassen, musste der Kasache von 2007 bis 2009 pausieren. Doch Winokurow ist zurück und wieder verdächtig stark. weiterlesen »


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Alexander Winokurow hat sich nach zweijähriger Doping-Sperre zurückgemeldet. Der Kasache gewann den Eintages-Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich. Nach 258 Kilometern siegte der Astana-Profi im Spurt vor dem Russen Alexander Kolobnev (Katjusha) Dritter wurde der Spanier Alejandro Valverde.

Im Ziel wurde Winokurow, der den Klassiker zum zweiten Mal nach 2006 gewinnen konnte, von pfeifenden belgischen Fans empfangen. Der Sieger war trotzdem im Ziel aus dem Häuschen. „Das ist fantastisch, damit hatte ich nicht gerechnet. Das ist eine Revanche für mich und ein wichtiger Sieg. Ich habe bewiesen, dass mit mir noch zu rechnen ist”, sagte der 36-Jährige zur dpa.

Alexander Winokurow (rechts) © wikipedia

Der Direktor der Tour de France, Christian Prudhomme, sagte zu dem Sieg des Kasachen: “Es ist wie im richtigen Leben: Winokurow hat einen Fehler begangen, wurde dafür bestraft und ist zurückgekehrt.”

Nun will er im Juli seinen Astana-Kapitän Alberto Contador zum dritten Tour-Triumph führen. Aber ein Zweifel rollt bei allen neuen Großtaten Winokurows nun immer mit. Bei der Tour 2007 wurde er des Dopings mit Fremdblut überführt.

Aber denkt man an weitere Doping-Sünder wie Ricco, Basso, Valverde, etc., die alle wieder an ProTour-Rennen teilnehmen dürfen, liegt der Zweifel wohl über dem ganzen Fahrerfeld.


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Die Tour de France 2010 startet am 3. Juli mit einem Prolog in Rotterdam. Über Kopfsteinpflaster führt der Weg in Richtung Alpen, danach warten die Berge der Pyrenäen auf das Fahrerfeld. Das einzige Zeitfahren findet am 24. Juli in Bordeaux statt, einen Tag später geht es mit dem TGV auf zur Schlussetappe nach Paris.

Vorjahressieger Alberto Contador ©Flickr/ hyku

Die 97. Tour de France steht vor der Tür und trotz immer neuer Enthüllungen rund um das Thema Doping lässt die Faszination Radsport nicht nach. Vom 3. Juli bis 25. Juli findet die Tour de France statt und Gastgeber zum Auftakt ist in diesem Jahr Rotterdam. Ganze vier Tage dürfen die Radsportler Klassiker-Luft schnuppern, denn der Weg führt unter anderem über das Kopfsteinpflaster des Klassiker-Monuments Paris-Roubaix. weiterlesen »


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Freire siegt beim Klassiker-Auftakt

Autor: Daniel
abgelegt in: Rennsport

Der Spanier Oscar Freire hat beim Klassiker-Auftaktrennen Mailand-San Remo souverän gewonnen. Freire setzte sich im Massensprint gegen Sprint-Konkurrenz Mark Cavendish und Tom Boonen durch und steht nach 2004 und 2007 nun zum dritten Mal auf dem Treppchen.

Oscar Freire gewinnt den Frühjahrsklassiker ©Flickr/ Mike Knell

Oscar Freire macht jagt auf den früheren deutschen Sprintstar Erik Zabel. Nach seinem dritten Sieg beim klassischen Eintagesrennen Mailand-San Remo ist er nur noch einen Erfolg von Zabels vier “Classicissima”-Siegen entfernt. Ungeschlagener König der Strecke ist noch immer der Belgier Eddy Merckx, der zwischen 1966 und 1976 sieben Mal triumphierte. weiterlesen »


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In anderthalb Monaten beginnt die zweitgrößte Radrundfahrt der Welt. Die Organisatoren des 93. Giro d’Italia gaben jetzt 22 Rennställe bekannt, die am 8. Mai in Amsterdam an den Start gehen werden.

Darunter wird auch der letzte verbliebene Rennstall aus Deutschland, Team Milram, sein. Nicht starten wird in diesem Jahr der US-Amerikaner Lance Armstrong mit seinem neu formierten Team RadioShack.

Giro d’Italia © flickr/Chiara Marra

Auch der nach seiner Dopingsperre zurückkehrende Riccardo Ricco vom Team Flaminia wird nicht dabei sein. Beim Giro vor zwei Jahren verblüffte er mit seinen Antritten und Sprüchen die Radwelt und im Nachhinein war er nur ein kleiner Schwindler mit großer Klappe, der sich durch Doping mit CERA einen Vorteil verschafft hatte.

