Alberto Contador will beim vom 7. bis 29. Mai 2011 stattfindenden Giro d’Italia an den Start gehen. Dies ließen die Organisatoren der zweitgrößten Radrundfahrt der Welt verlauten. Ob der Kapitän des Teams Saxo Bank auch wirklich teilnehmen darf, entscheidet der Weltverband UCI.
Der Spanier Contador scheint nach seinem Doping-Freispruch durch den spanischen Radsportverband jedenfalls langsam wieder in Form gekommen zu sein. Kürzlich gewann der dreimalige Tour-Sieger die Murcia-Rundfahrt.
Contador wurde vorgeworfen, während der Tour de France 2010 mit dem Kälbermastmittel Clenbuterol gedopt zu haben. Gegen den Freispruch durch den spanischen Verband kann die UCI nun innerhalb eines Monats Berufung beim Sportgerichtshof CAS einlegen.
Sollte Contador wirklich beim Giro an den Start gehen, wäre das ein Armutszeugnis für den Radsport. Oder ist in diesem Fall irgendein Radsportfreund anderer Meinung?
Die 94. Auflage des Giro d’Italia ist dem 150. Jahrestag der Einigung Italiens gewidmet. Die Italien-Schleife geht 2011 vom 7. bis zum 29. Mai über die Bühne. Ein Highlight ist die Überwindung des Ätna.
Europas aktiver Vulkan steht beim Giro d’Italia seit 1989 wieder auf dem Programm. Den Organisatoren zufolge gilt die zweitgrößte Rundfahrt der Welt in diesem Jahr mit sieben Bergankünften und einem Bergzeitfahren als die schwerste seit Jahren.
Gestartet wird der Giro 2011 jedenfalls am 7. Mai mit einem 21,5 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren in Turin. 21 Etappen mit insgesamt 3496 Kilometern gilt es für die Profis zu bewältigen. Das Finale am 29. Mai wird ein Einzelzeitfahren über 32,8 Kilometer in Mailand sein. weiterlesen »
Die Organisatoren des Giro d’Italia haben den Streckenplan für 2011 in Turin präsentiert. So steht bei der 94. Auflage erstmals seit 1989 wieder der Vulkan Ätna auf dem Programm.
Der Giro 2011 wird dem 150. Jahrestag der Einigung Italiens gewidmet. Dafür haben sich die Organisatoren ein besonders schweres Profil ausgedacht. Sieben Bergankünfte warten auf die Profis, darunter ein Bergzeitfahren.
Beginnen wird die zweitgrößte Rundfahrt der Welt am 7. Mai in Turin mit einem 21,5 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren. Das Finale geht am 29. Mai in Mailand mit einem Einzelzeitfahren über 32,8 Kilometer über die Bühne.
Die Fahrer müssen auf 21 Etappen insgesamt 3496 Kilometer mit hohen Bergen wie den Ätna, Großglockner und Monte Zoncolan bewältigen. “Applaus für diesen Giro. Das ist ein Giro für die Harten”, meinte der Veranstalter “Gazzetta dello Sport“.
Ist so etwas noch menschlich? Muss man sich das wundern, dass die Pro-Tour-Fahrer zu unerlaubten Mitteln greifen, um der Show gerecht zu werden?
Ivan Basso hat den Giro d’Italia zum zweiten Mal gewonnen. Die Italiener reden jetzt von einer “Wiedergeburt” eines ihrer großen Radsporthelden. Vier Jahre nach seinem ersten Sieg bei der Italien-Rundfahrt und seiner abgesessenen Dopingsperre ist Basso nun zum Titelanwärter für die Tour de France avanciert.
Nach seiner Zieleinfahrt in der Arena di Verona, wo tausende Radsportfans Basso feierten, verkündete der Italiener Großes für die Tour de France. “Jetzt fordere ich Contador heraus. Darauf warte ich seit vier Jahren”, so Basso nach der Giro-Schlussetappe zur dpa.
