Mein Drahtesel

Alles was 2 Räder und eine Kette hat ist hier Thema
 


Ivan Basso hat den Giro d’Italia zum zweiten Mal gewonnen. Die Italiener reden jetzt von einer “Wiedergeburt” eines ihrer großen Radsporthelden. Vier Jahre nach seinem ersten Sieg bei der Italien-Rundfahrt und seiner abgesessenen Dopingsperre ist Basso nun zum Titelanwärter für die Tour de France avanciert.

Nach seiner Zieleinfahrt in der Arena di Verona, wo tausende Radsportfans Basso feierten, verkündete der Italiener Großes für die Tour de France. “Jetzt fordere ich Contador heraus. Darauf warte ich seit vier Jahren”, so Basso nach der Giro-Schlussetappe zur dpa.

 Ivan Basso © wikipedia/Moroboshi

Für die “Gazzetta” ist Basso sogar der “der Mann mit dem zweiten Leben”. Der Kapitän des Liquigas-Radrennstalls wurde wegen der Zusammenarbeit mit dem mutmaßlichen Dopingarzt Eufemiano Fuentes 2007 für zwei Jahre gesperrt. Das Blatt “Libertà” titelte über den diesjährigen Giro-Star: “Der Champion hat wieder zu sich gefunden.”

Ab ist Basso wirklich sauber, oder nun einfach nur professioneller? Hoffen wir auf einen sauberen Kampf bei der „Großen Schleife”.


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Der einstige Doping-Sünder Ivan Basso ist bei dem diesjährigen Giro d’Italia in einer guten Ausgangsposition, um sich den Gesamtsieg zu holen.

Der Giro-Gewinner von 2006, Ivan Basso, der nach seiner Doping-Sperre in dieser Saison in brillianter Form ist, befindet sich nach dem schweren Bergzeitfahren hoch zum Kronplatz nun auf Platz zwei in der Gesamtwertung. Damit kann der Italiener weiter darauf hoffen, am Sonntag sich das Rosa Trikot überzustreifen. “Das war ein guter Tag für uns. In den kommenden Tagen werde ich weiter angreifen. Ich bin optimistisch”, sagte Basso zur dpa.

Ivan Basso © flickr/richardmasoner

Der Ex-Doper sagte zudem auf einer Pressekonferenz: “Ich freue mich, dass die Leute begeistert sind und mich nicht auspfeifen. Sie wissen meine Leistung zu würdigen.” Am Pfingstsonntag auf der 15. Etappe meldete sich Basso hoch zum Monte Zoncolan erstmals seit vier Jahren in der Weltelite zurück. Vor vier Jahren wurde er “wegen geplanter Manipulation mit Doping-Präparaten” für zwei Jahre gesperrt. Leider rollt der Zweifel nun immer mit, ob es bei den neuen Leistungsexplosionen Bassos diesmal mit rechten Dingen zugeht. Fakt ist, in diesem Jahr wird Basso zu den Favoriten auf den Tour-Sieg gehören.


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Mark Cavendish hat bei der in diesem Jahr prominent besetzten Kalifornien-Rundfahrt die Auftaktetappe für sich entschieden. Im teaminternen Sprintduell führt der britische HTC-Columbia-Profi nun vor seinem Teamkollegen André Greipel aus Rostock.

Damit unterstrich der 24-jährige Cavendish seine Ambitionen, bei der Tour de France erneut als Sprint-Kapitän bei seinem Team zu fungieren. Diese Rolle will auch Greipel einnehmen, der derzeit beim Giro d’Italia die Columbia-Equipe anführt, aber noch ohne Etappenerfolg ist.

 Mark Cavendish (vorn) © flickr/Dana Lookadoo

„Wenn ich an die richtige Stelle gebracht werde, fahre ich als Erster über die Ziellinie”, sagte der vorjährige sechsmalige Tour-Etappensieger Cavendish nach seinem Erfolg. Sein Team-Kamerad Tony Martin hatte den Briten perfekt in Position gebracht.

Im Vorfeld gab es große Spannungen zwischen den beiden Sprint-Rivalen, weil Greipel Anfang der Saison mit Etappenerfolgen auf sich aufmerksam gemacht hat. Der Rostocker erhebt in dieser Saison selbst den Anspruch, bei der Tour der Topsprinter sein zu wollen. Daraufhin fing Cavendish an verbal gegen Greipel zu sticheln. Erst jetzt hat der Brite mit einem Erfolg geantwortet.

Mal sehen, wie sich die Rivalität zwischen den beiden HTC-Columbia-Sprintern in den kommenden Wochen weiterentwickelt. Vermutlich wird Greipel wegen diesem Zwist bald den Rennstall verlassen.


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Favoriten des Giro d’Italia 2010

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Rennsport

Der Giro d’Italia rollt im vollen Gange. Nach zwei Etappen trägt der Australier Cadel Evans das Rosa Trikot des derzeitigen Gesamtführenden. Doch das zweitgrößte Radrennen der Welt dauert noch ganze zwei Wochen an. Wer gehört zum Favoritenkreis?

