Mein Drahtesel

Alles was 2 Räder und eine Kette hat ist hier Thema
 


Canyon Fahrräder – eine gute Wahl

Autor: Daniel
abgelegt in: Sonstiges

Canyon Fahrräder sind sehr beliebt und das hat einen guten Grund: sie sind qualitativ sehr hochwertig. 

Beispielsweise das Ultimate CF SLX: es gewann den Rahmentest auf Topniveau. Hier setzte sich das Rennrad von Canyon durch und das sogar mit 1,7 in der Gesamtbenotung. Der Clou an dem Rahmen ist die verbesserte VCLS-Modul und die Verbindung des Hinterbaus mit dem Sitzrohr. So bekam das Fahrrad für die Teilbenotung zur Kraftübertragung gar eine 1,0.

Canyon Nerve 9.0 © Flickr / Morten Mitchell Larød
Günstiger ist die 7.0 Version, die kaum etwas missen lässt

Ein anderes beliebtes Bike ist das Mountainbike: Nerve AM 7.0 und Nerve AM 9.0. Hier ist die Sitzposition sehr komfortabel und durchdacht. Fox-Federelemente bereiten dabei die Bequemlichkeit.

Wo es einen Einklang von Geometrie und Federung gibt, arbeitet das Canyon Fahrrad präzise bergauf und bergab. Im Schotter oder bei Landungen zeigt sich wahre Konstruktionskunst.

Dabei ist die 7.0 – Variante die günstigere, die dem Komfort und Sicherheit – auch bei Landungen – kaum Wünsche offen lässt. Dieses Fahrrad ist in der Kategorie ab 2.000 Euro haben.


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Die Fahrrad – Messe in Friedrichshafen, die EUROBIKE, hat einen Besucherrekord gemeldet. Vor insgesamt  36.800 Fachbesucher zeigten Aussteller aus 75 Ländern die Neuheiten auf dem Fahrradmarkt. Darunter auch die Neuheit: die elektronische Schaltung. 

Die Zaubertechnik der Zukunft des Fahrrads heißt Digital Integrated Intelligence, kurz Di2. Es ist eine elektronische Kettengangschaltung, die unabhängig vom Kraftaufwand, die Gänge verwaltet. Ein kleiner Elektromotor am Hinterrad sorgt für eine angenehme Fahrt. Bei Shimano heißt dieses Produkt “Nexave C 910″.

Di2 - Schaltung © www.eurobike-exhibition.de
Shimanos elektronische Gangschaltung “Nexave C 910″

Eine automatische Kettenschaltung mit 2 Mal 9 Gang – Möglichkeiten  wird durch eine automatischen Anpassung an den Fahrstil gepaart. Letzteres wird durch den Fahrrad-Rechner ermöglicht.

Ein anderes Feature ist die Federung. Sie funktioniert ebenso von ganz allein: so wird Hart für’s Anfahren oder Steigungen und Soft für den normalen Fahrmodus eingestellt. Auch eine manuelle Regulierung ist genau wie eine permanente Einstellung möglich. Per Luftpumpe kann man diese Federung konfigurieren.

Für die nächste EUROBIKE gibt es bereits Termine. So findet am 1. September 2009 der EUROBIKE Demo Day statt. Im Anschluss öffnet die Ausstellung ihre Pforten vom 2.09.2009 bis 5.09.2009 auf dem Messegelände in Friedrichshafen. Der Publikumstag ist der 5. September 2009.


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Fahrraddiebstahl schwer gemacht

Autor: Daniel
abgelegt in: Sonstiges

In Deutschland werden zwischen 350.000 und 400.000 Fahrräder gestohlen und gerade zehn Prozent aller Delikte hierüber werden aufgeklärt.

