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Contador rechnete nach seinem Tour-Sieg mit seinem Mannschaftskollegen vom Team Astana verbal ab. Der US-Amerikaner Lance Armstrong lässt das natürlich nicht auf sich sitzen. So geht das Kasperle-Theater auch nach der Tour de France weiter.

Der nun zweifache Gewinner der Tour de France sagte am Montag in Madrid: „Meine Beziehung zu Lance ist nicht existent. Auch wenn er ein großer Champion ist, habe ich ihn nie bewundert und werde es nie tun.“

Schon während der Großen Schleife kam es zu Uneinigkeiten, wer im Rennstall Astana die Kapitänsrolle inne haben soll.

Der siebenmalige Tour-Sieger und nun doch ein weinig in die Jahre geratene Armstrong schoss auf einer Pressekonferenz in der spanischen Hauptstadt zurück: „Hey Pistolero, es gibt kein Ich in einem Team. Was hatte ich im März gesagt? Du musst noch viel lernen.“ Dann fügte der Texaner hinzu, wenn er Contador wäre: „dann würde ich das Geschwafel lassen und meinem Team danken. Ohne Team gewinnt er nicht.“

Im kommenden Jahr können sie sich dann wieder mit sportlichen Mitteln bekriegen. Armstrong verkündete vergangene Woche seinen neuen Rennstall Team RadioShack.

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