Ebenso verzichtet der Vorjahressieger Denis Mentschow auf einen Giro-Start. Der Rabobank-Kapitän will sich stattdessen auf die Tour de France vorbereiten.

Informationen zum Giro d’Italia erhalten Sie hier: www.gazzetta.it/Speciali/Giroditalia


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Die diesjährige Murcia-Rundfahrt (3.3. bis 7.3.) im Südosten Spaniens begann mit viel Ärger und einem alten Bekannten. Veranstalter Francisco Guzmán hatte bereits im Vorfeld der fünftägigen Rundfahrt kein italienisches Team zugelassen, um Rache für die Dopingsperre Alejandro Valverdes in Italien zu üben. Der siebenmalige Tour de France Gewinner Lance Armstrong gibt sein Debüt in Europa.

Lance Armstrong fährt für RadioShack ©Flickr / crampy_au

„An unserem Rennen werden keine italienischen Teams teilnehmen, weil sie Valverde nicht in Italien fahren lassen“, sagte Guzman der spanischen Sportzeitschrift „AZ“ und löste damit einen mittelschweren Eklat in der Radsportwelt aus. Valverde wurde vom Nationalen Olympischen Komitee Italiens (CONI) für italienische Rennen gesperrt, weil er im Verdacht steht, mit dem spanischen Dopingarzt Eufemiano Fuentes zu tun zu haben. Guzmans Worte stießen jedoch gleich auf den Unmut von Pat McQaid, Präsident des Radsport-Weltverbandes UCI. Er forderte Guzman auf, sich zu entschuldigen. Anschließend sagte Guzman entschärfend, die Spitzenteams aus Italien seien durchaus willkommen gewesen, hätten aber von sich aus kein Interesse an einer Teilnahme gehabt und andere Mannschaften aus Italien hätten nicht das geforderte Leistungsniveau.

Murcia Rundfahrt ohne Italien und Spanien

Dümmer hätte es nicht kommen können, denn neben den Italienern fehlen ironischerweise nun auch die Spanier. Grund dafür ist ein Streit zwischen dem Verband der spanischen Rennveranstalter und der Vereinigung der Teams über Fragen der Sicherheit und Startgelder. Dafür lassen sich andere bekannte Gesichter wieder blicken, allen voran Lance Armstrong vom Team RadioShack. Der 38jährige Amerikaner hat vor, sich in diesem Jahr besser aufs Zeitfahren vorzubereiten. „Ich habe versucht an meiner Position beim Zeitfahren zu arbeiten. Im vergangenen Jahr habe ich nicht speziell das Zeitfahren trainiert - das war ein Fehler“, sagte Armstrong vor dem Start der ersten Etappe.

Spitzenreiter Hunter holt zwei Siege

Während sich Lance Armstrong zum Auftakt mit einem Platz im Mittelfeld begnügte, holte der Südafrikaner Robert Hunter vom Team Garmin-Transitions den Sieg. Auch auf der zweiten Etappe entschied er den Massensprint vor dem Australier Graeme Brown (Rabobank) und dem Spanier Vicente Reynes (HTC-Columbia) für sich. Das deutsche Team Milram ist mit seiner Leistung zum Auftakt zufrieden, Roger Kluge aus Cottbus wurde vierter. Die Radsportfans warten nun gespannt aufs Zeitfahren am Samstag und auf einen möglichen Etappensieg von Lance Armstrong.


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Das Team Astana hat jetzt seine Mannschaft für die Saison 2010 vorgestellt. Neben dem spanischen Tour-de-France-Sieger Alberto Contador hat der Rennstall den Kasachen Alexander Winokurow wieder verpflichtet. Prominentester Neuzugang ist Oscar Pereiro aus Spanien.

Alberto Contador © flickr/hyku
Das erklärte Ziel von Astana ist das Gelbe Trikot bei allen Touren dieses Jahres. Insgesamt 26 Fahrer stellte die ProTour-Mannschaft in Wien vor. “Es wird nicht einfach werden, aber wird werden unser Bestes geben, um die Tour zu gewinnen”, so Contador zur dpa. In seinen Augen gäbe es in diesem Jahr acht bis zehn weitere heiße Anwärter auf den Titel der Frankreich-Rundfahrt.

Der nach seiner verbüßten Dopingsperre wieder verpflichtete Winokurow fügte hinzu: “Ich werde alles tun und all meine Erfahrung einsetzen, um Alberto und dem Team zum Sieg zu verhelfen.”

Die 97. Tour de France wird vom 3. bis 25. Juli mit einem Start in den Niederlanden wieder tausende Fans begeistern. Hoffentlich ohne Dopingfälle, aber wer es glaubt, wird seelig!


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