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Freire siegt beim Klassiker-Auftakt

Autor: Daniel
abgelegt in: Rennsport

Der Spanier Oscar Freire hat beim Klassiker-Auftaktrennen Mailand-San Remo souverän gewonnen. Freire setzte sich im Massensprint gegen Sprint-Konkurrenz Mark Cavendish und Tom Boonen durch und steht nach 2004 und 2007 nun zum dritten Mal auf dem Treppchen.

Oscar Freire gewinnt den Frühjahrsklassiker ©Flickr/ Mike Knell

Oscar Freire macht jagt auf den früheren deutschen Sprintstar Erik Zabel. Nach seinem dritten Sieg beim klassischen Eintagesrennen Mailand-San Remo ist er nur noch einen Erfolg von Zabels vier “Classicissima”-Siegen entfernt. Ungeschlagener König der Strecke ist noch immer der Belgier Eddy Merckx, der zwischen 1966 und 1976 sieben Mal triumphierte. weiterlesen »


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Die neue Radsportsaison ist im vollen Gange. In den kommenden Wochen geht es auf den Klassikern Europas rund. Heinrich Haussler bewies beim belgischen Auftakt, dem “Omloop Het Nieuwsblad”, dass er ein Favorit auf den Sieg bei einem Eintagesrennen ist.

Der deutsche Radprofi vom Cervélo TestTeam kam auf Rang zwei hinter Juan Antonio Flecha ins Ziel. Doch welche wichtigsten Eintagesrennen stehen im Frühjahr 2010 an?

Heinrich Haussler © flickr/tetedelacourse

So findet am 20. März der längste Klassiker in Norditalien statt. Die über 290 Kilometer lange Etappe führt von Mailand nach Sanremo.

Am 4. April geht der berühmte Klassiker die Flandern-Rundfahrt über die Runden. Dieses belgische Traditionsrennen ist durch kurze und steile Anstiege gekennzeichnet.

Eine Woche später, am 11. April, wird der berühmte französische Klassiker ausgetragen. Bei dem Rennen Paris-Roubaix sind die Kopfsteinpflaster-Spezialisten gefragt.

Der vierte berühmte Frühjahrsklassiker heißt Lüttich-Bastogne-Lüttich. Das älteste Eintagesrennen, das durch den wallonischen Teil Belgiens führt, ist bekannt für seine viele lange und schmerzhafte Anstiege und geht am 25. April über die Bühne.

Alle diese Rennen gehören zu den Monumenten des Radsports. So werden die fünf traditionsreichsten und prestigeträchtigsten Eintagesrennen im Straßenradsport genannt. Der fünfte Klassiker, die Lombardei-Rundfahrt, findet erst im Oktober statt.


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In diesem Herbst wird das berühmte Eintagesrennen über 254,5 Kilometer von Paris nach Tours am 11. Oktober ausgetragen. Im vergangenen Jahr triumphierte bei dem Klassiker der Belgier Philippe Gilbert.

Erik Zabel ©flickr/ tetedelacourseDas Rennen veranstaltet die Agentur Amaury Sport Organisation (ASO), welche auch die Tour de France organisiert. Auf der langen Zielgeraden, die von herbstlich anmutenden Bäumen gesäumt ist, konnte der erfolgreichste deutsche Rennradfahrer Erik Zabel schon einige Male als Sieger über die Ziellinie spurten. 1994, 2003 und 2005 konnte der Berliner in Tours gewinnen.

Vielleicht wird ja in diesem Jahr wieder ein Deutscher ganz vorne dabei sein. Dabei ist an Sprint-Hoffnungen wie André Greipel oder Gerald Ciolek zu denken.

 Der Klassiker gehörte seit 2005 zu einer vom Rad-Weltverband UCI eingeführten ProTour-Serie, und zählte somit zu den wichtigsten Radrennen des Jahres. Aber wegen eines Konfliktes zwischen dem Veranstalter ASO und der UCI ist das Rennen seit 2008 nur noch Teil der UCI Europe Tour.


