Mein Drahtesel

Alles was 2 Räder und eine Kette hat ist hier Thema
 


Der spanische Radprofi Oscar Freire hat den französischen Herbstklassiker Paris-Tours über 233 Kilometer gewinnen können. Der Sprinter vom Team Rabobank setzte sich im Sprint gegen Angelo Furlan und Gert Steegmans durch.

Für Freire war es nach dem Sieg bei Mailand-San Remo im Frühjahr der zweite Saisonerfolg bei einem prestigeträchtigen Eintagesrennen. “Es war ein perfektes Rennen für mich”, sagte der dreimalige Weltmeister nach seinem Spurt auf der berühmten Allee in Tour.

Hervorzuheben ist die Leistung des deutschen Radprofis Simon Geschke vom Team Skil-Shimano. Der Berliner fuhr lange Zeit in einer siebenköpfigen Spitzengruppe.  25 Kilometer vor dem Ziel fuhr er sogar noch weitere Attacken.

Der letzte Klassiker der Saison 2010 findet am kommenden Samstag, den 16. Oktober statt. Bei dem traditionell letzten Straßenrad-Höhepunkt, der Lombardei-Rundfahrt in Norditalien, sind noch einmal fast alle Topfahrer am Start.


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Fahrrad fahren im Winter ist oft eine gefährliche Angelegenheit. Das Fahrrad und sein Fahrer sind einer Extremsituation ausgesetzt. Vor allem wenn die Temperaturen unter Null fallen und die Straßen rutschig werden, ist große Vorsicht geboten. Deswegen ist es besonders wichtig vor der kalten Jahreszeit einen Wintercheck durchzuführen.

Fahrradfahren im Winter ©Flickr/xjara69

Das Fahrrad fit für die Belastungen in Herbst und Winter machen tut Drahtesel und Halter gut. Aber was muss man beachten? Wichtige Tipps für den Wintercheck gibt’s hier.

Fahrradbeleuchtung

Wenn es auf den Herbst und Winter zugeht, dann werden die Tage kürzer und es wird abends eher dunkel. Der verantwortungsbewusste Fahrradfahrer sorgt im Hinblick auf sich selbst und seine Mitmenschen für eine funktionierende Fahrradbeleuchtung und saubere Strahler. So wird er besser gesehen und kann den Straßenverlauf und andere Verkehrsteilnehmer optimal wahrnehmen. Herkömmliche Dynamos bereiten oft Probleme bei Nässe, da sie auf den nassen Reifen schlecht greifen können. Hier empfiehlt sich die Anschaffung eines Nabendynamos. Die Umrüstung ist allerdings nicht gerade ein Schnäppchen. Mindestens 80 Euro sollte man dafür einplanen.

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Der 2008 des Dopings überführte und danach zurückgetretene Gerolsteiner-Profi Bernhard Kohl glaubt nicht an den Gewinn der Tour de France ohne Doping.

 Der Österreicher Kohl sieht vor allem Lücken bei den Doping-Kontrolleuren. “Ich wurde in meiner Karriere 200 Mal getestet. 100 Mal hatte ich Drogen in meinem Körper. Einmal wurde ich erwischt, 99 Mal nicht”, sagte Kohl zur “New York Times“.

Bernhard Kohl © flickr/aerocha

Bernhard Kohl © flickr/aerocha

Kohl, der bei der Tour 2008 mit dem dritten Rang und dem Gewinn des Bergtrikots auf sich aufmerksam gemacht hatte, meinte die Fahrer würden denken, sie entkämen den Fahndern, “weil es meist der Fall ist.” Er selber wurde nach der Frankreich-Rundfahrt positiv auf CERA getestet. Nach seinem Dopinggeständnis wurde seine Resultate gestrichen.

Indirekt klagte der ehemalige Radprofi des heute aufgelösten deutschen Rennstalls Gerolsteiner auch den vorerst wegen Clenbuterol-Dopings suspendierten Spanier Contador an. “Floyd Landis gewann die Tour mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 Kilometern – und er war gedopt. In diesem Jahr gewann Contador mit dem selben Stundenmittel”, so Kohl weiter.


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Alberto Contador bestreitet nach seinem positiven Dopingbefund weiter vehement gedopt zu haben. In einem Interview meint der Spanier, dass diese Affäre bald ein Ende hat.

