Die 93. Auflage des Giro d’Italia findet in der kommenden Saison vom 8. bis 30. Mai statt. Startpunkt wird in Amsterdam sein. Zu Ende geht die Italien-Rundfahrt mit einem Zeitfahren in Verona.
Insgesamt führt der Giro 2010 über 21 Etappen und insgesamt 3416,5 Kilometer. Höchster Punkt wird der 2618 Meter hohe Gavia-Pass auf der vorletzten Etappe am 29. Mai sein.
Der amerikanische Radprofi Lance Armstrong will im kommenden Jahr nicht beim Giro d’Italia antreten. Nach seiner Giro-Premieren-Teilnahme wird er mehrmalige Tour-de-France-Sieger bei der Kalifornien-Rundfahrt mit seinem neuen Radio-Shack-Team mitfahren. Beim diesjährigen Giro hatte der37-Jährige den neunten Rang erzielt.
Ab der kommenden Saison wird ein neues deutsches Radteam mit 14 Fahrern aus neun Nationen an den Start gehen. Das NetApp-Radteam plant einen Aufstieg von der untersten Klasse bis in die Eliteliga des Radsports.
„Alle Verträge sind unter Dach und Fach”, meinte die Sprecherin des neuen Rennstalls, Sandra Schmitz zur dpa. Hauptsponsor und Namensgeber, die Softwarefirma NetApp, will so schnell wie möglich ganz weit vorne landen. „Der Fußball-Bundesligist Hoffenheim, den wir seit Jahren unterstützen, ist unser Vorbild. 2012 wollen wir in der ProTour fahren”, so Europachef Andreas König.
Teamleiter sind die ehemaligen Profis Jens Heppner und Enrico Poitschke. Die Mannschaft startet drittklassige Continental-Mannschaft. Prominentester Fahrer ist der ehemalige T-Mobile-Profi Eric Baumann aus Rostock. Auf lange Sicht will das NetApp das beste Team im deutschen Radsport werden. Gegenwärtig ist der Milram-Rennstall das einzige deutsche ProTour-Team.
Der deutsche Bahnfahrer Robert Bartko hat zu Beginn der Europameisterschaften der Bahnradsportler in Gent die Silbermedaille im Omnium gewonnen. In seiner bisherigen Karriere hat der 35-Jährige aber schon fast alles gewinnen können. Wir stellen ihnen den mehrfachen Weltmeister und Doppel-Olympiasieger vor.
Der Potsdamer ist ein ausgesprochener Bahnspezialist und fährt regelmäßig die Sechstagerennen mit. Schon bei der WM 1999 fuhr er zu 2 Goldmedaillen in der Einzel- und Mannschaftsverfolgung.
Nach den Olympischen Spielen in Sydney 2000, wo er Gold im Einzel und mit der Mannschaft gewinnen konnte, versuchte er sich als Straßenradsportler. Bartko fuhr für das Team Telekom und danach für das niederländische Team Rabobank.
Ende 2004 kehrte er aber wieder auf die Bahn zurück und schloss mit dem LKT Team Brandenburg an alte Erfolge an. Bei der WM 2005 und 2006 holte Bartko Gold in der Einzelverfolgung und bei der WM 2007 erzielte er Silber.
Im vergangenen Jahr bildete der Potsdamer mit Altmeister Erik Zabel ein Team bei seiner Abschiedstour bei den großen Sechstagerennen.
Hoffen wir auf weitere große Erfolge Bartkos bei der EM und 2012 vielleicht sogar bei den Olympischen Spielen in London!
In Paris wurde die neue Streckenführung der Tour de France für das kommende Jahr präsentiert. Start zur 97. Auflage wird 2010 in Rotterdam und Höhepunkt die Gipfelankunft am Col du Tourmalet drei Tage vor Ende der Tour sein.
Das Mannschaftszeitfahren soll nach seinem Comeback 2009 nun wieder abgeschafft werden. Etappen auf Kopfsteinpflaster sind wieder im Programm. Drei Bergankünfte und nur 59 Kilometer Zeitfahren soll es geben.
