Mein Drahtesel

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Toursieger Alberto Contador will seinen Vertrag bei Astana erfüllen und bis 2010 für den kasachischen Rennstall in die Pedale treten. Damit wird der Spanier im kommenden Jahr mit dem gleichen Team seinen Titel bei der Tour de France verteidigen.

“Ich mache bei Astana weiter. Ich bin zufrieden, dass meine nähere sportliche Zukunft endlich geklärt ist”, meinte Contador zur dpa. Trotz der Abwanderung hochkarätiger Radfahrer will er bei der kommenden größten Rundfahrt der Welt “100 Prozent geben, um wieder um den Sieg bei der Tour de France” mitzufahren.

Alberto Contador © flickr/hyku

Tour-Seriensieger Lance Armstrong und der ehemalige Astana-Teamchef Johan Bruyneel haben das neue RadioShack-Team gegründet und warben den Wahlschweizer Andreas Klöden und US-Amerikaner Levi Leipheimer ab.

Dafür ist ein alter Bekannter ins Astana-Team zurückgekehrt. Ex-Telekom-Star Alexander Winokurow wird nach Ablauf seiner Dopingsperre mit Contador fahren. Geklärt ist aber noch nicht, ob die Tour-Veranstalter den Kasachen überhaupt starten lassen.


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Armstrong-Team RadioShack steht

Autor: Jörgen
abgelegt in: Rennsport

Das neue US-Team RadioShack um Lance Armstrong wurde von Teammanager Johan Bruyneel bekannt gegeben. Das ProTour-Team startet ab der kommenden Radsport-Saison mit 26 Fahrern aus 16 Nationen. Neben Armstrong sind Andreas Klöden, Haimar Zubeldia und Levi Leipheimer die nennenswertesten Fahrer.

Lance Armstrong © wikipedia

“Unser Hauptziel werden die Tour de France und andere Etappenrennen sein, aber ich bin zuversichtlich, dass wir mit diesen Fahrern auch in Eintagesrennen eine gute Rolle spielen können”, meinte Bruyneel zur dpa.

Der Teammanager hatte genauso wie der siebenfache Tour-Sieger Armstrong das kasachische Astana-Team verlassen, um ein eigenes Team ins Leben zu rufen.

In der zweiten Dezemberwoche gehts für den neuformierten Rennstall ins erste Trainingslager nach Tucson im US-Bundesstaat Arizona. weiterlesen »


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Die UCI hat für die kommende Straßensaison die Termine veröffentlicht. Veränderungen gibt es im Frühjahr, wo es zu Verschiebungen bei den Klassikern kommt. Zudem ist in den USA eine Vorbereitungsrundfahrt für die Tour de France geplant.

Der belgische Kopfsteinpflaster-Klassiker Gent-Wevelgem soll 2010 zehn Tage früher, also bereits Ende März stattfinden. Eine Woche später geht die Flandern-Rundfahrt über die Bühne. Die einwöchige Katalonien-Rundfahrt wurde auch eine Woche vorgezogen und findet nun im März statt, zwei Tage nach Mailand-San Remo. Im Mai ist dafür die bisher im Februar ausgetragene Kalifornien-Rundfahrt terminiert.

Der Klassiker Mailand-Sanremo © flickr/ One-Fat-Man

Somit stehen ab 2010 die außereuropäischen Rennen mehr im Fokus. Dazu zählen auch die Grands Prixs von Quebec und Montreal im September 2010. Deutschlands wichtigste ProTour-Rennen bleiben die Vattenfall Cyclassics Mitte August und der Eschborn-Frankfurt-City-Loop am 1. Mai. weiterlesen »


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Tour-de-France-Sieger Alberto Contador wird auch in der kommenden Saison für Astana in den Sattel steigen. Eigentlich wollte der Spanier 2010 nicht mehr für den kasachischen Rennstall fahren.

Laut einer Medienmitteilung von Astana wurden für die Zukunft zahlungskräftige Sponsoren gefunden. Somit ist die Zukunft des kasachischen ProTour-Teams bis zum Jahre 2013 gesichert.

Alberto Contador © flickr/hyku

Ursprünglich meinte der Tour-Sieger Conatador, dass er bei einer Rückkehr des Doping-Sünders Alexander Winokurow nicht mehr für Astana arbeiten wolle. Dadurch wäre, ähnlich wie in diesem Jahr die Querelen mit Lance Armstrong, die Kapitänsrolle wieder strittig.