Für die “Gazzetta” ist Basso sogar der “der Mann mit dem zweiten Leben”. Der Kapitän des Liquigas-Radrennstalls wurde wegen der Zusammenarbeit mit dem mutmaßlichen Dopingarzt Eufemiano Fuentes 2007 für zwei Jahre gesperrt. Das Blatt “Libertà” titelte über den diesjährigen Giro-Star: “Der Champion hat wieder zu sich gefunden.”
Ab ist Basso wirklich sauber, oder nun einfach nur professioneller? Hoffen wir auf einen sauberen Kampf bei der „Großen Schleife”.
Der einstige Doping-Sünder Ivan Basso ist bei dem diesjährigen Giro d’Italia in einer guten Ausgangsposition, um sich den Gesamtsieg zu holen.
Der Giro-Gewinner von 2006, Ivan Basso, der nach seiner Doping-Sperre in dieser Saison in brillianter Form ist, befindet sich nach dem schweren Bergzeitfahren hoch zum Kronplatz nun auf Platz zwei in der Gesamtwertung. Damit kann der Italiener weiter darauf hoffen, am Sonntag sich das Rosa Trikot überzustreifen. “Das war ein guter Tag für uns. In den kommenden Tagen werde ich weiter angreifen. Ich bin optimistisch”, sagte Basso zur dpa.
Der Ex-Doper sagte zudem auf einer Pressekonferenz: “Ich freue mich, dass die Leute begeistert sind und mich nicht auspfeifen. Sie wissen meine Leistung zu würdigen.” Am Pfingstsonntag auf der 15. Etappe meldete sich Basso hoch zum Monte Zoncolan erstmals seit vier Jahren in der Weltelite zurück. Vor vier Jahren wurde er “wegen geplanter Manipulation mit Doping-Präparaten” für zwei Jahre gesperrt. Leider rollt der Zweifel nun immer mit, ob es bei den neuen Leistungsexplosionen Bassos diesmal mit rechten Dingen zugeht. Fakt ist, in diesem Jahr wird Basso zu den Favoriten auf den Tour-Sieg gehören.
Mark Cavendish hat bei der in diesem Jahr prominent besetzten Kalifornien-Rundfahrt die Auftaktetappe für sich entschieden. Im teaminternen Sprintduell führt der britische HTC-Columbia-Profi nun vor seinem Teamkollegen André Greipel aus Rostock.
Damit unterstrich der 24-jährige Cavendish seine Ambitionen, bei der Tour de France erneut als Sprint-Kapitän bei seinem Team zu fungieren. Diese Rolle will auch Greipel einnehmen, der derzeit beim Giro d’Italia die Columbia-Equipe anführt, aber noch ohne Etappenerfolg ist.
„Wenn ich an die richtige Stelle gebracht werde, fahre ich als Erster über die Ziellinie”, sagte der vorjährige sechsmalige Tour-Etappensieger Cavendish nach seinem Erfolg. Sein Team-Kamerad Tony Martin hatte den Briten perfekt in Position gebracht.
Im Vorfeld gab es große Spannungen zwischen den beiden Sprint-Rivalen, weil Greipel Anfang der Saison mit Etappenerfolgen auf sich aufmerksam gemacht hat. Der Rostocker erhebt in dieser Saison selbst den Anspruch, bei der Tour der Topsprinter sein zu wollen. Daraufhin fing Cavendish an verbal gegen Greipel zu sticheln. Erst jetzt hat der Brite mit einem Erfolg geantwortet.
Mal sehen, wie sich die Rivalität zwischen den beiden HTC-Columbia-Sprintern in den kommenden Wochen weiterentwickelt. Vermutlich wird Greipel wegen diesem Zwist bald den Rennstall verlassen.
Der Kasache Alexander Winokurow ist zurück in der Weltspitze. Nach seiner dreijährigen Dopingsperre kämpft sich Winokurow ins Rosa Trikot des Gesamtführenden beim Giro d’Italia.
So ein Dopingfall hinterlässt seine Spuren in der Radwelt. Unbehagen, Zweifel und Misstrauen begegnen Alexander Winokurow dieser Tage allerorts, nicht etwa von seinen Radsport-Kollegen, aber von den Radsport-Fans.