Neben dem dicken Schloss, am Besten ein Bügelschloss, helfen gewisse Vorsichtsmaßnahmen, wie Fahrradregistrierung, Fahrradpass und Fahrradcodierung. Jedoch helfen diese Sicherungen nur zur Wiederfindung der gestohlenen Objektes. Dafür muss derjenige, der vielleicht unwissentlich ein gestohlenes Zweirad fährt, erst einmal durch eine Polizeikontrolle fahren.

park and ride © Flickr /extranoise

Gerade in Großstädten, wie Berlin oder München ist das Fahrrad ein beliebtes Diebstahlsobjekt. Ein mächtiges Schloss wirkt abschreckend. Aber es ist auch wichtig beim Absperren, dass das Fahrrad angeschlossen und nicht nur das abgeschlossen wird. Das erschwert das Entfernen erheblich. Denn ansonsten, wird das Bike aufgeladen und woanders aufgebrochen.

Aber es gibt offensichtlich eine richtige Mafia für den Fahrrad – Diebstahl. Diese suchen Orte wo entsprechend viele Drahtesel stehen und entfernen mit schwerem Gerät selbst gut gesicherte Zweiräder. Daher der Tipp: Das Fahrrad niemals am Bahnhof stehen lassen. Regelmäßig sieht man hier abgetrennte Fahrradschlösser oder ausgeschlachtete Zweiräder. Zum Teil sind die Räder auch einfach mutwillig zerstört worden, was dem Eigentümer beim Rückweg nicht nur Bauchschmerzen beschert.


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Das Fahren auf dem Hinterrad (c) Steven WilkeUm die in Teil I beschriebenen Strecken mit dem Fahrrad meistern zu können, müssen die Fahrer einige besondere Tricks beherrschen. Denn selbst der beste Rennfahrer wird seine Schwierigkeiten haben, mit dem Bike ohne Anlauf auf eine 1,5 Meter hohe Stufe zu springen. Die Tricks sind allerdings völlig verschieden zu BMX-Tricks, müssen also vom Fahrer in jahrelangem Training gesondert erarbeitet und geschult werden.

Die vermutlich wichtigste Technik beim Bike Trial ist der sogenannte Backwheel-Hop, das Hüpfen auf dem Hinterrad. Da auf manchen Objekten oft schlichtweg nicht genug Platz für zwei Räder ist, balanciert man eben hüpfend auf einem Rad über das Hinderniss. Der Backwheel-Hop ist weitaus schwieriger als er aussieht, da er vom Fahrer eine gehörige Portion Körperbeherrschung und Balance fordert.

Ein Pedal-Kick (c) Steven WilkeBeinahe ebenso oft angewandt wird der Pedal-Kick. Ein Pedal-Kick ist der im Bike Trial sehr markante Sprung nach vorne vom Hinterrad aus. Er findet insbesonders Verwendung bei Sprüngen über Distanzen von mehreren Metern, bei denen nicht genügend Platz für Anläufe vorhanden ist. Für einen Pedal-Kick benötigt man oft jahrelange Übung und einen gut durchtrainierten Körper, da man das Fahrrad einzig und allein mit einem gewaltigen Kick in die Pedale des auf dem Hinterrad stehenden Bikes nach vorne befördert. Je stärker die Krafteinwirkung auf die Pedale, desto weiter springt das Fahrrad. Indem man sich kurz vor dem Sprung nach vorne fallen lässt, kommt einem die Schwerkraft ein noch wenig zu Gute.

Die Landung auf dem Vorderrad (c) Steven WilkeDer sogenannte Franzose ist ein Pedal-Kick, bei dem das Fahrrad anstatt auf dem Hinterrad auf dem Vorderrad landet. Wichtig ist es dabei, während dem Flug das Hinterrad möglichst hoch zu heben und damit den Schwerpunkt auf das Vorderrad zu verlagern. Durch diese Technik gewinnt man beim Sprung eine Reifenlänge, vorrausgesetzt das Zielobjekt bietet genügend Platz für das nun nachziehbare gesamte Fahrrad.

Nur wenn man die genannten und noch viele weitere Tricks beherrscht, hat man überhaupt eine wage Chance im Bike Trial. Möchte man also wirklich ins Bike Trial einsteigen, hat man zuerst einmal jahrelanges Training vor sich, bevor man sich an die wirklich spektakulären Strecken auch nur im Entferntesten herantasten kann.