Alberto Contador soll nach Angaben der “New York Times” bei einer zweiten Probe auffällig geworden sein. Beim Tour-de-France-Sieger wurden in einer am Abend des 20. Juli genommenen Probe Rückstände eines sogenannten Plasticisers gefunden, was auf Blutdoping hindeutet. Contador behauptet aber weiterhin, ein kontaminiertes Stück Fleisch sei für seine positive Dopingprobe vom 21. Juli 2010 verantwortlich. Dem ehemaligen Astana-Profi zufolge, dessen Rennstall sich nun von ihm abwendet, hat der Spuk für ihn in Kürze ein Ende hat. Der Iberer soll seine Unschuld beweisen können.

Vorjahressieger Alberto Contador ©Flickr/ hyku

 Alberto Contador bei seinem Tour-Sieg 2009 ©Flickr/ hyku

In dem Interview mit eurosport.com bezeichnet Contador die Tage nach der Doping-Enthüllung als die “schlimmsten Momente seiner Karriere”. Zudem will er um seinen Ruf kämpfen. “Ich kann das nicht zulassen, weil ich weiß, dass ich nichts angestellt habe”, sagte Contador. “Wie kann ich eine Sanktion hinnehmen, wenn ich vollkommen unschuldig bin? Mir fällt es verdammt schwer, das so zu akzeptieren.”

Glaubt ihr an die Unschuld Contadors oder ist das ein Kasperle-Theater, wie man es bei anderen überführten Radprofis schon einige Male erlebt hat?


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Die deutsche WM-Medaillenhoffnung Tony Martin hat den Zeitfahrkurs von Geelong inspiziert. Die Strecke hat er für schwerer eingestuft als erwartet und vor allem sei er von den steilen Anstiegen überrascht.

Tiny Martin © flickr/richardmasoner

Tony Martin (Foto: flickr/ richardmasoner)

„Das ist kein Rollerkurs, sondern mit den beiden kurzen, aber so 10-15 Prozent steilen Bergen schon eine echte Kraftstrecke – unrhythmisch, windanfällig und mit rauem Asphalt”, sagte Martin in einem Gespräch mit Radsport News. „Ich muss gestehen, dass mir die Kinnlade runtergefallen ist, als ich das erste Mal vor dem Anstieg stand. Die Strecke ist wirklich anspruchsvoll, wenn auch nicht in technischer Hinsicht.”

Martin glaubt aber trotz alledem , dass ein Zeitfahrspezialist beim WM-Einzelzeitfahren am Donnerstag, den 30. September in Geelong gewinnen wird. „Ich glaube nicht, dass hier ein Kletterer vorne reinfahren wird. Dazu sind die Berge dann doch zu kurz”, meinte der Deutsche Zeitfahrmeister.


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Bei der Straßenrad-WM vom 29. September bis 3. Oktober im australischen Geelong bei Melbourne ruhen die größten deutschen Hoffnungen auf dem Zeitfahr-Spezialisten Tony Martin.

Tony Martins größter Konkurrent ist bei seiner Mission, eine WM-Medaille zu erringen, im Elitezeitfahren Titelverteidiger Fabian Cancellara aus der Schweiz. Schon ein paar Mal in dieser Saison musste sich der Deutsche dem Weltmeister und Olympiasieger nur ganz knapp geschlagen geben.

 

Beim Kampf gegen die Uhr, am 30. September 2010, hofft Martin einen guten Tag zu erwischen. “Mein Ziel ist das Podium.  Wenn Fabian in Topform ist, wird man ihn nicht bezwingen können”, sagte der WM-Dritte von 2009 zur dpa.

Um in Australien auf dem 45,4 Kilometer langen Kurs alles aus sich herauszuholen, hat sich Martin im Windkanal in Silverstone vorbereitet.


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Radprofi André Greipel hat mit seinem Sieg der letzten Etappe bei der Tour of Britain seinen 21. Erfolg in dieser Saison eingefahren. Damit ist der Profi vom Team HTC-Columbia nach Tagessiegen gerechnet in dieser Saison der erfolgreichste Radprofi der Welt.

Zudem toppte der gebürtige Rostocker sein Ergebnis vom vorigen Jahr um einen Erfolg. „Das war mein letztes Rennen für HTC Columbia und ich freue mich umso mehr, dass ich diesen erfolgreichen Lebensabschnitt mit einem Sieg beenden konnte”, liest man auf Greipels Homepage.

 

Zur kommenden Saison wechselt der 28-Jährige nach Belgien. Im Team OmegaPharma-Lotto wird er 2011 auf Siegjagd gehen. Interessant werden die Sprintduelle mit seinem noch Teamkollegen Marc Cavendish, wegen dem er nie an der Tour de France teilnehmen konnte.

In seiner aktuellen Form besitzt der 28-jährige Greipel zudem bei der Straßen-WM am 3. Oktober in Geelong/Australien Chancen, den Titel zu holen.


