Mein Drahtesel

Alles was 2 Räder und eine Kette hat ist hier Thema
 


Besonders Radfahrern, die ihren komfortablen GPS-Navigator nicht missen möchten und dennoch keine Lust auf stundenlanges Touren-Zusammenstellen haben, bietet sich mit dem Tourenportal des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) eine Möglichkeit, vorgefertigte Fahrradtouren über ausgesuchte Fahrradwege für Beträge im einstelligen Bereich zu erwerben. Neben den GPS-Dateien enthalten die Download-Pakete auch Informationen über die Tour im PDF-Format, Streckenprofile sowie Kartenabschnitte als Bilder zum Ausdrucken.

Screenshot der Detailansicht einer FahrradstreckeVor dem Bezahlen kann man sich bereits mittels integrierten Google Maps einen Überblick über den Streckenablauf verschaffen. Die Datenbank ist also auch für nicht zahlungswillige Radfahrer interessant, da man hierdurch unter Umständen völlig neue Routen entdeckt. Insgesamt beinhaltet die Tourendatenbank momentan knapp 60.000 Kilometer an Streckendaten, weshalb auf ganz Deutschland verteilt nur die größeren Fahrradstrecken vorhanden sind. Dennoch beinhaltet die Datenbank unumstritten eine große Menge an wertvollem Material.

Der Preis ist wieder eine andere Geschichte: Die einen mögen mit Freuden 2-4 Euro für eine interessante Strecke zahlen, während andere sich von dem Geld lieber eine Currywurst an einer der zahlreichen Raststätte und Imbissbuden kaufen. Für Radfahrer ohne GPS sind die Informationen sowieso relativ wertlos, da genügt ein Blick auf den Streckenverlauf auf Google Maps völlig. Letzten Endes muss aber jeder selbst entscheiden, was ihm die vom ADFC gebotenen Informationen wert sind. Mitglieder des ADFC erhalten übrigens jeden Monat 100 Freikilometer, was bedeutet, dass sie sich kostenlos Streckenmaterial von maximal 100 Kilometern downloaden können. Nochmal 100 Freikilometer erhält man bei der unverbindlichen Registrierung auf dem Portal. Reinschnuppern lohnt sich also auf jeden Fall.


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BMX Stunt © wikimedia

Er hält den Weltrekord bei den X-Games mit derzeit sage und schreibe 21 Medallien. Er war der erste Freestyle-BMXler, dem es gelang, bei einem Wettbewerb einen doppelten Rückwärtssalto (im Fachjargon: double back flip) hinzulegen. Als einem der erfolgreichsten BMX-Fahrer ist ihm sogar ein eigenes Videospiel gewidmet. Und die Liste mit seinen Erfolgen ist noch lange nicht beendet. Kein Wunder, dass er schon lange unter dem Spitznamen ‘Miracle Boy’ bekannt ist. Rede ist von Dave Mirra, der 33 jährigen, in einem Vorort New-Yorks beheimateten Freestyle-BMX-Legende.

Dave Mirra erfand und prägte nachhaltig zahlreiche Tricks der in den 80ern erst aufkommenden BMX-Szene und setzt diese auch heute noch mit Bravour in die Tat um. Viele seiner Tricks sind heute weitläufig bekannt, so unter anderem der sogenannte ’540 tailwhip’, bei dem der Fahrer den Lenker festhält und den Rest des Bikes um 540° drehen lässt, zu deutsch am treffendsten mit ‘Schwanzwedeln’ übersetzt. Ein weiterer komplexer Trick ist der ‘Tailtap’, bei dem der Fahrer mit dem Hinterrad an ein Hindernis springt und sich während dem Sprung um 180° dreht, um anschließend normal weiterfahren zu können. Auch erwähnenswert ist der kurz als ’50-50′ bezeichnete Trick, bei dem der Fahrer mit den Pegs seines BMX eine Kante entlang gleitet. Besonders häufige Verwendung findet dieser Stunt in der Street-Disziplin mit Treppengeländern als Kante. Ebenfalls weit verbreitet ist der sogenannte ‘Superman’-Trick, bei dem der Fahrer – wie zu erwarten – durch Zurückstrecken der Beine in der Luft eine gerade Figur macht, auf die selbst Superman stolz wäre.