Winokurow ist erst kürzlich nach nach zweijähriger Dopingsperre wieder in den ProTour-Zirkus zurückgekehrt. Ob der Kasache in Zukunft für Astana in die Pedale treten wird, ist derzeit noch ungewiss.


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Hamburg Vattenfall Cyclassics

Autor: Daniel
abgelegt in: Rennsport

Die Vattenfall Cyclassics fanden auch dieses Jahr wieder in Hamburg statt. Das Eintagesrennen zog an diesem Wochenende über 800.000 Schaulustige an den Rand der Strecke und neben den 159 Profifahrern auch knapp 20.000 Hobbysportler über die drei Distanzen 55, 100 und 155 Kilometer im Jedermannrennen an den Start. Das Rennen ist eines der beiden deutschen Rennen in der neu eingeführten UCI ProTour, einer Serie der wichtigsten Radrennen des Jahres, und zudem Teil der neuen Deutschen Meisterschaft.

Cyclassics 2009, ©flickr by One-Fat-ManAuf der Strecke zwischen Steinstraße und Mönckebergstraße kamen am Ende 132 Fahrer ins Ziel wobei der US-Amerikaner Tyler Farrar vom Team Garmin-Slipstream als erster im Ziel war. Der 24-jährige war im Massensprint auf der Mönckebergstraße schnellster beendete das Rennen noch vor dem Dänischen Meister Matti Breschel vom Team Saxo Bank und dem Deutschen Gerald Ciolek aus dem Team Milram.

Tyler Farrar ist sichtlich begeistert über seinen Sieg: ‘Hamburg ist ein schwieriger, ein spezieller Kurs. Umso glücklicher bin ich, gerade nach den Enttäuschungen beim Giro de Ital und der Tour de France, wo ich jeweils zweimal nur Zweiter wurde, endlich einmal ein Rennen dieser Qualität gewonnen zu haben und mich in die Liste namhafter Sieger einreihen zu können.’

Das Jedermannrennen der Vattenfall Cyclassics

Zum Jedermannrennen konnte sich jeder, der sich in der Lage sah die Strecke des Vattenfall Cyclassics zu bestreiten anmelden. So wimmelte es bereits in den frühen Morgenstunden nur so von Fahrrädern in der Hansestadt. Bei strahlenden Sonnenschein radelten die 20.000 bunt gemischten Hobbyfahrer über die drei Distanzen. Auch Profi-Schwergewicht Reiner Calmund und sein Trainer Joey Kelly bestritten die 55km auf dem Rad und beendeten beide das Rennen in 2:51:43 Stunden. ‘Iron Calli’ – Reiner Calmund fuhr auf einem eigens für ihn entworfenem Spezialdreirad und kommt nach eigenen Angaben mit seinem Trainingsprogramm gut voran.


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Das ist neben Linus Gerdemann der zweite Kapitän beim letzten verbliebenen deutschen Profi-Rennstall. Sie sollen für das Team Milram vor allem bei der im Juli startenden Tour für Erfolge sorgen.

Gerald Ciolek  © flickr/tetedelacourseDer in Köln geborene Sprint-Spezialist ist seit seinem 19. Lebensjahr Radprofi. Seine größten Erfolge sind der deutsche Straßenmeistertitel aus dem Jahre 2005 und ein Jahr darauf der Gewinn des U23-Weltmeistertitels im Straßenrennen. In der Saison 2007/2008 fuhr er für den ehemaligen deutschen ProTour-Rennstall T-Mobile, der nach den Doping-Querelen zum Team Columbia-Highroad wurde.

Gerade bei der letzten Frankreich-Schleife machte er neben seinem Teamkollegen Mark Cavendish mit beeindruckenden Sprints auf sich aufmerksam. Je zwei zweite und dritte Plätze erzielte Ciolek. Im vergangenen Jahr unterschrieb der heute 22-Jährige einen Vertrag beim Team Milram, für den er bei der diesjährigen Tour de France Etappensiege einfahren soll.

Drücken wir dem jungen deutschen Sprinter bei der Tour die Daumen!