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Vincenzo Nibali hat die 65. Spanien- Rundfahrt für sich entscheiden können. Der Radprofi vom Team Liquigas konnte damit für den größten Erfolg seiner Karriere sorgen. Nun träumt der Italiener von der Tour de France.

In der Gesamtwertung verwies er Ezequiel Mosquera auf den zweiten Platz. Mit dem Spanier lieferte sich Nibali einen packenden Zweikampf auf der vorletzten Etappe am Bola del Mundo.

 

Vincenzo Nibali (Foto: flickr/ELITE cycling products)

Schon beim diesjährigen Giro d’Italia trumpfte der Profi aus Messina mit Gesamtplatz drei auf. “Vincenzo hat gezeigt, dass er ein großer Champion ist”, sagte Liquigas-Teamchef Roberto Amadio über seinen Fahrer zu Eurosport.

Im kommenden Jahr will Nibali nun bei der Tour de France starten und den „Großen” gefährlich werden. “Dort ist Contador. Er ist der beste Rundfahrer der Welt. Er hat sie alle gewonnen”, sagte Nibali. “Vielleicht werde ich eines Tages so weit sein, Seite an Seite gegen ihn zu kämpfen.” Der alte italienische Radsport-Held Felice Gimondi glaubt, dass sein Landsmann bei der größten Rundfahrt der Welt vorne dabei sein wird. “Nibali hat das Zeug dazu, auch bei der Tour eine große Rolle zu spielen”, meint Gimondi.

Vielleicht erleben wir ja bei der Tour im Juli 2011 ein Dreikampf zwischen Contador, Andy Schleck und Nibali hinauf nach L’Alpe d’Huez.


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Die 65. Vuelta a Espana wird noch einmal spannend. Vincenzo Nibali musste auf der Königsetappe von Gijon auf den Cotobello das rote Trikot des Spitzenreiters an Joaquin Rodriguez abgeben.

Der Italiener Nibali hat auf dem letzten Kilometer abreißen lassen müssen und kam als Zehnter ins Ziel. Der Liquigas-Profi hat nun im Gesamtklassement 33 Sekunden Rückstand auf den Spanier Rodriguez, der Vierte wurde.

Vuelta a Espana © flickr/Ramón Peco

Sieger auf der 16. Etappe über 181 Kilometer mit vier steilen Anstiegen wurde der Spanier Mikel Nieve. Der Luxemburger Mitfavorit Fränk Schleck konnte als Zweiter mehr als 40 Sekunden in der Gesamtwertung gutmachen. Noch liegt er 2:16 Minuten hinter dem Spitzenreiter.

Am Mittwoch wird ein spannendes Zeitfahren über 46 Kilometer in Penafiel erwartet. Nibali könnte sich als starker Zeitfahrer das Rote Trikot zurückholen. Aber auch Schleck könnte mit einer starken Leistung im Kampf gegen die Uhr weiteren Boden gutmachen.

Aber auch nach dem Mittwoch ist die Vuelta noch nicht entschieden. Am Sonnabend wartet noch eine anstrengende Bergetappe auf die Fahrer. Sollte sich Nibali das Rote Trikot beim Zeitfahren zurückerobert haben, wird er auf den Anstiegen am vorletzten Tag von den Spaniern mit allen Mitteln gejagt werden.


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Radprofi Vicenzo Nibali ist nach dem turbulenten Wochenende bei der 65. Spanien-Rundfahrt nun der Hauptanwärter auf den Gesamtsieg. Der Italiener schlüpfte nach einem Sturz des bis dahin Führenden Igor Anton ins Rote Trikot des Gesamtführenden.
Vicenzo Nibali © flickr/Dana Lookadoo

Der bisherige Spitzenreiter Anton brach sich bei einem Sturz auf der 14. Etappe kurz vor dem Schlussanstieg auf den Pena Caberga den rechten Ellenbogen, wodurch der 27-jährige Baske das Rote Trikot verlor und die Vuelta beenden musste. „Anton tut mir leid. Ich hätte das Trikot lieber unter anderen Umständen übergezogen. Ich weiß, was es bedeutet, das Leadertrikot durch einen Sturz zu verlieren. Das ist mir bei diesem Giro passiert”, sagte Nibali zur dpa.

Der neue Spitzenreiter führt nun mit vier Sekunden vor Joaquin Rodriguez. Im Zeitfahren am Mittwoch über 46 Kilometer in Penafiel wird der Italiener Nibali aller Vorrausicht als starker Fahrer im Kampf gegen die Uhr seinen Vorsprung ausbauen können und möglicherweise die Vuelta entscheiden.


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