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Ein riskanter Sprung geht schnell ins Leere (c) Steven WilkeWer der Meinung ist, Downhill oder Four Cross seien die härtesten Disziplinen, welche die Mountainbike-Weltmeisterschaften zu bieten haben, wird vom sogenannten Bike Trial schnell eines besseren belehrt werden. Was zuerst nach spannender Hollywood-Action mit Kohorten von Stuntmen aussieht, erweist sich schnell als außergewöhnlich konzentrations- und kräftefordernd. Denn was ein Stuntman mit Nylonschnüren und versteckten Schienen schafft, müssen die Trial-Fahrer aus dem FF beherrschen.

Die Streckenführung

Beim Bike Trial preschen die Räder nicht über geteerte Straßen oder freigeräumte Bergabhänge, sondern müssen sich ihren Weg durch das unwegsamste Gelände bahnen. Steile Erdhügel, mit deren Besteigung manch einer mit Händen und Füßen überfordert wäre, gehören da noch zu den leichteren Hindernissen. Die mit Pfeilen und Zeichen markierte Strecke verläuft oft auch über künstliche Hindernisse wie Paletten, Betonrohre, Ölfässer oder sogar über ganze Autowracks. Aber auch die natürlichen Hindernisse sind so balance- wie ausdauerfordern. Neben eher kleineren Objekten wie Baumstümpfen und Wurzelpassagen gilt es riesige Felsen und Hangpassagen zu bewältigen, wobei sich das ganze Spektakel teilweise in schwindelerregender Höhe abspielt. Fahrer mit Höhenangst sind hier folglich ebenso falsch am Platz wie Fahrer mit irgendeiner auch nur erdenklichen Angst – so scheint es jedenfalls, wenn die Fahrer oftmals furchtlos einen zwei Meter breiten Spalt überspringen oder ohne Zögern mit Höchstgeschwindigkeit eine gefährliche Schräglage entlang brettern.

Trial wurde ursprünglich für hartnäckige Geländeboliden konzipiert und erst in den frühen 70ern auf das Fahrrad übertragen. Das zweifelt man als Zuschauer in der Regel zu keinem Augenblick an – denn was von den Fahrer gefordert wird, wirkt beinahe schon utopisch. Da kann man sich nur zurücklehnen und staunen.


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Einer der am häufigsten genannten Gründe, warum Menschen Fahrrad fahren, ist Fitness. Insbesondere ältere Personen sehen im Fahrradfahren eine gute Möglichkeit, ohne große körperliche Vorraussetzungen ein gesundes Training zu absolvieren. Jüngeren Menschen geht es gleichzeitig um den Aufbau von Muskeln. Aber ist das Fahrrad dafür wirklich optimal?

Das RuderradBeim Radfahren wird vor allem eine Muskelgruppe geschult: Die Beinmuskeln. Aus diesem Grund wird es auch selten vorkommen, dass ein Radfahrer nach einem Rennen in den Ärmen Muskelkater verspürt. Wäre es folglich nicht am optimalsten, ein Fahrrad mit allen Muskeln des Körpers antreiben zu können? Eine Kreuzung aus Handbike und Fahrrad wäre also schonmal ein Anfang. Nun fehlen aber immernoch viele Muskelgruppen, wie beispielsweise Rücken- und Bauchmuskeln. Als Trainingsgerät für möglichst viele Muskelgruppen wird sehr oft das Ruderboot empfohlen – wieso also erfinden wir nicht einfach ein Ruderrad?

Diesen Gedankengang dürften auch die Erfinder des inzwischen offiziell anerkannten Ruderrads verfolgt haben, welches nun von einigen Herstellern in beinahe alle Länder der Welt exportiert wird. Die Firma Rowbike wirbt mit dem englischen Slogan “A Total Body Fitness machine that takes you where you want to go!” und trifft es damit korrekt: Während dem Fitnesstraining durch die Natur fahren, anstatt im Fitnesscenter zu versauern – wer möchte das nicht?

Der Preis ist mit 775 bis 1200 US$ im Vergleich zum normalen Fahrrad zwar sehr hoch angesetzt, aber es lohnt sich garantiert. Man erreicht mit dem Ruderrad sogar relativ hohe Geschwindigkeiten, wie man im folgenden Video sehen kann. Das ganze macht also auf jeden Fall einen Heidenspass und ist der perfekte Magnet für die tägliche Trainingsstunde im Grünen.


