Mein Drahtesel

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Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) darf wegen André Greipel neun deutsche Rad-Profis zu den Straßen-Weltmeisterschaften vom 29. September bis 3. Oktober nach Melbourne schicken.

André Greipel © wikipedia/YellowMonkey/Blnguyen

Weil André Greipel aus Hürth bei dem einzigen deutschen ProTour- Rennen, den Hamburg Cyclassics in Hamburg, über 216,6 Kilometer Dritter wurde, konnte sich die deutsche Mannschaft in der Nationenwertung vom zwölften auf den achten Platz verbessern. Somit dürfen statt bislang sechs Fahrer nun neun die deutschen Farben bei einer WM vertreten.

Den Sieg holte sich bei den Cyclassics im Sprint Vorjahressieger Tyler Farrar aus den USA vor dem Norweger Edvald Boasson Hagen und Greipel.


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In der Hansestadt Hamburg finden am 15. August die Vattenfall Cyclassics statt. Dieses Eintagesrennen über 216,6 Kilometer ist das einzige ProTour-Rennen in Deutschland.

Viele Radsport-Stars haben gemeldet, wie zum Beispiel die Australier Stuart O`Grady (Saxo Bank) und Robbie McEwen (Katjuscha), der Italiener Alessandro Ballan (BMC Racing) oder der Schweizer Zeitfahrweltmeister Fabian Cancellara (Saxo Bank).

Jens Voigt © flickr/Mike Knell

Unter den 168 gemeldeten Profis ist zudem die gesamte deutsche Elite am Start. Dazu zählen unter anderem André Greipel (HTC-Columbia), Gerald Ciolek, Linus Gerdemann, Fabian Wegmann und Christian Knees (alle Milram), Grischa Niermann (Rabobank) und Jens Voigt (Saxo Bank).

Greipel, der gegenwärtig mit 16 Erfolgen nach Siegen gerechnet der erfolgreichste Radprofi der Welt ist, zählt zum engsten Favoritenkreis. „Das ist eines der stärksten Felder der vergangenen Jahre”, sagte Frank Bertling vom Veranstalterteam Upsolut bei einer Pressekonferenz zur dpa.

Zugleich ist das Heimrennen in Hamburg wird für die deutschen Rad-Asse auch ein Kampf um die Qualifikation für die WM in Australien.


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André Greipel vom Team HTC-Columbia hat die Abschlussetappe der Polen-Rundfahrt gewinnen können. Zudem ist nun sicher, dass der Rostocker seinen Rennstall verlassen wird.

Greipel setzte sich nach 169 Kilometern im Massensprint durch und fuhr bei der Rundfahrt durch das deutsche Nachbarland zu seinem zweiten Tagessieg. Gewinner der 67. Auflage Polen-Schleife ist der irische Radprofi Daniel Martin vom Garmin-Slipstream-Team.

André Greipel © wikipedia/YellowMonkey/Blnguyen

Zum Saisonende wird der Sprinter als erster deutscher Radprofi, der in dieser Saison mit bisher 16 Siegen erfolgreichster Profi der Welt ist, in Zukunft für das belgische Omega Pharma-Lotto-Team fahren.

Hauptgrund für den Weggang aus der Rolf-Aldag- Mannschaft ist die Dauerfehde mit dem Columbia-Star Mark Cavendish. Der Sprinter Nummer eins dieses Teams gewann bei der diesjährigen Tour de France fünf Etappen. Greipel kam wegen dem starken Briten in den letzten beiden Frankreich-Rundfahrten nicht zum Einsatz. Die bevorstehenden Duelle mit Cavendish bei den großen Rundfahrten versprechen jetzt schon heiße Tänze zu werden.


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In diesem Jahr finden die Straßenrad-Weltmeisterschaften in Australien statt. Vom 29. September bis 3. Oktober fahren die Radprofis um die begehrten Regenbogentrikots.

Bei den 77. UCI Road World Championships in „Down under” werden wieder viele deutsche Radprofis mitkämpfen. Zum Beispiel wird im Einzelzeitfahren unser Zeitfahrspezialist Tony Martin um eine WM-Medaille mitfahren. Der Lausitzer Martin musste sich bei der Tour de Suisse und der Tour de France im Kampf gegen die Uhr knapp dem Schweizer Weltmeister und Olympiasieger Fabian Cancellara geschlagen geben.