Im folgenden Video sind einige der vorgestellten und noch viele Tricks mehr von Dave Mirra zu sehen. Viel Spass beim Ansehen und Nachmachen… aber Achtung: Nie den Helm vergessen! ;o)


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Für den eher bequemen Sonntagsfahrer ergibt sich eine in den letzten Jahren immer intensiver beworbene Möglichkeit, bei bahnüblicher geringer Steigung von wenigen Prozent relativ große Höhenunterschiede ohne allzu hohe Anstrengungen zu meistern.

Das Stichwort lautet ‘Bahntrassenradeln’: Radfahren auf stillgelegten, zu Radwegen ausgebauten ehemaligen Bahnstrecken. Sogar innerhalb von dicht besiedelten Ballungszentren finden sich solche Radwege, die sich oft fernab von jeglichem motorisierten Verkehr durch die Landschaft ziehen und dank dem Erhalt alter Tunnel und Viadukte ohne merkliche Steigungen bequem zu befahren sind. In touristisch sehr reizvollen Landstrichen werden sie intensiv beworben und haben inzwischen einen entsprechenden Bekanntheitsgrad erreicht.

Im Detail gibt es zwischen den verschiedenen Bahntrassenradwegen große Unterschiede: Einige erst kürzlich eröffnete Routen haben erstklassige asphaltierte Oberflächen, sind vorbildlich beschildert und mit attraktiven Rastplätzen ausgestattet. Die Tunnel sind in aller Regel beleuchtet (evtl. auch mit Bewegungsmeldern gesteuert). Von behutsam hergerichteten Brücken und Viadukten bieten sich schöne Ausblicke in tiefer gelegene Bachtäler oder Ortschaften. Einige der älteren Wege mögen vielleicht nicht immer auf dem neusten Stand der Technik sein, gerade hier finden sich aber teilweise richtige Geheimtipps, die landschaftlich äußerst reizvolle Regionen erschließen.

Eine ausführliche Liste mit momentan über 420 Strecken in Deutschland findet man hier.


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Fahrradkette © flickr / JasonRogers

Je komplizierte und fortschrittlicher ein Fahrrad heutzutage ist, umso mehr Verschleißteile besitzt es. Während sich diese bei den einfachen Rädern aus früherer Zeit meistens auf die Ketten, Reifen und Bremsen beschränkten, ist der Umfang der zu wartenden Teile heute wesentlicher größer und aufwendiger.

Die größten Risiken bestehen wie früher bei den Ketten der Fahrräder. In den meisten Fällen variiert deren Laufleistung zwischen 1.000 und 3.000 Kilometern. Gerade bei Mountain Bikes, aber auch bei handelsüblichen Straßenrädern sind das vordere Kettenblatt sowie die hinteren Ritzel erheblichem Verschleiß ausgesetzt. Die Witterungsumstände wie Schnee und Eis sowie starke Verschmutzungen setzen sich im Laufwerk fest und beeinflussen wesentlich das Schaltverhalten. Die ständige Kontrolle vor jeder Fahrt gerade bei älteren Modellen ist in jedem Fall notwendig, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Wenn man beabsichtigt, sich ein gebrauchtes Fahrrad zuzulegen, sollte man unbedingt auf den Zustand der Ketten achten, damit ein Schnäppchen in Nachhinein nicht zum teuren Spaß wird.

Ein selten beachtetes Verschleißteil bei Fahrrädern sind die die Bowdenzüge, die für die Schaltung und die Bremsen lebensnotwendig sind. Verlieren diese an Stabilität oder werden porös, kann die Kraft nicht mehr optimal umgesetzt werden, wodurch sich die Bremsleistung erheblich verringert. Ebenfalls in den Hintergrund treten die unterschiedlichen Lager an den Rädern, funktionierende Tret-, Vorder- und Hinterrad-, Pedal- und Lenklager sind elementar. Da diese aber nicht im Sichtfeld des Fahrers liegen, werden sie oftmals vernachlässigt.