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4Cross-Rennen © flickr.com / Fabien Dehopré

Mit Vollgas über gefährliche Rampen, holperige Fahrbahnwellen, überhöhte und flache Kurven – der Traum eines jeden Möchtegernstuntmans. Was zuerst wie ein zweitklassiger Actionfilm klingt, erweist sich schnell als eine der spannendsten Radsportarten der Welt.

Während beim Downhill der maximalste Speed zählt, beim BMX-Racing hingegen maximale Wendigkeit, benötigt man beim 4Cross, auch Bikercross genannt, beides zu gleichen Teilen. Auf einer Streckenlänge von 150 bis 600 Metern treten in der Regel vier, selten auch zwei oder sechs Fahrer im KO-System an. Jeweils die Hälfte der Fahrer schafft es in die nächste Runde. Erst am Ende steht der Sieger fest. Und der muss wahrlich unglaubliches leisten.

Das Rennen beginnt auf einem leicht erhöhten Startgatter, um den Fahrern eine hohe Einstiegsgeschwindigkeit zu ermöglichen. Von dort aus geht es über eine meistens leicht abschüssige Bahn ins Ziel. Unterwegs sind vielerlei natürliche Hindernisse wie Erdrampen, Wellen oder Kompressionen zu bewältigen, welche zu vielen flachen Sprüngen führen. Die Kurven sind meistens erhöht, wodurch man das ganze Rennen hindurch mit hoher Geschwindigkeit fahren kann und die Bremsen kaum benötigt.

Auch die verwendeten Bikes sind mehr auf Geschwindigkeit als auf Wendigkeit ausgelegt. Dennoch bieten sie dank Einsatz von Carbon eine hohe Stabilität bei geringem Gewicht, um nicht bei der ersten unsanften Landung gleich den Geist aufzugeben. Die Reifen sind oft an die Gegebenheiten angepasst: Auf festen und trockenen Böden werden eher feinstollige Street-/Dirt-Reifen verwendet, auf nassen und losen Böden grobstollige Downhill-Reifen.

4Cross-Rennen sind auf jeden Fall was für’s Auge und wer Gelegenheit dazu hat, sollte umbedingt einmal ein entsprechendes Rennen besuchen. Für alle anderen gibt es hier ein nettes Video, welches 4Cross eindrücklich darstellt.


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Cyclocross - über Stock und Stein © flickr / bikeride

Bereits in den 1940er Jahren begann die Abgrenzung der inzwischen weitläufig als ‘Querfeldeinfahren’ bekannten Renndisziplin Cyclocross vom gewöhnlichen Radrennsport. Im Gegensatz zu dem seit den 80er Jahren immer stärker konkurrierenden Mountainbike-Sport werden die Cyclocrossrennen auf in ihren Abmessungen modifizierten, stabileren Rennrädern bestritten. Während einige Komponenten wie zum Beispiel Lenker und Schaltung eins zu eins von normalen Rennrädern übernommen wurden, ist der Großteil des Bikes ähnlich einem Mountainbike in der Stabilität dem rauen Gelände angepasst.

Cyclocross-Rennen finden im Normalfall auf relativ kurzen, zwischen ein und drei Kilometer langen Rundkursen aus schlammigen Feld- und Waldwegen statt. Ein Rennen dauert für gewöhnlich nur rund eine Stunde, was sich aber dennoch als große Herausforderung darstellt. Die Rennen über die vermatschten, teils enorm steilen Passagen fordern nämlich dem Fahrer all seine Kraft und Kondition ab und gestalten sich teilweise sogar als “Rennen” im wahrsten Sinne des Wortes: Oft sind die Strecken so unwegsam und die Hindernisse so unüberwindbar, dass der Fahrer absteigen und mit geschultertem Rad einen rutschigen Hang hinaufhechten muss. Das Bild des Fahrers mit geschultertem Rad wurde nicht zuletzt deshalb schnell zum klassischen Bild des Cyclocross.

