Das 100. Sechstagerennen von Berlin ist in vollem Gange. Zur Halbzeit liegen im Berliner Velodrom die Madison-Weltmeister Leigh Howard und Cameron Meyer aus Australien mit einer Runde Vorsprung an der Spitze.
Die Bahnrad-Spezialisen aus Down Under kommen nach ihrem überstandenen Jetlag immer besser in Fahrt. In der dritten Berliner Nacht im Velodrom konnten Howard und Meyer bisher 103 Punkte sammeln und somit die Führung übernehmen.
Dahinter stehen die großen Favoriten Robert Bartko und Roger Kluge in Lauerstellung. Das Sixdays-Duo aus Potsdam und Cottbus liegt mit einer Runde Rückstand hinter den Australiern. Aber mit 170 Zählern haben die Deutschen die höchste Punktzahl aller 18 Teams. weiterlesen »
Das Bremer Sechstagerennen geht 2011 vom 13. bis 18. Januar über die Bühne. An diesen Tagen gibt es bei den weltgrößten Sixdays wieder feinsten Radrennsport und jede Menge Unterhaltung zu erleben.
So können sich die Besucher auf Konzerte der Extraklasse freuen. Auf der Showbühne in der Bremen Arena treten unter anderem Hugo Egon Balder und Rudolf Rock inklusive Susi Frese mit Band, Liz Mitchell und ihre Band, Loona und Middle of the Road auf.
Den Startschuss zum 47. Bremer Sechstagerennen wird der deutsche Popstar Nena geben. Die Bahn-Profis werden jeden Abend ein Omnium fahren. Das bedeutet, man erlebt dort jeweils eine von sechs olympischen Disziplinen. „Wir haben die olympischen Vorgaben auf unser 6-Tage-Rennen in Bremen angepasst, damit es für die Zuschauer interessant bleibt“, meint der Sportliche Leiter Patrick Sercu auf der Homepage des Bremer Sechstagesrennens.
Freuen kann man sich auf das deutsche Bahnduo Robert Bartko aus Potsdam und den Lausitzer Danilo Hondo. Beide Rennfahrer konnten schon Anfang Dezember das Sechstagerennen in Zürich für sich entscheiden. In Bremen werden sie auf jeden Fall bei der Siegvergabe eine Rolle spielen.
Nähere Informationen zum weltgrößten Sechstagerennen bekommen Sie hier: sechs-tage-rennen.de
In diesem Jahr findet in Deutschlands Hauptstadt das Jubiläums-Sechstagerennen statt. Die Berliner Sixtadys feiern vom 28. Januar bis 2. Februar ihren 100. Geburtstag.
Das Jubiläumsrennen wird 2011 unter dem Motto „Tradition mit Zukunft“ ausgetragen. Diese Tradition reicht mit einigen Unterbrechungen bis ins Jahr 1909 zurück. Im Lauf der Zeit hat sich das Berliner Sechstagerennen jedenfalls zu einem herausragenden sportlichen und gesellschaftlichen Highlight im Leben der Spreemetropole entwickelt und hat sich zudem als internationale Großveranstaltung im deutschen Sportkalender etabliert.
Das Berliner Velodrom wird sich Anfang des Jahres 2011 wieder in eine große Rennbühne mit einem großen und vielfältigen Rahmenprogramm verwandeln. Preislich geht das Tagesticket ab 30 Euro los.
Nähere Informationen erhalten Sixdays-Freunde hier: www.sechstagerennen-berlin.de
Das diesjährige Züricher Sechstagerennen findet vom 30. November bis 5. Dezember statt. Neben dem spannenden Rennen im Hallenstadion Zürich ist am Rande der Bahn wieder für jede Menge Unterhaltung gesorgt.
Für Musik sorgen die attraktive Sängerin Eve Kay und das Entlebucher Power Duo ChueLee. Des Weiteren werden Breakdancer, Eurodancers, Biketrail-Fahrer, Airbrush Beutler und ein Mofa-Race-Rennen die Zuschauer in Stimmung bringen. Nebenbei wird es zudem wieder eine große Ausstellung geben.