Es ist und bleibt einer der schwersten Dopingfälle im Radsport. Winokurows Team Astana wurde 2006 in einen schweren Doping-Skandal verstrickt und von der Tour de France ausgeschlossen. Alexander Winokurow persönlich wurde 2007 des Fremdblutdopings überführt. Weil er sich von dem berüchtigten Arzt Eufemiano Fuentes hat dopen lassen, musste der Kasache von 2007 bis 2009 pausieren. Doch Winokurow ist zurück und wieder verdächtig stark. weiterlesen »
Der Giro d’Italia rollt im vollen Gange. Nach zwei Etappen trägt der Australier Cadel Evans das Rosa Trikot des derzeitigen Gesamtführenden. Doch das zweitgrößte Radrennen der Welt dauert noch ganze zwei Wochen an. Wer gehört zum Favoritenkreis?
Vielleicht wird Weltmeister Evans ja das “maglia rosa” den ganzen Giro anbehalten. Der Klassement-Fahrer ist momentan in starker Form. Für ihn ist die Italien-Rundfahrt trotzdem nur ein Zwischenziel. Denn bei der Tour de France will Evans endlich einmal ganz nach vorne fahren.
Weitere Favoriten sind der spanische Tour-Sieger von 2008 Carlos Sastre und Ivan Basso, auf dem die Hoffnungen der Italiener ruhen. Zudem wird mit dem Kasachen Alexander Winokurow zu rechnen sein, der nach seiner Doping-Sperre bei seinem Giro-Debüt auf dem Podium landen will.
Die deutschen Starter werden im Kampf um den Gesamtsieg keine Rolle spielen. Linus Gerdemann, Markus Fothen und Co. werden daher heiß auf Etappensiege sein.
Gute Chancen auf einen Sprintsieg werden nach den Absagen von Oscar Freire und Daniele Bennati die deutschen Sprinter André Greipel (Columbia), Robert Förster (Milram) oder Danilo Hondo (Lampre) haben.
In anderthalb Monaten beginnt die zweitgrößte Radrundfahrt der Welt. Die Organisatoren des 93. Giro d’Italia gaben jetzt 22 Rennställe bekannt, die am 8. Mai in Amsterdam an den Start gehen werden.
Darunter wird auch der letzte verbliebene Rennstall aus Deutschland, Team Milram, sein. Nicht starten wird in diesem Jahr der US-Amerikaner Lance Armstrong mit seinem neu formierten Team RadioShack.
Auch der nach seiner Dopingsperre zurückkehrende Riccardo Ricco vom Team Flaminia wird nicht dabei sein. Beim Giro vor zwei Jahren verblüffte er mit seinen Antritten und Sprüchen die Radwelt und im Nachhinein war er nur ein kleiner Schwindler mit großer Klappe, der sich durch Doping mit CERA einen Vorteil verschafft hatte.
Ebenso verzichtet der Vorjahressieger Denis Mentschow auf einen Giro-Start. Der Rabobank-Kapitän will sich stattdessen auf die Tour de France vorbereiten.
Informationen zum Giro d’Italia erhalten Sie hier: www.gazzetta.it/Speciali/Giroditalia
Der Start der größten italienischen Rundfahrt könnte 2012 in Washington DC über die Bühne gehen. Der Giro d’Italia in der US-amerikanischen Hauptstadt wäre etwas Außergewöhnliches.
Kürzlich trafen sich in Washington DC der Bürgermeister der Stadt Adrian Fenty, der italienische Botschafter Giulio Terzi und Giro-Organisations-Chef Angelo Zomegnan. Der will, dass eine große Länder-Rundfahrt erstmalig in die USA ausgetragen wird.
Drei Bewerber für den Giro-Start 2012 stehen zur Debatte, aber Washington soll laut dem Ex-Journalisten Zomegnan der Favorit sein. Der Giro-Chef prophezeite schon einmal “etwas Großes für eine große Stadt”.
Die endgültige Entscheidung soll in den nächsten Monaten fallen. 2010 soll die Italien-Fernfahrt erst einmal am 8. Mai in Amsterdam in den Niederlanden gestartet werden.
Findet ihr diese Idee gut die traditionelle ProTour-Fernfahrt in den Staaten zu starten, oder soll sie ausschließlich über italienische Straßen führen?