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Frankfurt/Main – Der frühere Radprofi Dietrich «Didi» Thurau traut Emanuel Buchmann in den kommenden Jahren viel zu, erhofft sich aber noch mehr Attacken.

«Ich glaube schon, dass er das Zeug für ganz oben hat. Er hat bewiesen, dass er vorne dabei sein kann», sagte Thurau der Deutschen Presse-Agentur vor seinem 65. Geburtstag an diesem Samstag. Buchmann hatte bei der Tour de France in diesem Jahr Rang vier belegt.

Um ganz vorne zu landen, reiche sein Fahrstil noch nicht, sagte Thurau. «Er ist mehr so ein Zauderer, geht nicht so in die Offensive. Er wartet oft ab, was die anderen machen. Das werden sie bei Bora erkannt haben, dass er mehr attackieren muss.»

Die Radsport-Begeisterung in Deutschland hängt in den Augen des gebürtigen Frankfurters ganz von den deutschen Erfolgen beim größten Radrennen der Welt ab. «Es steht und fällt alles mit der Tour de France. Wenn da einer Erfolg hat, wird die große Masse wieder begeistert», sagte Thurau. Aus der derzeitigen Generation sei für ihn Buchmann der einzige Deutsche, der wirklich um einen Gesamtsieg mitfahren könne.

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