Mein Drahtesel

Alles was 2 Räder und eine Kette hat ist hier Thema
 


Heutzutage sind Fahrräder ein alltägliches Bild auf den Straßen. Wie bei vielen Erfindungen, die die Menschen nachhaltig beeinflusst haben, weiß auch hier niemand, wer das Fahrrad erfand und wann.


Es war einmal vor langer, langer Zeit ein emsiger Erfinder, der von Wissensdurst und Fortschrittsdrang getrieben, einst eine geniale Idee hatte…

So könnte die Geschichte von der Erfindung des Fahrrads beginnen, wenn denn gewiss wäre, von wem die Idee dazu stammte und wer sie zuerst umsetzte. Doch leider bleibt diese Antwort im Lauf der Geschichte verborgen, denn bis heute konnte man dies nicht ermitteln.

Ein Original gibt es also nicht, nur die Möglichkeit, einen Blick auf die ersten zumindest fahrradähnlichen Exemplare und Prototypen zu werfen, die jemals in Gebrauch waren. weiterlesen »


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Radfahrer kennen das Problem: Fußgänger, die sich auf Radwegen fortbewegen oder gleich zum gemütlichen Plausch in kleinen Grüppchen dort verweilen und eine Durchfahrt somit verhindern. Mit der guten alten Fahrradklingel verschafft man sich Aufmerksamkeit und bekommt im besten Fall eine freie Bahn verschafft.


Die Fahrradklingel ist eine, in der Regel aus Metall gefertigte, helltönende Glocke, die am Fahrradlenker angebracht wird und durch einen manuellen Mechanismus ausgelöst wird um andere Verkehrsteilnehmer auf sich aufmerksam zu machen. Sie dient der allgemeinen Sicherheit im öffentlichen Straßenverkehr und ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, wohingegen andere Einrichtungen für Schallzeichen, wie etwa Hupen, nicht zulässig sind. Fahrradklingeln gibt es in verschiedenen Größen und mitunter äußerst lustigen und kreativen Designs, ausgestattet mit unterschiedlichen Läutwerken, wobei neben der sogenannten Chinesischen Sturmklingel und der Radlaufglocke, lediglich die „normale“ Lenkerklingel hierzulande erlaubt ist. weiterlesen »


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Eine Studie hat sich mit dem Thema Fahrraddiebstahl befasst, und komischerweise sind es nicht die Großstädte, die bei den relativen Zahlen vorne liegen.

Geld.de hat, jetzt wo der Sommer vorbei ist, eine Studie zum Fahrraddiebstahl in 127 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz herausgegeben, die Menschen aus der Großstadt etwas beruhigen und die Einwohner aus Münster beunruhigen dürfte. Mehr als 360.000 Fahrräder sind in diesem Jahr schon in Deutschland, Österreich und der Schweiz geklaut worden. Wobei die Schadenshöhe allein für Deutschland schon auf über 120 Mio. Euro geschätzt wird. Wo werden die meisten Fahrräder gestohlen und wo die wenigsten? Wie ist die Aufklärungsquote? Und wer klaut eigentlich die Drahtesel?
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Es sind weiß angemalte, herrenlose Fahrräder, die mittlerweile weltweit an den Stellen aufgestellt werden, an denen ein Fahrradfahrer in einem Unfall ums Leben gekommen ist. Die Ghost Bikes dienen als Memorial, entfachen aber gleichzeitig die Diskussion, ob sie nicht auch abschrecken, die umweltfreundliche Fortbewegung zu nutzen.

2003 wurde das erste Ghost Bike als Andenken in St. Louis, Missouri aufgestellt, eine kleine Plakete erinnert an den Namen und das Todesdatum des Fahrers, dient dadurch nicht nur als Mahnmal, sondern auch als Gedenkstätte für Freunde und Angehörige. weiterlesen »


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Helmpflicht für Fahrradfahrer?