Weltmeister Cadel Evans © flickr/hadche

Weitere deutsche Fahrer wie Linus Gerdemann, Gerald Ciolek oder André Greipel werden auch ein Wörtchen mitreden wollen.

Termine:
Das Einzelzeitfahren der Männer U23 und der Frauen findet am 29. September statt. Der Kampf gegen die Uhr der Männer geht am 30. September über die Bühne.
Das Straßenrennen der Männer U23 wird am 1. Oktober ausgetragen, das Frauenrennen am 2. Oktober und das Rennen der männlichen Radprofis am Abschlusstag der WM, dem 3. Oktober.


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Der deutsche Sprinter André Greipel hat den Sieg bei der ersten Etappe der 67. Polen-Rundfahrt im Massenspurt ganz knapp verpasst. Die Rundfahrt endet nach sieben Etappen am kommenden Samstag in Krakau.

Der schnelle Mann vom Team Columbia Greipel musste nach 175 Kilometern von Sochaczew nach Warschau im Zielsprint nur dem Italiener Jacopo Guarnieri vom Liquigas-Doimo-Team den Vortritt lassen.

André Greipel © wikipedia/YellowMonkey/Blnguyen

Überschattet wurde die erste Etappe von einem Massensturz, in den 1500 Meter vor der Ziellinie fast das ganze Fahrer-Feld verwickelt war.
Greipel befand sich aber in einer 15 Fahrer starken Gruppe, die sich vor dem Hauptfeld befand. Nun hofft der Columbia-Sprinter auf weiteren Sprintsieg-Gelegenheiten. Der Kölner wird sich mit diesen Leistungen für ein neues Team empfehlen wollen.

Greipel wird nämlich sein derzeitiges Team Columbia zum Saisonende verlassen. Dort ist er nicht erste Wahl und wurde deshalb nicht für die diesjährige Tour de France berücksichtigt. Dortiger bester Sprinter ist sein Mannschaftskollege Mark Cavendish. Der Brite hat bei der diesjährigen Tour fünf Etappensiege feiern können.


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Der Gewinner der Tour de France 2010 Alberto Contador wird den Rennstall Astana verlassen und nach Dänemark zu Bjarne Riis wechseln. Die Brüder Andy und Frank Schleck werden dagegen das Team Saxo Bank zum Saisonende wie erwartet verlassen.

Der Spanier Contador hatte verkündet, die Mannschaft Astana am Jahresende verlassen zu wollen. Der Madrilene soll schon in Verhandlungen mit Riis sein. Für ungefähr 5 Millionen Euro soll Contador zu Riis wechseln. Dieses Geld kommt vom US-amerikanischen Radhersteller Specialized, der zweiter Hauptsponsor bei Riis werden soll. Zudem ist Specialized persönlicher Sponsor von Contador.

Vorjahressieger Alberto Contador ©Flickr/ hyku

Andy und Frank Schleck dürften nun wie erwartet nach Luxemburg wechseln. Der frühere Riis-Sprecher Brian Nygaard und der vor der Tour  de France gefeuerte, ehemalige Saxo-Bank-Sportchef Kim Andersen werden ein neues Team ins Leben rufen, das um die beiden Brüder aufgebaut werden soll.


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Nach der eher dürftigen Leistung des ehemaligen Tour-Dominators in den ersten zwei Wochen der Tour de France plant er trotzdem Spott der französischen Sportzeitung L`Équipe plant er Großes für die kommenden schweren Pyrenäen-Etappen.

Lance Armstrong fährt für RadioShack ©Flickr / crampy_au

In der ersten Woche nach dem Start sei er noch ein Radprofi gewesen, dann zum Radtouristen geworden, titelte L`Équipe. Armstrong kann den Besten der Tour nicht mehr folgen. Immer wieder muss er bei Anstiegen, wenn es zur Sache geht, abreißen lassen.

Nun erwarten viele ein letztes Aufbäumen des 38-Texaners in den Pyrenäen. „Ich freue mich auf die schweren Etappen. Es wird einige Überraschungen geben”, twitterte Armstrong. Denkt ihr, der siebenfache Tour-Sieger hat das Zeug, Schleck und Co. noch einmal davonfahren zu können? Sein Teamchef glaubt daran. „Ein Etappensieg von Lance ist definitiv ein Ziel”, meint Johan Bruyneel.


