Mein Drahtesel

Alles was 2 Räder und eine Kette hat ist hier Thema
 


Das teure, neue Fahrrad soll sicher angeschlossen werden, damit es nicht geklaut werden kann. Viele Fahrradschlösser lassen sich knacken oder durchtrennen. Man sollte ein passendes Schloss für sein Rad aussuchen. Doch es gibt verschiedene Arten und Sicherheitsstufen von Fahrradschlössern.



Im Dschungel der Fahrradschlösser sieht man oft nicht durch. Die einen Schlösser sehen sicher aus, sind aber sehr unpraktisch und teuer. Andere Schlösser dienen nur als temporäre Wegfahrsperre und Sicherheitsstufen sind bei jedem Hersteller anders. Der Preis und das Sicherheitslevel des Schlosses sollte im Verhältnis zum Fahrrad und dem Ort stehen, wo man es regelmäßig anschließen muss. weiterlesen »


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Fahrraddiebstahl schwer gemacht

Autor: Daniel
abgelegt in: Sonstiges

In Deutschland werden zwischen 350.000 und 400.000 Fahrräder gestohlen und gerade zehn Prozent aller Delikte hierüber werden aufgeklärt.

Neben dem dicken Schloss, am Besten ein Bügelschloss, helfen gewisse Vorsichtsmaßnahmen, wie Fahrradregistrierung, Fahrradpass und Fahrradcodierung. Jedoch helfen diese Sicherungen nur zur Wiederfindung der gestohlenen Objektes. Dafür muss derjenige, der vielleicht unwissentlich ein gestohlenes Zweirad fährt, erst einmal durch eine Polizeikontrolle fahren.

park and ride © Flickr /extranoise

Gerade in Großstädten, wie Berlin oder München ist das Fahrrad ein beliebtes Diebstahlsobjekt. Ein mächtiges Schloss wirkt abschreckend. Aber es ist auch wichtig beim Absperren, dass das Fahrrad angeschlossen und nicht nur das abgeschlossen wird. Das erschwert das Entfernen erheblich. Denn ansonsten, wird das Bike aufgeladen und woanders aufgebrochen.

Aber es gibt offensichtlich eine richtige Mafia für den Fahrrad – Diebstahl. Diese suchen Orte wo entsprechend viele Drahtesel stehen und entfernen mit schwerem Gerät selbst gut gesicherte Zweiräder. Daher der Tipp: Das Fahrrad niemals am Bahnhof stehen lassen. Regelmäßig sieht man hier abgetrennte Fahrradschlösser oder ausgeschlachtete Zweiräder. Zum Teil sind die Räder auch einfach mutwillig zerstört worden, was dem Eigentümer beim Rückweg nicht nur Bauchschmerzen beschert.


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Viele Radfahrer wurden bereits Opfer von Fahrraddieben, andere trauen sich eben wegen diesen kaum noch mit einem neuen Fahrrad vor die Garage. Einen 100-prozentigen Schutz vor Fahrradklau gibt es zwar nicht, aber mit modernsten Techniken kann man den Dieben das Leben entscheidend erschweren und unter Umständen sogar einem Diebstahl vorbeugen. Der sogenannte Fahrradcode ist da ein so einfaches wie effektives Hilfsmittel.

Der Hauptgrund, weshalb Fahrräder geklaut werden, ist das Geld. Die Diebe versuchen oft, die gestohlenen Bikes an Fahrradhändler oder Kunden via Internet zu verkaufen. Ist es erst einmal so weit gekommen, ist es für den Bestohlenen schwer, sein Rad wieder zu finden. Nicht jedoch mit einem Fahrradcode. Er besteht aus einer Folge von Zahlen und Buchstaben und wird auf der rechten Seite des Sattelrohrs eingraviert. Polizisten und Fahrradhändler schauen in der Regel als erstes auf diese Stelle, womit Überkleben erschwert wird. An der Gravur lässt sich ohne elektronische Datenbanken ablesen, wem das Fahrrad gehört(e) und wo der Besitzer wohnt. Die letzten zwei Ziffern stehen dabei für das Jahr der Gravur.

