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Wer nicht dopt verliert

Autor: Daniel
abgelegt in: Rennsport

Seit geraumer Zeit verdichtet sich der Eindruck, dass Doping im Sport über viele Jahre hinweg eine gängige Praxis war, um die körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern. Insbesondere der Radsport ist mittlerweile bei einem sehr schlechten Ruf angelangt.

Vor allem die Tour de France ist dabei mehr und mehr zu einer Lachnummer geworden. Es gab in den letzten Jahren keinen Tour de France Gewinner, der nicht ganz stark des Dopings verdächtigt worden wäre. Fahrer wie der Däne Rasmussen, der im vergangenen Jahr durch anhaltenden Dopingverdacht schließlich von seinem Rennstall von der Tour ausgeschlossen wurde, sind vermutlich nur die Spitze eines Eisbergs. Absolut unrühmlich ist Floyd Landis in die Geschichte eingegangen. Er war der Tour de France Sieger 2006 und wurde nachträglich aufgrund einer positiven Dopingprobe disqualifiziert.

Vor allem aber auch der 6-malige Tour de France Gewinner Lance Armstrong wird den hartnäckigen Verdacht, dass auch er durch Doping, möglicherweise Eigenblutdoping so erfolgreich war, nicht los.

Je hartnäckiger ein Radsportler Dopinggerüchte dementiert, desto grösser die Vermutung, dass er doch gedopt ist. Selbst die deutsche Rad-Ikone Erik Zabel hat sich des Dopings schuldig gemacht und stellt das in der Öffentlichkeit eher als den Streich eines Teenies dar. Die These, dass nur die Gedopten am Ende gewissen, ist nicht von der Hand zu weisen. Und trotz aller Kontrollen tauchen immer wieder neue Fälle von Doping auf.


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2 Kommentare to “Wer nicht dopt verliert”

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    [...] sowie Alexander Winokurow und Andrej Kaschetschkin wegen Blutdopings. Insbesondere der Fall Winokurow sorgte während der Großen Schleife für Aufsehen, denn der Kasache gewann vor seiner [...]

  2. Alexander Winokurow beendet Karriere | Life4Sports schreibt:

    [...] und später einen Alleingang. Nur zwei Tage nach dem letzten Etappensieg wurde dann des Blutdopings überführt, auch wenn er dies vehement mit fadenscheinigen Erklärungen entschuldigen [...]

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