Die Tour startet diesmal in Rotterdam. Danach geht es über Belgien durch Nordfrankreich. Auf der 3. Etappe muss das Peleton über 13,2 Kilometer Kopfsteinpflaster. Die Alpen werden 2010 vor den Pyrenäen, die 100 Jahre nach ihrer ersten Überquerung im Fokus stehen, überquert.
Die Gesamtlänger der „Großen Schleife” wird 3596 Kilometer betragen, wobei elf neue Etappenorte auf der Agenda stehen. Jegliche Zeitgutschriften wird es auch diesmal nicht geben. Sechs Bergetappen und vier Etappen über mittelschweres Terrain mit 23 Anstiegen der höchsten Kategorien müssen von den ProTour-Profis überwunden werden.
Der Hersteller Bike Ergonomics bietet spezielle Lenkergriffe an, welche die Handgelenke nicht so schnell ermüden lassen. Wir stellen ihnen diese besonderen Griffe einmal vor.
Zum einen werden Griffe angeboten. Sie bieten ein Maximum an Komfort und verteilen den Druck der auf die Hände lastet, optimal auf die ganze Grifffläche. Individuell kann man Einstellung den Handauflagewinkel durch einfaches Drehen des Griffs einstellen. Das Ganze gibt es noch mir verschiedensten Lenkerhörnchen, die unterschiedliche Griffpositionen ermöglichen.
Für ambitionierte Mountainbiker wurden Griffe entwickelt, die speziell auf den All Mountain ausgerichtet sind. Muss man viel Umgreifen der Hand sind diese Griffe ergonomisch perfekt konstruiert. Eine vierfache Oberflächenstruktur mit optimierten Reibwerten in Verbindung mit der anatomischen Griff-Form sollen in jeder Griffhaltung nur minimal Greifkräfte erfordern .
Machen sie sich selbst ein Bild auf: www. ergon-bike.com
Radprofi Frank Vandenbroucke ist im Senegal leblos in seinem Hotelzimmer tot aufgefunden worden. Der erst 34-jährige Belgier stand kurz vor einem neuen Comeback-Versuch. Als Todesursache wurde eine Lungenembolie angegeben.
Für einen Wiedereinstieg in die Rennszene arbeitete Vandenbroucke mit dem renommierten Trainingswissenschaftler Aldo Sassi zusammen, der ihm eine Fortführung seiner Karriere prophezeite.
Der Klassiker-Spezialist konnte in seiner Laufbahn mehr als 50 Siege erringen. Zu den wichtigsten Erfolgen zählten der Triumph bei Lüttich-Bastogne-Lüttich 1999, der Gesamtsieg bei Paris-Nizza 1998, zwei Etappensiege bei der Spanien-Rundfahrt 1999 und die Punktewertung der Vuelta in diesem Jahr.
Leider geriet Vandenbroucke auch in mehrere Dopingaffären und musste Sperren verbüßen. So fand er auch nie mehr über längere Zeit einen Rennstall. Seine Verzweiflung trieb ihn sogar in zwei Suizidversuche.
Kam diese arme Radfahrerseele vielleicht mit dem Druck der Gesellschaft nicht klar? Wurde er indirekt zum Doping verdammt, um seine Leistungen dauerhaft abrufen zu können? Unklar ist, ob seine Embolie mit Doping in Verbindung steht. Fakt ist aber, Vandenbroucke ist ein Opfer dieser Leistungsgesellschaft!
Red Bull kommt ab der Saison 2010 mit einem fast komplett neuen Bike-Line-Up auf den Markt. Mit vielen Neuerungen wartet die Hausmarke des Bike-Versandhauses Rose auf.
Innovative Änderungen gibt es vom Hardtail AL Factory bis zum Tourenfully NPL. Nennenswerte Features sind verschliffene Schweißnähte, konische Steuerrohre und Pressfit-Lager. Die Neuerungen konnte man schon auf der Eurobike in Friedrichshafen bestaunen.