Für ein optimales Fahrverhalten sind die Felgen unheimlich wichtig. Schon kleine Unrundungen in der Felge können das Fahrverhalten erheblich beeinflussen. Berücksichtigt man diese Aspekte vor der Fahrt bei der routinemäßigen Kontrolle vor dem Fahrtantritt, kann man sich jede Menge Ärger ersparen. Sollte dennoch ein Teil ersetzt werden müssen, lohnt sich der Blick in die Kleinanzeigen, denn dort werden die Teile durch private Verkäufer wesentlich günstiger verkauft, als beim Fahrradhändler.


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Seit geraumer Zeit verdichtet sich der Eindruck, dass Doping im Sport über viele Jahre hinweg eine gängige Praxis war, um die körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern. Insbesondere der Radsport ist mittlerweile bei einem sehr schlechten Ruf angelangt.

Vor allem die Tour de France ist dabei mehr und mehr zu einer Lachnummer geworden. Es gab in den letzten Jahren keinen Tour de France Gewinner, der nicht ganz stark des Dopings verdächtigt worden wäre. Fahrer wie der Däne Rasmussen, der im vergangenen Jahr durch anhaltenden Dopingverdacht schließlich von seinem Rennstall von der Tour ausgeschlossen wurde, sind vermutlich nur die Spitze eines Eisbergs. Absolut unrühmlich ist Floyd Landis in die Geschichte eingegangen. Er war der Tour de France Sieger 2006 und wurde nachträglich aufgrund einer positiven Dopingprobe disqualifiziert.

Vor allem aber auch der 6-malige Tour de France Gewinner Lance Armstrong wird den hartnäckigen Verdacht, dass auch er durch Doping, möglicherweise Eigenblutdoping so erfolgreich war, nicht los.

Je hartnäckiger ein Radsportler Dopinggerüchte dementiert, desto grösser die Vermutung, dass er doch gedopt ist. Selbst die deutsche Rad-Ikone Erik Zabel hat sich des Dopings schuldig gemacht und stellt das in der Öffentlichkeit eher als den Streich eines Teenies dar. Die These, dass nur die Gedopten am Ende gewissen, ist nicht von der Hand zu weisen. Und trotz aller Kontrollen tauchen immer wieder neue Fälle von Doping auf.


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Freerider © andy_cWenn Bikes den Boden unter dem Profil verlieren, bis zu 10 Meter weit schweben, steile Hänge wie in einer Half-Pipe hoch und runter rasen oder bei ihrer Landung heftige Staubwolken erzeugen spricht man vom sogenannten Freeride, eine extreme Version des MTB. Es geht darum in jedem Terrain mit dem Mountainbike halsbrecherische Stunts und die weitesten Drops zu vollführen. 180° Drehungen, Flips mit dem Bike aber auch das kurzweilige Absteigen in der Luft gehören hier zum Repertoire.

Der Biker und das Bike müssen eine Einheit werden um derartige Leistungen vollbringen zu können. Dabei spielt die Technik eine entscheidende Rolle. Stahlfedertechnik mit Öldämpfung und einem Federweg von bis zu 280 mm sind durchaus üblich. Gebremst wird über hydraulische Scheibenbremsen mit durchschnittlich 20 cm Scheibendurchmesser.

Diese bis zu 20 kg schweren Hightech Bikes fährt man am besten in eigens dafür vorgesehenen Freeride -oder Dirtparks. Der erste solche Park entstand in Kanada, British Columbia. Damals legte man einfach schmale Holzwege durch den Wald, auf denen man später im Affen-Tempo zwischen Bäumen hindurch jagen konnte. Mittlerweile gibt es zahlreiche Trails schon längst auch in Deutschland. Dirtparks sind die beste Gelegenheit das eigene Können zu perfektionieren und Gleichgesinnte zu treffen. Meist sind es präparierte Geländeabschnitte mit kleinen Pipes und Schanzen, bis hin zu ganzen Trails durch Wald und Wiese.
Der Freerider kennt keine Grenzen.