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Lance Armstrong kann seinen achten Tour-Sieg abschreiben. Auf der ersten schweren Hochgebirgsetappe nach Morzine-Avoriaz konnte der siebenfache Tour-Sieger nicht mit der Spitze mithalten und wurde auch noch in einen Sturz verwickelt.

Lance Armstrong fährt für RadioShack ©Flickr / crampy_au

“Meine Tour ist beendet”, sagte Armstrong nach der Zielankunft zu Eurosport. “Aber ich bleibe natürlich.” Am Col de la Ramaz, dem vorletzten schweren Anstieg des Tages, brach der Texaner ein. Zusätzlich kollidierte er vor diesem Anstieg auch noch mit zwei RadioShack-Teamkollegen und stürzte. “Ich fühlte mich am Anfang stark, aber nach dem Sturz wurde ich müde und der vorletzte Anstieg auf den Col de la Ramaz hat mir den Rest gegeben”, so Armstrong weiter.

Am Ende dieser Etappe verlor Armstrong 11:45 Minuten auf Tagessieger Andy Schleck verlor. Nun macht er einen auf Tour-de-France-Tourist und will die “letzten zwei Wochen genießen”, so schrieb er auf auf Twitter.

Hätte Armstrong sich diese Tour besser sparen sollen? Waren seine Ambitionen auf einen achten Tour-Sieg nicht von Anfang an utopisch?


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Tony Martin, der beim Prolog der Tour de France 2010 nur knapp vom Schweizer Fabian Cancellara geschlagen wurde, hat seinen Sturz auf dem Kopfsteinpflaster in Nordfrankreich gut überstanden.

„Er ist fit. Der Schaden hält sich zeit- und verletzungsmäßig in Grenzen”, sagte sein Columbia-Sportdirektor Rolf Aldag zur dpa. Zudem verlor der Deutsche Meister im Zeitfahren das Weiße Trikot des besten Nachwuchsprofis, dass er sich in den kommenden Renntagen umgehend zurückerobern will.

 Tiny Martin © flickr/richardmasoner

Der Eschborner Profi Tony Martin war wie viele andere Topfahrer in der „Hölle des Nordens” auf den schwierigen Kopfsteinpflasterpassagen gestürzt und hatte sich zahlreiche Hautabschürfungen am Bein und am Hintern zugezogen.

Der berühmteste Sturz ist wohl der von Fränk Schleck. Für den vor der Tour als Mitfavorit gehandelten Saxo-Bank-Fahrer ist die Rundfahrt wegen eines Schlüsselbeinbruches leider frühzeitig beendet.

Viele Profis kritisierten die Rennleitung schon im Vorfeld der schwierigen ersten Etappen. „Für mich ist das eine überflüssige Gefährdung der Gesundheit der Radprofis”, sagte Saxo-Bank-Fahrer Jens Voigt. Lance Armstrong kündigte vor der 3. Etappe sogar ein „Blutbad an”, was sich teilweise bewahrheitete.


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Jens Voigt könnte sich vorstellen, im nächsten Jahr seine 14. Tour de France zu fahren. Nun steht für den 38-Jährigen vom 3. bis 25. Juli aber erst einmal seine 13. Tour auf dem Programm.

Die 13. Tour-Teilnahme des Saxo-Bank-Profis ist ein Rekord. Kein anderer deutscher Rennfahrer startete öfter bei der „Großen Schleife”. 2011 will der zweifache Tour-Etappen-Gewinner und zweimalige Träger des Gelben Trikots dann wirklich seine letzte Tour de France fahren.

 Jens Voigt © flickr/Mike Knell

Veteran Voigt wird hoffentlich wieder oft in Ausreißergruppen zu sehen sein. Zudem will der in Berlin lebende Fahrer die Schleck-Brüder, die zum diesjährigen Favoritenkreis gehören, tatkräftig unterstützen. “Hoffentlich haben wir in Paris ein oder zwei auf dem Podium, vielleicht sogar auf dem höchsten Platz”, sagte Voigt zur dpa. Vielleicht krönt er ja sogar seine vorletzte Tour-Teilnahme mit einem Etappensieg. Zu wünschen wäre es dem symphatischen deutschen Radrennfahrer.


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