Ein Highlight der Bocholter ist das Modell Carbon-All-Mountain Tusk mit 140 mm Federweg, Dieses Full-Suspension-Bike besticht durch sein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für zirka 2400 Euro erhält man ein Carbon-Bike mit Shimano-XT- und SRAM-X0-Komponenten sowie weiteren edlen Teilen.
Gegen den deutschen Radprofi Linus Gerdemann wurden in der ARD-”Sportschau” Dopingvorwürfe erhoben. Der Kapitän des letzten deutschen Rennstalls Milram beteuert seine Unschuld und ist ratlos.
Zu den “Westfälische Nachrichten” sagte Gerdemann: “Es tut weh, wenn man so angegriffen wird. Das kostet Nerven, emotional lässt mich das nicht kalt.” Stets beteuert er, dass seine seine Blutproben auch noch in 50 Jahren mit neuen Methoden nachgetestet werden könnten und ihm kein Doping nachgewiesen werden könnte. “Es gibt nichts zu verbergen”, meinte der 27-jährige Gerdemann weiter.
In der ARD-”Sportschau” und der WDR-Sendung “Sport Inside” wurden berichtet, dass in einem Hamburger Gutachten erhebliche Hämoglobin-Schwankungen beim Münsteraner im ersten Halbjahr 2006 festgestellt wurden.
Der Biker unternimmt eine wunderschöne Tour durch ein kleines Gebirge im äußersten Südosten Sachsens in der Nähe der tschechischen Grenze. Konditionell wie fahrtechnisch kann man die Tour als mittelschwer einstufen.
Besonderheiten dieser Tour sind die Auffahrt zum Heideberg. Von dort haben sie einen wunderschönen Ausblick auf das böhmische Jeschkengebirge. Wollen sie eine Rast einlegen, bieten sich dazu die beiden historischen Kurorte Oybin mit seiner Burg und Jonsdorf an. Viele urige und stilvolle Einkehrmöglichkeiten machen den Stopp zu einem echten Erlebnis.
Charakteristisch für diese Route ist ein ständiges Auf und Ab, was ganz schön in den Beinen zeckt. Hat man es auf den Scharfenstein geschafft, wird man mit einer herrlichen Aussicht in den Oybiner Talkessel belohnt.
Diese Fahrradtour führt an mehreren weißen Sandsteinfelsgruppen entlang, der später zu rotem Sandstein wird. Hinter dem Ortsteil Hain geht es auf einer engen Abfahrt nach Oybin. Hat man fast den Ort Jonsdorf erreicht, kommt man an einer Klettersteiganlage vorbei. Zu bestaunen ist der Falkenstein, die Nonnenfelsen und der Hieronymusstein. Umgeben von den Farben des Herbstes wird diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Die UCI hat für die kommende Straßensaison die Termine veröffentlicht. Veränderungen gibt es im Frühjahr, wo es zu Verschiebungen bei den Klassikern kommt. Zudem ist in den USA eine Vorbereitungsrundfahrt für die Tour de France geplant.
Der belgische Kopfsteinpflaster-Klassiker Gent-Wevelgem soll 2010 zehn Tage früher, also bereits Ende März stattfinden. Eine Woche später geht die Flandern-Rundfahrt über die Bühne. Die einwöchige Katalonien-Rundfahrt wurde auch eine Woche vorgezogen und findet nun im März statt, zwei Tage nach Mailand-San Remo. Im Mai ist dafür die bisher im Februar ausgetragene Kalifornien-Rundfahrt terminiert.
Somit stehen ab 2010 die außereuropäischen Rennen mehr im Fokus. Dazu zählen auch die Grands Prixs von Quebec und Montreal im September 2010. Deutschlands wichtigste ProTour-Rennen bleiben die Vattenfall Cyclassics Mitte August und der Eschborn-Frankfurt-City-Loop am 1. Mai. weiterlesen »