Mein Drahtesel

Alles was 2 Räder und eine Kette hat ist hier Thema
 


Lance Armstrong ist vor seiner vermutlich letzten Tour de France auf der Suche nach seiner Form. Zwei Monate vor dem Start in Rotterdam zeigt der 38-Jährige eher mittelmäßige bis schlechte Leistungen. Schafft der Texaner es noch bis zur Tour auf den Punkt fit zu werden?

Beim Zeitfahren am Wochenende in der Tour of the Gila im US-Bundesstaat New Mexico fuhr Armstrong nur zu Rang 13. Sicherlich ist es noch ein wenig Zeit, bis die Tour de France beginnt. Aber die Konkurrenz um Alberto Contador und Andy Schleck ist schon ein gehöriges Stück weiter in der Vorbereitung.

 Lance Armstrong © wikipedia

Zudem fehlen Armstrong wegen einer Magen-Darm-Grippe Rennkilometer, die für eine optimale Vorbereitung auf die Strapazen der größten Rundfahrt der Welt von Nöten sind.

Nun will er vom 16. bis 23. Mai die Kalifornien-Rundfahrt nutzen, um sich weiter fit zu machen für die „Große Schleife”. Die Tour-Generalprobe Armstrongs soll entweder die Tour de Suisse oder die Dauphiné Libéré in Frankreich werden.

Glaubt ihr, Armstrong kann mit seinen 38 Lenzen noch einmal ins Tour-Geschehen eingreifen oder sogar um den Tour-Sieg mitfahren?


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Alexander Winokurow hat sich nach zweijähriger Doping-Sperre zurückgemeldet. Der Kasache gewann den Eintages-Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich. Nach 258 Kilometern siegte der Astana-Profi im Spurt vor dem Russen Alexander Kolobnev (Katjusha) Dritter wurde der Spanier Alejandro Valverde.

Im Ziel wurde Winokurow, der den Klassiker zum zweiten Mal nach 2006 gewinnen konnte, von pfeifenden belgischen Fans empfangen. Der Sieger war trotzdem im Ziel aus dem Häuschen. „Das ist fantastisch, damit hatte ich nicht gerechnet. Das ist eine Revanche für mich und ein wichtiger Sieg. Ich habe bewiesen, dass mit mir noch zu rechnen ist”, sagte der 36-Jährige zur dpa.

Alexander Winokurow (rechts) © wikipedia

Der Direktor der Tour de France, Christian Prudhomme, sagte zu dem Sieg des Kasachen: “Es ist wie im richtigen Leben: Winokurow hat einen Fehler begangen, wurde dafür bestraft und ist zurückgekehrt.”

Nun will er im Juli seinen Astana-Kapitän Alberto Contador zum dritten Tour-Triumph führen. Aber ein Zweifel rollt bei allen neuen Großtaten Winokurows nun immer mit. Bei der Tour 2007 wurde er des Dopings mit Fremdblut überführt.

Aber denkt man an weitere Doping-Sünder wie Ricco, Basso, Valverde, etc., die alle wieder an ProTour-Rennen teilnehmen dürfen, liegt der Zweifel wohl über dem ganzen Fahrerfeld.


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Fabian Cancellara ist momentan der stärkste Radrennfahrer der Welt. Nach seinem Triumph beim Klassiker Flandern-Rundfahrt Anfang April schlug der Schweizer erneut zu. Diesmal lies der Zeitfahr-Olympiasieger bei der 108. Austragung von Paris-Roubaix alle hinter sich.

Cancellara siegte auf den 259 Kilometern souverän vor Thor Hushovd und Juan Antonio Flecha, die erst zwei Minuten später ins Ziel kamen. Sein im Vorfeld als größter Rivale gehandelter Gegner, der Belgier Tom Boonen, wurde hinter Roger Hammond (Großbritannien) Fünfter.
Die Entscheidung fiel 50 Kilometer vor dem Ziel, als Cancellara noch vor dem zehnten der 27 Pflasterstücke attackierte und die Konkurrenz völlig überraschte.

Fabian Cancellara @ flickr/Jack999

Seit dem Sieg von Johan Museeuw 2002 hatte kein Profi mehr die “Königin der Klassiker” mit einem derart großen Vorsprung gewonnen.
Für den Ausnahmefahrer war es der zweite Triumph bei dem schwierigen Eintagesrennen nach 2006. Er ist erst der zehnte Fahrer in der Radsport-Historie, der das “Kopfsteinpflaster-Double” aus Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix perfekt machen konnte.