Weltmeister Cadel Evans © flickr/hadche

Vielleicht wird Weltmeister Evans ja das “maglia rosa” den ganzen Giro anbehalten. Der Klassement-Fahrer ist momentan in starker Form. Für ihn ist die Italien-Rundfahrt trotzdem nur ein Zwischenziel. Denn bei der Tour de France will Evans endlich einmal ganz nach vorne fahren.

Weitere Favoriten sind der spanische Tour-Sieger von 2008 Carlos Sastre und Ivan Basso, auf dem die Hoffnungen der Italiener ruhen. Zudem wird mit dem Kasachen Alexander Winokurow zu rechnen sein, der nach seiner Doping-Sperre bei seinem Giro-Debüt auf dem Podium landen will.

Die deutschen Starter werden im Kampf um den Gesamtsieg keine Rolle spielen. Linus Gerdemann, Markus Fothen und Co. werden daher heiß auf Etappensiege sein.

Gute Chancen auf einen Sprintsieg werden nach den Absagen von Oscar Freire und Daniele Bennati die deutschen Sprinter André Greipel (Columbia), Robert Förster (Milram) oder Danilo Hondo (Lampre) haben.


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In anderthalb Monaten beginnt die zweitgrößte Radrundfahrt der Welt. Die Organisatoren des 93. Giro d’Italia gaben jetzt 22 Rennställe bekannt, die am 8. Mai in Amsterdam an den Start gehen werden.

Darunter wird auch der letzte verbliebene Rennstall aus Deutschland, Team Milram, sein. Nicht starten wird in diesem Jahr der US-Amerikaner Lance Armstrong mit seinem neu formierten Team RadioShack.

Giro d’Italia © flickr/Chiara Marra

Auch der nach seiner Dopingsperre zurückkehrende Riccardo Ricco vom Team Flaminia wird nicht dabei sein. Beim Giro vor zwei Jahren verblüffte er mit seinen Antritten und Sprüchen die Radwelt und im Nachhinein war er nur ein kleiner Schwindler mit großer Klappe, der sich durch Doping mit CERA einen Vorteil verschafft hatte.

Ebenso verzichtet der Vorjahressieger Denis Mentschow auf einen Giro-Start. Der Rabobank-Kapitän will sich stattdessen auf die Tour de France vorbereiten.

Informationen zum Giro d’Italia erhalten Sie hier: www.gazzetta.it/Speciali/Giroditalia


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Der Start der größten italienischen Rundfahrt könnte 2012 in Washington DC über die Bühne gehen. Der Giro d’Italia in der US-amerikanischen Hauptstadt wäre etwas Außergewöhnliches.

Kürzlich trafen sich in Washington DC der Bürgermeister der Stadt Adrian Fenty, der italienische Botschafter Giulio Terzi und Giro-Organisations-Chef Angelo Zomegnan. Der will, dass eine große Länder-Rundfahrt erstmalig in die USA ausgetragen wird.

 Giro d'Italia © flickr/ One-Fat-Man

Drei Bewerber für den Giro-Start 2012 stehen zur Debatte, aber Washington soll laut dem Ex-Journalisten Zomegnan der Favorit sein. Der Giro-Chef prophezeite schon einmal “etwas Großes für eine große Stadt”.

Die endgültige Entscheidung soll in den nächsten Monaten fallen. 2010 soll die Italien-Fernfahrt erst einmal am 8. Mai in Amsterdam in den Niederlanden gestartet werden.

Findet ihr diese Idee gut die traditionelle ProTour-Fernfahrt in den Staaten zu starten, oder soll sie ausschließlich über italienische Straßen führen?


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Dopingverdacht beim Giro d’Italia 2008

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Rennsport

Eineinhalb Jahre nach dem Giro d’Italia 2008 hat die Staatsanwaltschaft in Padua Hinweise auf Blutdoping mit CERA bei sechs bis sieben Radprofis gefunden. Diese Information stammt aus der “Gazzetta dello Sport”.

Bei den nachträglich angeordneten Analysen von 82 Proben wurden im Antidopinglabor “Acqua Acetosa” bei einigen Giro-Fahrern auffällige Befunde erkannt.

Nun will die Staatsanwaltschaft in Cooperation mit dem Weltradsportverband (UCI) in den kommenden Wochen die verdächtigen Proben mit den im Anti-Doping-Labor Lausanne befindlichen Daten der betroffenen Profis abgleichen. Ergebnisse sollen innerhalb weniger Monate vorliegen.

Doping © flickr/richardmasoner

Nach dem Giro wurde schon der italienische Radprofi Emanuele Sella des Blutdopings mit dem Präparat CERA überführt. Erstmals nachgewiesen wurde dieses neue Dopingmittel bei der Tour de France 2008. Bei dem einen Monat davor stattfindenden Giro gab es noch keine Kontrollverfahren für die Aufdeckung von CERA-Doping.