Doch wie kommt man nun an einen solch hilfreichen Fahrradcode? Die Gravur kann der Fahrradhändler, der ADFC oder die Polizei gegen einen Preis von bis zu 15 Euro vornehmen. Mitbringen muss man allerdings zu Gunsten der Rechtmäßigkeit einen Eigentums- und Idenditätsnachweis, auf gut Deutsch: Kaufquittung und Personalausweis. In einem ca 10-15 minütigen Prozess wird der Code schließlich 0,1 – 0,2 Millimeter in den Metallrahmen eingraviert, was übrigens laut einem Gutachten der TU Aachen keinerlei Stabilitätseinbüßen zur Folge hat.

Ich kann den Fahrradcode folglich allen Fahrradfahrern wärmstens empfehlen. Er dient allerdings keineswegs als Ersatz zu Standartvorkehrungen wie Fahrradschloss und andauernder Vorsichtigkeit. Denn selbst der Fahrradcode ist keine Garantie zum Auffliegen des Fahrraddiebs, lediglich ein ergänzendes Fahndungshilfmittel mit Abschreckungsfaktor.


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Fahrradanhänger schiessen in letzter Zeit wie Pilze aus dem Boden. Mal sieht man Eltern ihre kleinen Schützlinge durch die Gegend chauffieren, ein ander Mal sieht man eine ältere Dame beim Transportieren der Wocheneinkäufe vom Supermarkt nach Hause. Auch wenn die meisten Personen nach wie vor das Auto dem Fahrrad vorziehen, so bergen Fahrradanhänger als Ergänzung zum gewöhnlichen City-Bike doch ein enorm grosses Potential. Denn neben dem Umweltschutz als hauptsächlichem Pluspunkt bieten Einkäufe mit dem Fahrradanhänger auch die Möglichkeit, ganz nebenbei ein paar Pfunde purzeln zu lassen oder beim Sonntagsausflug mit den Kleinen die Seele baumeln zu lassen.

Ein Transportanhänger © Schockwellenreiter / flickr.comZuerst sollte man sich entscheiden, ob man seinen Anhänger primär zur Personen- oder Sachgutbeförderung verwenden möchte. Dabei ist zu beachten, dass Kinder nur in dafür eingerichteten Anhängern mit Sitzen transportiert werden dürfen, diese Anhänger allerdings ebenfalls Gepäck transportieren können. Einen Lastenanhänger sollte man sich also nur anschaffen, wenn man wirklich nur Gegenstände befördern möchte.

Bei der Anschaffung eines Fahrradanhängers gibt es aber einige Punkte zu beachten, damit man später nicht eine böse Überraschung erlebt. Zum einen sollten Deichsel und Kupplung zum bereits vorhandenen Fahrrad passen, hierbei ist es ratsam, sein Fahrrad beim Kauf des Anhängers als “Anprobe” mitzunehmen. Generell werden unten links in der Nähe der Hinterachse angekuppelte Anhänger den oben zwischen Sattel und Gepäckträger kuppelbaren Anhängern vorgezogen, da sie einige unübersehbare Sicherheitsvorteile beim Fahr- und Bremsverhalten bieten. Auch Tiere lassen sich gerne chauffieren © Schockwellenreiter / flickr.comEbenfalls gut überlegen sollte man sich die Materialbeschaffenheit des Wagens. Böden aus Nylonstoff mit Überzug sind zwar leicht und gut faltbar, jedoch für größere Lasten eher ungeeignet. In solchen Fällen sollte man auf Aluminium- oder Kunststoffwannen als Unterlage zurückgreifen. Eine weitere Frage ist die, ob der Anhänger gefedert oder ungefedert sein soll. Dem deutlich höheren Komfort eines gefederten Anhängers steht ein höheres Gewicht und ein höherer Kaufpreis entgegen. Um ein oder zwei Kilo mehr oder weniger muss man sich allerdings in der Regel keinen Kopf machen, das Gesamtgewicht des leeren Anhängers sollte lediglich ca. 15 Kilo nicht übersteigen.

Hat man sich erst einmal einen Anhänger angeschafft, sollte man sich umbedingt auch Gedanken über die Aufrüstung des eigendlichen Fahrrads machen. Bessere Bremsen oder Felgen sind beispielsweise bei dem hinzukommenden Gewicht des Anhängers nie fehl am Platz. Letzten Endes ist der neue Fahrradanhänger also meistens eine gute Alternative zum drögen Autofahren in den Kindergarten oder der 10 minütigen Fahrt zum nächsten Supermarkt.


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