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Nun ist es wieder soweit. Die Radprofis beginnen die Saison auf mitteleuropäischen Boden mit den Frühjahrsklassikern. Den Auftakt bildet am 21. März traditionell das Eintagesrennen Mailand-Sanremo, das mit zirka 290 Kilometern zu den längsten Tagesabschnitten im Profi-Radsportzirkus zählt.

In der UCI-ProTour reiht sich Mailand-Sanremo in die Liste der wichtigsten Rennsport-Veranstaltungen des Jahres ein. Für die Italiener ist diese traditionelle Veranstaltung mit dem Beinamen La Primavera, was so viel wie Fahrt in den Frühling bedeutet, das wichtigste Eintagesrennen der Saison. Doch was macht dieses Radrennen so besonders für die Profi-Pedaleure?

 Der Klassiker Mailand-Sanremo © flickr/ One-Fat-Man

Ein Grund ist sicherlich die hohe Zuschauerzahl bei dem Klassiker, der sozusagen den Frühling in Norditalien einläutet. Man muss wissen, der Italiener ist nicht interessiert an der Sportart. Nein er ist besessen davon. Eltliche Fans stehen mit kompletter Rennrad-Kluft an der Straße und feuern ihre Idole an.

Ein weiterer Grund für die Faszination dieses Eintagesrennens liegt in der Streckenführung. Nachdem das Peloton den Turchino-Pass genommen hat, geht es an der Riviera entlang, vorbei an wunderschönen Küstenabschnitten.

Die Siegesliste führt das belgische Radsport-Idol Eddy Merckx an, der siebenmal dort gewinnen konnte. Der kürzlich zurückgetretene deutsche Rad-Star Erik Zabel befindet sich mit vier Siegen auf dem dritten Platz.

Im vergangenen Jahr konnte den Klassiker der Schweizer Olympiasieger von Peking Fabian Cancellara gewinnen. Könnt ihr Favoriten für die diesjährige Ausgabe nennen?


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Erik Zabel, der gegenwärtig beim Berliner Sechstagerennen, seine letzten Runden als Radprofi bestreitet, sieht das Comeback des umstrittenen US-Amerikaners Lance Armstrong als positives Zeichen für den Radsport.

Erik Zabel ©flickr/ tetedelacourseGegenüber der Tageszeitung “Berliner Morgenpost” äußerte sich Erik Zabel so: “Das Schöne ist, dass diese Situation so viel Brisanz in sich birgt, dass es hochinteressant wird. Für die Insider ebenso wie für Oma Emma.”

Aber ist die Rückkehr des Texaners wirklich so toll für den Radsport. Ein positives Zeichen für die dopingverseuchte ProTour-Szene wäre eine Freigabe der Doping-Proben Lance Armstrongs aus dem Jahre 1999, womit er beweisen würde, er war sauber. Aber diese Untersuchung verweigert der siebenmalige Tour-de-France-Sieger bis heute. Deshalb kann ich diese Worte von Altmeister Zabel nicht ganz nachvollziehen.


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Beim ersten großen Rennen der  ProTour-Serie in Australien sind mehr als 200 Doping-Tests geplant. Bei der Tour Down Under, die vom 20. bis 25. Januar ausgetragen wird, soll auch nach dem Blutdopingmittel CERA und nach Wachstumshormomen gefahndet werden. Laut den Organisatoren könnten einzelne Fahrer bis zu drei Mal getestet werden.

Tour Down Under in Adelaide ©flickr/ cobber_cpd

“Jeder Starter wird mindestens einmal kontrolliert werden”, verkündete die australische Sportministerin Kate Ellis vor dem ersten Saisonrennen der ProTour. Die Blut- und Urinproben werden dann für mögliche spätere Untersuchungen acht Jahre eingefroren und bei der australischen Anti-Doping-Agentur ASADA aufbewahrt.

Kaum kam Lance Armstrong, der in diesem Jahr sein Comeback gibt und die Tour de France sowie den Giro d’Italia bestreiten will, in Australien an, musste sich der 37-jährige Texaner gleich zwei unangekündigten Doping-Kontrollen unterziehen.

Der australische Columbia-Profi Michael Rogers sagte zu den Tests: “Ich bin in den vergangenen 24 Stunden dreimal getestet worden. Das ist mir in zehn Profijahren noch nicht passiert.”  Sein Teamkollege ist Vorjahressieger André Greipel aus Rostock.


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