Am Sonntag, den 25. April, wird der nächste Frühjahrs-Klassiker, der zu den Monumenten des Radsports gezählt wird, ausgetragen. Das Rennen Lüttich-Bastogne-Lüttich ist das älteste Eintagesrennen. Es führt durch den wallonischen Teil Belgiens führt und ist bekannt für seine viele langen und schmerzhaften Anstiege. Vielleicht schlägt der Eidgenosse wieder zu und sorgt für ein Klassiker-Triple.


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Der Schweizer Zeitfahr-Olympiasieger Fabian Cancellara hat die diesjährige Flandern-Rundfahrt für sich entschieden und somit den dritten Heimsieg des belgischen Lokalmatadoren Tom Bonnen bei dem Frühjahrs-Klassiker nach 2005 und 2006 verhindert.

Bonnen, der zusammen mit Cancellara 44 Kilometer vor dem Ziel ausgerissen war, konnte sich gerade noch auf den zweiten Platz (1:14 min hinter Cancellara) retten. Kurz dahinter fuhr der Belgier Philippe Gilbert zu Platz drei.

Für Cancellara vom Team Saxo Bank war es ein prestigeträchtiger Sieg. Denn mit dem Triumph bei der Flandern-Rundfahrt hat der 29-Jährige das dritte „Monument” des Radsports nach Paris-Roubaix und Mailand-San Remo gewonnen.

 Fabian Cancellara @ flickr/Jack999

Der siebenmalige Tour-Sieger Lance Armstrong, der zum ersten Mal seit 2005 wieder an dem Klassiker teilnahm, kam mit der ersten großen Verfolgergruppe ins Ziel.

Am kommenden Sonntag wird schon der nächste berühmte Klassiker ausgetragen. Paris-Roubaix steht am 11. April an, wo sich die Profis über das französische Kopfsteinpflaster quälen müssen.


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In anderthalb Monaten beginnt die zweitgrößte Radrundfahrt der Welt. Die Organisatoren des 93. Giro d’Italia gaben jetzt 22 Rennställe bekannt, die am 8. Mai in Amsterdam an den Start gehen werden.

Darunter wird auch der letzte verbliebene Rennstall aus Deutschland, Team Milram, sein. Nicht starten wird in diesem Jahr der US-Amerikaner Lance Armstrong mit seinem neu formierten Team RadioShack.

Giro d’Italia © flickr/Chiara Marra

Auch der nach seiner Dopingsperre zurückkehrende Riccardo Ricco vom Team Flaminia wird nicht dabei sein. Beim Giro vor zwei Jahren verblüffte er mit seinen Antritten und Sprüchen die Radwelt und im Nachhinein war er nur ein kleiner Schwindler mit großer Klappe, der sich durch Doping mit CERA einen Vorteil verschafft hatte.

Ebenso verzichtet der Vorjahressieger Denis Mentschow auf einen Giro-Start. Der Rabobank-Kapitän will sich stattdessen auf die Tour de France vorbereiten.

Informationen zum Giro d’Italia erhalten Sie hier: www.gazzetta.it/Speciali/Giroditalia


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Wer will in diesem Jahr an Alberto Contador vorbeikommen? Jetzt sorgte der Spanier schon für seinen zweiten Coup dieses Jahres: Der 27-Jährige gewann die erste wichtige Rundfahrt 2010, Paris-Nizza.

Schon Ende Februar ließ Contador bei der Algarve-Rundfahrt im Süden Portugals alle hinter sich und bewies mit dem Triumph ausgezeichnete Frühform.

Nun schlug der Tour-Sieger erneut zu. Mit elf Sekunden Vorsprung gewann der Astana-Profi vor seinem umstrittenen Landsmann Alejandro Valverde, der gegenwärtig nur in Italien wegen Dopings nicht starten darf.

Alberto Contador © flickr/alex_lee2001

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Der Start der größten italienischen Rundfahrt könnte 2012 in Washington DC über die Bühne gehen. Der Giro d’Italia in der US-amerikanischen Hauptstadt wäre etwas Außergewöhnliches.

Kürzlich trafen sich in Washington DC der Bürgermeister der Stadt Adrian Fenty, der italienische Botschafter Giulio Terzi und Giro-Organisations-Chef Angelo Zomegnan. Der will, dass eine große Länder-Rundfahrt erstmalig in die USA ausgetragen wird.