Autor: Daniel
abgelegt in: Sonstiges

Derzeit wird über eine Helmpflicht für Fahrradfahrer diskutiert. Während die Einen unbedingt dafür sind, um die Sicherheit auf Deutschlands Straßen zu erhöhen, sind Andere strikt dagegen.

Denn statt eine Helmpflicht für Fahrradfahrer einzuführen, wie sie Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer vorschlagen möchte, seien andere Maßnahmen wie eine ausführliche Aufklärung, mehr Fahrradwege oder eine konsequente Einführung von Tempo-30-Zonen in allen Wohngebieten viel wichtiger und vor allem effektiver in der Prävention von Unfällen.
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Fahrradhelm kann Leben retten

Autor: Jörgen
abgelegt in: Fahrradzubehör

Immer mehr Radler sieht man zur eigenen Sicherheit mit einem Fahrradhelm biken. Die Hälfte aller Fahrrad-Unfälle endet mit einer Kopfverletzung. Gerade Kindern sollten immer einen Helm tragen. Aber worauf muss man beim Kauf dieser Kopfbedeckung achten?

Helm © flickr/ richardmasonerStürzt man und prallt mit dem Kopf auf, dient der gehärtete Schaumstoff im Helm als Knautschzone und absorbiert die Energie des Aufschlags durch Kompression oder Bruch. Dass der Schädelknochen bricht, wird so unwahrscheinlicher. Die harte Außenschale verteilt zudem die Kraft auf eine größere Fläche und wirkt somit dem Risiko einer Hirnschädigung entgegen.

Wichtig ist, dass der Fahrradhelm leicht ist und ein gutes Lüftungssystem besitzt. Natürlich muss der Protektor optimal passen und wie angegossen auf dem Kopf sitzen. Der Helm sollte auf alle Fälle ein Anpassungssystem und einen Kinngurt besitzen.

Den Kopfschutz  bekommt man zwischen 30 Euro und 150 Euro. Je teurer die Helme sind, desto leichter sind sie meistens. Man muss einschätzen können, wie lange Fahrradtouren man zurücklegt. Sonst kann das Ding nach mehreren Stunden biken zu einer Qual werden.

Bekannte Hersteller von Fahradhelmen sind beispielsweise Bell, Alpina, Specialized oder Cratoni.


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Auch wenn es oft vorkommt, dass man beim Fahren ohne Helm von Polizisten oder anderen Verkehrsteilnehmern freundlich dazu aufgefordert wird, aus Gründen der Sicherheit doch besser mit Helm zu fahren, gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum aktuellen Zeitpunkt noch keine gesetzlichen Vorschriften zum Thema “Fahrradfahren mit oder ohne Helm”. Kein Wunder also, dass das Thema seit Jahren kontrovers debattiert wird. Tatsächlich sind sich noch nicht einmal die Wissenschaftler einig, ob Fahrradhelme überhaupt mit erwähnenswerten Vorteilen für den Radfahrer verbunden sind.

Fahrradhelme können Leben retten (c) flickr.com / jeremysabolEin moderner und korrekt sitzender Hartschalenhelm schützt den Kopf des Radfahrer bei einem Unfall in erster Linie durch Energieaufnahme, da sich die Wucht des Aufpralls auf eine größere Fläche verteilt und vom Schaumstoff im Inneren des Helms aufgenommen wird. Diese Schutzwirkung ist relativ unumstritten und wird inzwischen von den meisten Helmkritikern anerkannt.

Nun aber zum Knackpunkt: Erfüllt der Helm auch im Kontext betrachtet tatsächlich eine entscheidende Schutzfunktion? Denn eine gesetzliche Helmtragepflicht würde auch viele Nebenwirkungen mit sich bringen. Zum einen würde sich nachweislich die Gesamtzahl an Radfahrern in der Bundesrepublik deutlich verringern. Und es ist ebenfalls eine Tatsache, dass bei geringerem Fahrradaufkommen prozentual gesehen ein höheres Unfallrisiko besteht. Dieses Phänomen lässt sich beispielsweise damit erklären, dass Autofahrer, welche seltener Radfahrer auf der Straße zu Gesicht bekommen, auch unaufmerksamer sind und schneller mit einem Radfahrer kollidieren. Und gerade Kollisionen von Fahrrädern und Autos verlaufen für den Radfahrer oft alles andere als glimpflich.