Das traditionelle Sechstagerennen in der Schweizer Metropole, das offiziell seit 1954 ausgetragen wird, gewann im vorigen Jahr das Schweizer Duo Bruno Risi und Franco Marvulli. In diesem Jahr geht als deutscher Vertreter das Duo Danilo Hondo aus Cottbus und Robert Bartko aus Potsdam auf Titeljagd.
Nähere Informationen zu dem Züricher Sechstagerennen gibts hier: www.sixdays-zuerich.ch
Altmeister Erik Zabel ist bei seiner Abschiedstournee beim 98. Berliner Sechstagerennen mit seinem Bahnrad-Partner Robert Bartko im Velodrom zur Halbzeit in Führung. Das große Finale des legendären Rad-Klassikers findet 27. Januar statt.
Der in Unna lebende Erik Zabel und sein Rad-Partner Robert Bartko aus Potsdam begeisterten mit ihrer Übernahme der Führung ganze 13 500 Zuschauer. Das erfolgreiche Duo setzte im Berliner Velodrom ganz auf ihre Routine. Beim Schluss-Angriff des Duos Bruno Risi/Franco Marvulli präsentierten sie ihre Stärke und konnten die Führung der Vorjahressieger verhindern.
Das Berliner Sechstagerennen ist für den zu den erfolgreichsten Radsportlern der Historie zählenden Zabel definitiv das letzte Rennen als Profi. Danach wird der gebürtige Berliner eine Stelle als sportlicher Berater beim Team Columbia bekleiden.
Erik Zabel und Leif Lampater haben das 45. Bremer Sechstagerennen für sich entschieden. Elf Runden vor dem Ende stürzte Olaf Pollack, der um den Gesamtsieg mitfuhr, schwer und musste in eine Klinik gebracht werden.
Auch der Niederländer Danny Stam zog sich nach einem Sturz eine schwere Hüftprellung zu und musste stationär behandelt werden. Am Ende gewann das Duo Erik Zabel/Leif Leipheimer mit 431 Punkten vor Olaf Pollack/Franco Marvulli mit 416 Punkten. Platz drei ging an Bruno Risi/Danny Stam.
Nach den Stürzen der Mitfavoriten war die Freude des Siegerpaares am Ende eher nüchtern: “Es ist schade, dass das Rennen so zu Ende geht”, meinte Lampater. “Wir sind eine große Familie und ich hoffe jetzt vor allem, dass es meinen Kollegen bald wieder bessergeht.”
Zabel bestritt in Bremen das vorletzte Profirennen seiner Karriere. Der sechsfache Gewinner des Grünen Trikots bei der Tour de France wird vom 22. bis 27. Januar mit Bahn-Partner Robert Bartko aus Potsdam das Sechstagerennen in seiner Heimatstadt Berlin bestreiten. Dann soll für den 38-Jährigen aber endgültig Schluss sein.
Erik Zabel verabschiedete sich beim 72. Großen Weihnachtspreis von Dortmund mit einem Sieg von seinen Fans. Der Radprofi aus Unna triumphierte vor 5.000 Zuschauern in der Westfalenhalle mit seinem Partner Leif Lampater im internationalen Vielseitigkeitswettbewerb “Omnium der Asse”.
Das Erfolgsduo Erik Zabel/Leif Lampater gewann mit 39 Punkten vor den Schweizern Franco Marvulli/Bruno Risi (32) und dem Paar Danilo Hondo/Robert Bartko (Cottbus/Erfurt, 29).
Der 38-Jährige, der unter anderem zwölf Etappen der Tour de France und viermal den Klassiker von Mailand nach San Remo gewinnen konnte, war nach dem letzten Profirennen seiner Karriere sichtlich berührt vom Beifall der Zuschauer. “Ein Lebensabschnitt geht zu Ende. Die Westfalenhalle war ein besonderer Standort für mich”, meinte der ehemalige Milram-Profi.