 Giro d'Italia © flickr/ One-Fat-Man

Drei Bewerber für den Giro-Start 2012 stehen zur Debatte, aber Washington soll laut dem Ex-Journalisten Zomegnan der Favorit sein. Der Giro-Chef prophezeite schon einmal “etwas Großes für eine große Stadt”.

Die endgültige Entscheidung soll in den nächsten Monaten fallen. 2010 soll die Italien-Fernfahrt erst einmal am 8. Mai in Amsterdam in den Niederlanden gestartet werden.

Findet ihr diese Idee gut die traditionelle ProTour-Fernfahrt in den Staaten zu starten, oder soll sie ausschließlich über italienische Straßen führen?


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Das Team Astana hat jetzt seine Mannschaft für die Saison 2010 vorgestellt. Neben dem spanischen Tour-de-France-Sieger Alberto Contador hat der Rennstall den Kasachen Alexander Winokurow wieder verpflichtet. Prominentester Neuzugang ist Oscar Pereiro aus Spanien.

Alberto Contador © flickr/hyku
Das erklärte Ziel von Astana ist das Gelbe Trikot bei allen Touren dieses Jahres. Insgesamt 26 Fahrer stellte die ProTour-Mannschaft in Wien vor. “Es wird nicht einfach werden, aber wird werden unser Bestes geben, um die Tour zu gewinnen”, so Contador zur dpa. In seinen Augen gäbe es in diesem Jahr acht bis zehn weitere heiße Anwärter auf den Titel der Frankreich-Rundfahrt.

Der nach seiner verbüßten Dopingsperre wieder verpflichtete Winokurow fügte hinzu: “Ich werde alles tun und all meine Erfahrung einsetzen, um Alberto und dem Team zum Sieg zu verhelfen.”

Die 97. Tour de France wird vom 3. bis 25. Juli mit einem Start in den Niederlanden wieder tausende Fans begeistern. Hoffentlich ohne Dopingfälle, aber wer es glaubt, wird seelig!


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Die neue Radsport-Saison ist eröffnet. Wie in jedem Jahr fällt der Startschuss der ProTour im heißen Australien. Bei der Tour Down Under überzeugt gegenwärtig ein Deutscher.

Der Rostocker Radprofi André Greipel konnte die erste Etappe der Tour Down Under für sich entscheiden. Auf dem 141 Kilometer langen Teilstück von Clare nach Tanunda siegte der 27-Jährige im Sprint vor den Belgiern Gert Steegmans und Jurgen Roelandts.

André Greipel © wikipedia/YellowMonkey/Blnguyen

 

“Es war das Ziel unseres Teams, die erste Etappe zu gewinnen, und wir haben sie gewonnen”, meinte Greipel vom Team Columbia zur dpa.

Der siebenmalige Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong, der nun für das amerikanische RadioShack-Team fährt, wurde beim ProTour-Auftakt 46er.
Die sechstägige Tour Down Under geht am Sonntag nach insgesamt 845 Kilometern in Adelaide zu Ende. Schon 2008 wurde Greipel Gesamtsieger in Australien. Vielleicht gelingt ihm dieser Coup ja auch in diesem Jahr.


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In der kommenden Radsport-Saison werden 28 deutsche Radfahrer für ProTour-Teams um Erfolge kämpfen.

16 Profis sind alleine beim einzigen deutsche ProTour-Rennstall Milram unter Vertrag. Am 7. Januar wird der Kader für die Saison 2010 um Kapitän Linus Gerdemann in Dortmund offiziell vorgestellt.

Linus Gerdemann © flickr/ Jess & Peter

Nur aus den Radsport-Nationen Spanien, Frankreich, Belgien und Italien sind in der ProTour mehr Profis vertreten als aus Deutschland. “Die Zahl ist erfreulich. Sie zeigt ja, dass die Stärke der deutschen Fahrer auch dazu führt, dass sie in ausländischen Teams Engagement finden”, so der Vizepräsident des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) Udo Sprenger zur dpa.

Des Weiteren fahren einige deutsche Pedaleure wie Heinrich Haussler, Marcus Burghardt oder Martin Reimer für ProContinental-Teams. “Die mischen ja auch noch alle in der allerersten Liga mit. Wer eine Etappe der Tour de France gewinnt, könnte auch in der ProTour fahren, und wer deutscher Meister wird, hat auch Radfahren gelernt”, so der BDR-Vizepräsident weiter.

Team Milram
Sitz in Dortmund
Teamchef: Gerry van Gerwen
Kapitän: Linus Gerdemann


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