Doch ein nahezu identisches Aufmerksamkeitsdefizit tritt auch beim Radfahrer auf. Der Helm vermittelt diesem ein übertriebenes Gefühl von Sicherheit und der Fahrradfahrer lässt sich schneller auf waghalsige Manöver ein. Dabei ist der Helm keine Garantie, dass der Fahrer einen Sturz unbeschadet übersteht. Denn der Helm bedeckt nur einen geringen Teil des Kopfes, am Kiefer beispielweise kann sich der Fahrer auch weiterhin lebensbedrohliche Verletzungen zuziehen.

Zusammenfassend würde ich folgendes Fazit treffen: Der Helm ist tatsächlich enorm wichtig und schützt den Fahrer vor gefährlichen Kopfverletzungen. ABER: Der Helm kann seine volle Wirkung nur entfalten, wenn weder Radfahrer noch Autofahrer leichtsinnig reagieren und sich auch weiterhin vorsichtig und rücksichtsvoll im Straßenverkehr fortbewegen.


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Viele Radfahrer wurden bereits Opfer von Fahrraddieben, andere trauen sich eben wegen diesen kaum noch mit einem neuen Fahrrad vor die Garage. Einen 100-prozentigen Schutz vor Fahrradklau gibt es zwar nicht, aber mit modernsten Techniken kann man den Dieben das Leben entscheidend erschweren und unter Umständen sogar einem Diebstahl vorbeugen. Der sogenannte Fahrradcode ist da ein so einfaches wie effektives Hilfsmittel.

Der Hauptgrund, weshalb Fahrräder geklaut werden, ist das Geld. Die Diebe versuchen oft, die gestohlenen Bikes an Fahrradhändler oder Kunden via Internet zu verkaufen. Ist es erst einmal so weit gekommen, ist es für den Bestohlenen schwer, sein Rad wieder zu finden. Nicht jedoch mit einem Fahrradcode. Er besteht aus einer Folge von Zahlen und Buchstaben und wird auf der rechten Seite des Sattelrohrs eingraviert. Polizisten und Fahrradhändler schauen in der Regel als erstes auf diese Stelle, womit Überkleben erschwert wird. An der Gravur lässt sich ohne elektronische Datenbanken ablesen, wem das Fahrrad gehört(e) und wo der Besitzer wohnt. Die letzten zwei Ziffern stehen dabei für das Jahr der Gravur.

Doch wie kommt man nun an einen solch hilfreichen Fahrradcode? Die Gravur kann der Fahrradhändler, der ADFC oder die Polizei gegen einen Preis von bis zu 15 Euro vornehmen. Mitbringen muss man allerdings zu Gunsten der Rechtmäßigkeit einen Eigentums- und Idenditätsnachweis, auf gut Deutsch: Kaufquittung und Personalausweis. In einem ca 10-15 minütigen Prozess wird der Code schließlich 0,1 – 0,2 Millimeter in den Metallrahmen eingraviert, was übrigens laut einem Gutachten der TU Aachen keinerlei Stabilitätseinbüßen zur Folge hat.

Ich kann den Fahrradcode folglich allen Fahrradfahrern wärmstens empfehlen. Er dient allerdings keineswegs als Ersatz zu Standartvorkehrungen wie Fahrradschloss und andauernder Vorsichtigkeit. Denn selbst der Fahrradcode ist keine Garantie zum Auffliegen des Fahrraddiebs, lediglich ein ergänzendes Fahndungshilfmittel mit Abschreckungsfaktor.


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