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Downhill - Trendsportart mit Biss © flickr / rastafabi

Inspiriert von der Downhill-Disziplin im Alpinen Skisport ist diese Variante des Mountainbikings ein Spektakel für den Zuschauer und ein Kraftakt für die Fahrer.

Ziel ist es, mit einem speziellen Mountainbike so schnell wie möglich einen steilen Hang hinunterzufahren ohne zu stürzen. Der geschickteste und schnellste ist am Ende der Gewinner.

Kaum eine Sportart zeigt wie wichtig die pure Technik und das Geschick des Sportlers sind wie diese. Den Hang hinunter gilt es eine Vielzahl von natürlichen Hindernissen zu überwinden, wie Felsen, verschiedene Untergründe, lose Steine oder Wurzeln. Die Routen sind abgesteckt, so dass eine Kollision mit Zuschauern wie im Straßenradsport ausgeschlossen wird – was bei Abfahrtsgeschwindigkeiten um die 100 km/h auch fatal wäre. Trotzdem können Stürze zu ernsten Verletzungen führen, trotz Schutzausrüstung.

Nicht überraschen fand die erste Veranstaltung dieses für Zuschauer spektakulären Sports Ende der 70er Jahre in den USA statt, auch wenn es heute noch umstritten ist, inwieweit es als Sport oder pures halsbrecherisches Spektakel zu sehen ist.

Wenn ich aber die Fahrer den Hang hinunterstürzen sehe, bin ich sicher nicht alleine darin die Fahrer zu bewundern. Jeder der schon einmal auf einem Mountainbike durch widriges Gelände gefahren ist kann das nachvollziehen – und das bei Geschwindigkeiten die einen schwindlig werden lassen. Dabei sind die Mountainbikes direkt für die Abfahrt hin konstruiert und für den täglichen Gebrauch nicht geeignet.

Absolut sehenswert und es wird den meisten den Atem stocken lassen wenn man die wilde Sprünge und gewagten Manöver der Fahrer sieht.


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Schaltwerk © Mat HonanDen meisten Radfahrern ist das Problem bekannt: Hat man eine Kettenschaltung an seinem Fahrrad verbaut und kommt dieses nicht gerade frisch vom Händler, so kann es durchaus passieren, dass nicht mehr alle Gänge schaltbar sind.
Betroffen davon sind vor allem der höchste und der niedrigste Gang auf jedem der beiden Kränze – wobei der hintere Kranz häufiger betroffen ist, da er gleichzeitig der größere und derjenige mit mehr Gängen ist. Daher ist hier eine höhere Genauigkeit vonnöten.

Nun gut, der Gang lässt sich also nicht mehr einlegen. Was tun? Entweder, man bringt das Rad in die Reparatur – das ist aber recht teuer und in den meisten Fällen auch unnötig.
Denn das Problem lässt sich durchaus auch ohne größere Vorkenntnisse vom Laien erledigen, zumindest in den meisten Fällen.

Nehmen wir (ohne Beschränkung der Allgemeinheit) an, dass der hintere Kranz nicht mehr alle Gänge schaltet.

Am Kettenwerfer selber befinden sich zwei kleine Schrauben. Eine der beiden – hier ist am besten das Handbuch der Gangschaltung zu konsultieren – ist für die Einstellung der Kette zum kleinsten Gang hin, die andere zum größten Gang hin zuständig. Hinein- bzw. herausdrehen der Schrauben verändert nun, an welche Stelle der Kettenwerfer die KetteSchaltung © Mat Honan beim Schalten auf diesen Gang platziert.
Im Try-And-Error-Verfahren („das war zu viel / zu wenig“) lässt sich nun das Schaltwerk richtig justieren.
Sollte sich das Problem damit nicht beheben lassen, dann kann nun immer noch das Rad zur Reparatur gebracht werden.


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