Wie man schnell sieht, gehört der Cyclocross zu den härtesten Arten des weltweiten Radsports und unterhält Groß und Klein gleichermaßen. Denn der Cyclocrossfahrer scheint keinen Stop zu kennen, kein Hinderniss ist ihm zu hoch und keine Schlammpfütze zu tief.


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Freeride & Dirtparks

Autor: Daniel
abgelegt in: Rennsport

Freerider © andy_cWenn Bikes den Boden unter dem Profil verlieren, bis zu 10 Meter weit schweben, steile Hänge wie in einer Half-Pipe hoch und runter rasen oder bei ihrer Landung heftige Staubwolken erzeugen spricht man vom sogenannten Freeride, eine extreme Version des MTB. Es geht darum in jedem Terrain mit dem Mountainbike halsbrecherische Stunts und die weitesten Drops zu vollführen. 180° Drehungen, Flips mit dem Bike aber auch das kurzweilige Absteigen in der Luft gehören hier zum Repertoire.

Der Biker und das Bike müssen eine Einheit werden um derartige Leistungen vollbringen zu können. Dabei spielt die Technik eine entscheidende Rolle. Stahlfedertechnik mit Öldämpfung und einem Federweg von bis zu 280 mm sind durchaus üblich. Gebremst wird über hydraulische Scheibenbremsen mit durchschnittlich 20 cm Scheibendurchmesser.

Diese bis zu 20 kg schweren Hightech Bikes fährt man am besten in eigens dafür vorgesehenen Freeride -oder Dirtparks. Der erste solche Park entstand in Kanada, British Columbia. Damals legte man einfach schmale Holzwege durch den Wald, auf denen man später im Affen-Tempo zwischen Bäumen hindurch jagen konnte. Mittlerweile gibt es zahlreiche Trails schon längst auch in Deutschland. Dirtparks sind die beste Gelegenheit das eigene Können zu perfektionieren und Gleichgesinnte zu treffen. Meist sind es präparierte Geländeabschnitte mit kleinen Pipes und Schanzen, bis hin zu ganzen Trails durch Wald und Wiese.
Der Freerider kennt keine Grenzen.


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Downhill - Trendsportart mit Biss © flickr / rastafabi

Inspiriert von der Downhill-Disziplin im Alpinen Skisport ist diese Variante des Mountainbikings ein Spektakel für den Zuschauer und ein Kraftakt für die Fahrer.

Ziel ist es, mit einem speziellen Mountainbike so schnell wie möglich einen steilen Hang hinunterzufahren ohne zu stürzen. Der geschickteste und schnellste ist am Ende der Gewinner.

Kaum eine Sportart zeigt wie wichtig die pure Technik und das Geschick des Sportlers sind wie diese. Den Hang hinunter gilt es eine Vielzahl von natürlichen Hindernissen zu überwinden, wie Felsen, verschiedene Untergründe, lose Steine oder Wurzeln. Die Routen sind abgesteckt, so dass eine Kollision mit Zuschauern wie im Straßenradsport ausgeschlossen wird – was bei Abfahrtsgeschwindigkeiten um die 100 km/h auch fatal wäre. Trotzdem können Stürze zu ernsten Verletzungen führen, trotz Schutzausrüstung.

Nicht überraschen fand die erste Veranstaltung dieses für Zuschauer spektakulären Sports Ende der 70er Jahre in den USA statt, auch wenn es heute noch umstritten ist, inwieweit es als Sport oder pures halsbrecherisches Spektakel zu sehen ist.

Wenn ich aber die Fahrer den Hang hinunterstürzen sehe, bin ich sicher nicht alleine darin die Fahrer zu bewundern. Jeder der schon einmal auf einem Mountainbike durch widriges Gelände gefahren ist kann das nachvollziehen – und das bei Geschwindigkeiten die einen schwindlig werden lassen. Dabei sind die Mountainbikes direkt für die Abfahrt hin konstruiert und für den täglichen Gebrauch nicht geeignet.

Absolut sehenswert und es wird den meisten den Atem stocken lassen wenn man die wilde Sprünge und gewagten Manöver der Fahrer sieht.


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