Sieger der Italien-Rundfahrt 2008 wurde der Spanier Alberto Contador, der in diesem Jahr die Tour de France gewann. Platz zwei erzielte Riccardo Riccò und Marzio Bruseghin aus Italien. Riccò wurde bei der Tour 2008 positiv auf CERA getestet und daraufhin gesperrt.


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93. Giro d’Italia vom 8. bis 30. Mai 2010

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Rennsport

Die 93. Auflage des Giro d’Italia findet in der kommenden Saison vom 8. bis 30. Mai statt. Startpunkt wird in Amsterdam sein. Zu Ende geht die Italien-Rundfahrt mit einem Zeitfahren in Verona.

Insgesamt führt der Giro 2010 über 21 Etappen und insgesamt 3416,5 Kilometer. Höchster Punkt wird der 2618 Meter hohe Gavia-Pass auf der vorletzten Etappe am 29. Mai sein.

 © flickr/ One-Fat-Man

Der amerikanische Radprofi Lance Armstrong will im kommenden Jahr nicht beim Giro d’Italia antreten. Nach seiner Giro-Premieren-Teilnahme wird er mehrmalige Tour-de-France-Sieger bei der Kalifornien-Rundfahrt mit seinem neuen Radio-Shack-Team mitfahren. Beim diesjährigen Giro hatte der37-Jährige den neunten Rang erzielt.


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Der Luxemburger Radprofi Andy Schleck ist auch in diesem Jahr der Topfavorit in der Sonderwertung für die besten Nachwuchsfahrer der Tour de France. Der 24-jährige wird die Tour im Luxemburger Meistertrikot beginnen und es im Verlauf der Tour hoffentlich gegen das Weiße Trikot eintauschen.

Radprofi Andy Schleck wurde im zarten Alter von 18 Jahren zum Stagiaire beim dänischen Team CSC und erhielt auch schon im darauf folgenden Jahr 2005 seinen ersten Profi-Vertrag bei CSC.  Zusammen mit seinem fünf Jahre älteren Bruder Frank Schleck fährt er voraussichtlich bis 2010 im selben Team.

Tour de France 2008 ©flickr by malias

Beim Giro d’Italia 2007 zeugte Andy Schleck zum erstes Mal das sein Name in der Radsportwelt noch für Furore sorgen wird. Kurz vor seinem 22. Geburtstag schloss er die große Rundfahrt in Italien sensationell als Gesamtzweiter ab! Ihm fehlten am Ende 1:55 Minuten auf den Gesamtsieger Danilo di Luca.

Andy Schleck bei der Tour de France

2008 bestritt Andy Schleck seine erste Tour de France. Er gewann das weiße Trikot des besten Jungprofis. Bis auf einen Einbruch auf der Pyrenäen-Etappe nach Hautacam hielt Andy Schleck immer Kontakt zu den Besten und vollbrachte zudem wertvolle Helferdienste für seinen Bruder Frank sowie dem späteren Gesamtsieger Carlos Sastre vom Team CSC – Saxo Bank. Im Frühjahr 2009 zeigte Andy Schleck das er die Radsportlergene seines Vater in sich trägt. Er gewann im Alleingang einen der ältesten Klassiker der Doyenne, das Lüttich-Bastogne-Lüttich, nach einem 20-Kilometer-Solo. Für die Tour de France 2009 ist auf jeden Fall das weiße Trikot zu erwarten.


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Der US-Amerikaner Lance Armstrong wird nach seiner Schlüsselbein-Operation und der schnellen Genesung  hundertprozentig seinen ersten Giro d’Italia bestreiten. Laut der italienischen Sportzeitung “Gazzetta dello Sport” haben die Organisatoren der Italien-Rundfahrt die Teilnahme des Texaners bestätigt.

Dass der siebenmalige Tour-de-France-Sieger nach seiner Schulterverletzung in Topform sein wird, ist nicht denkbar. Start des diesjährigen Giro d’Italia ist schon am 9. Mai in Venedig.

Lance Armstrong © wikipedia

Lance Armstrong ist nach seinem Comeback Anfang des Jahres am 23. März ei einem spanischen Radrennen schwer gestürzt. Gleich die erste Etappe der Rundfahrt Castilla y León endete für den Amerikaner mit einem Bruch des Schlüsselbeins. Schon wieder ungeheuerlich, wie schnell doch die Genesung fortgeschritten ist.

Einen Tour-Start im Juli zweifelt Armstrong selbst an. Die französische Anti-Doping-Agentur (AFLD) will gegen den in Frankreich ungeliebten „Über-Radfahrer“ Sanktionen aussprechen, weil er Dopingkontrollen verzögerte hatte. Diesbezüglich spricht der 37-Jährige offen von seinem Ausschluss von der Tour.

Wenn das nicht wieder eines dieser Taktik-Geplenkel Armstrongs ist. Er weiß selber, dass die UCI ihn braucht und  er im Juli in Frankreich starten wird.


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