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Nun ist es wieder soweit. Die Radprofis beginnen die Saison auf mitteleuropäischen Boden mit den Frühjahrsklassikern. Den Auftakt bildet am 21. März traditionell das Eintagesrennen Mailand-Sanremo, das mit zirka 290 Kilometern zu den längsten Tagesabschnitten im Profi-Radsportzirkus zählt.

In der UCI-ProTour reiht sich Mailand-Sanremo in die Liste der wichtigsten Rennsport-Veranstaltungen des Jahres ein. Für die Italiener ist diese traditionelle Veranstaltung mit dem Beinamen La Primavera, was so viel wie Fahrt in den Frühling bedeutet, das wichtigste Eintagesrennen der Saison. Doch was macht dieses Radrennen so besonders für die Profi-Pedaleure?

 Der Klassiker Mailand-Sanremo © flickr/ One-Fat-Man

Ein Grund ist sicherlich die hohe Zuschauerzahl bei dem Klassiker, der sozusagen den Frühling in Norditalien einläutet. Man muss wissen, der Italiener ist nicht interessiert an der Sportart. Nein er ist besessen davon. Eltliche Fans stehen mit kompletter Rennrad-Kluft an der Straße und feuern ihre Idole an.

Ein weiterer Grund für die Faszination dieses Eintagesrennens liegt in der Streckenführung. Nachdem das Peloton den Turchino-Pass genommen hat, geht es an der Riviera entlang, vorbei an wunderschönen Küstenabschnitten.

Die Siegesliste führt das belgische Radsport-Idol Eddy Merckx an, der siebenmal dort gewinnen konnte. Der kürzlich zurückgetretene deutsche Rad-Star Erik Zabel befindet sich mit vier Siegen auf dem dritten Platz.

Im vergangenen Jahr konnte den Klassiker der Schweizer Olympiasieger von Peking Fabian Cancellara gewinnen. Könnt ihr Favoriten für die diesjährige Ausgabe nennen?


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Die Radprofis Oscar Freire vom Team Rabobank und Kim Kirchen vom Columbia-Highroad-Rennstall  zogen sich bei der Kalifornien-Rundfahrt nach Stürzen schwere Verletzungen zu. Beide Rennfahrer müssen nun lange pausieren und können somit nicht an den bevorstehenden Frühjahrsklassikern teilnehmen.

Oscar Freire (front) fällt längere Zeit verletzt aus   ©flickr/ Alfo23

Der Rabobank-Kapitän Oscar Freire hat sich auf der vierten Etappe der Kalifornien-Rundfahrt zwei Rippen gebrochen. Das ist bitter für den Spanier, der nun auf die italienische Fernfahrt Tirreno-Adriatico und auch auf den Frühjahrsklassiker Mailand-San Remo verzichten muss. Rabobank-Sportdirektor Erik Breukink sagte gegenüber „Reuters“ über seinen Käpt`n: „Die Chancen, dass er bei Tirreno startet, sind gleich Null und er wird wohl auch auf Mailand-San Remo verzichten müssen“ Der 33-Jährige hat die „Classicissima“ 2004 und 2007 für sich entscheiden können und wird nun den Klassiker nur vom Fernseher verfolgen können.

Klassiker-Spezialist Kim Kirchen brach sich in Kalifornien das Schlüsselbein und das Schulterblatt. Neben Mailand-San Remo wird der Luxemburger Columbia-Profi wahrscheinlich auch noch bei den Ardennenklassikern im April ausfallen. Wegen der Schwere der Verletzung muss Kirchen wohl auch die Verteidigung seines Vorjahrestitels beim Flèche Wallonne aus dem Renn-Programm 2009 streichen.

Wie groß ist für Euch der Stellenwert der Frühjahrsklassiker? Findet Ihr die Eintagesrennen anschauenswert oder interessieren Euch nur die großen Rundfahrten?


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