Der kanadische Bike-Kult-Hersteller Rocky Mountain hat seinen Enduro-Klassiker Slayer erneuert. Was herausgekommen ist, setzt wieder Maßstäbe für die Konkurrenz.
Das Rocky Mountain Slayer ist jedenfalls wieder ein echter Eyecatcher. Beim Rahmen wurden hydrogeformte, gewichtsoptimierte Alu-Rohre verwendet. Zudem wurde die Geometrie verändert, wodurch Enduro- und Allmountain-Biker gleichermaßen angesprochen werden sollen. Der Rahmen wiegt inklusive Dämpfer 3209 Gramm.
Für eine gute Dämpfung sorgt die patentierte SMOOTHLINK-Federung, die 165 mm Federweg besitzt und nur wenig Pedalrückschlag verursacht.
Der E-Type-Umwerfer wird am Rahmen befestigt und besitzt eine Anti-Chainsuck-Platte. Schön ist auch eine sogenannte „Granny Sandwich”. Das ist eine Platte, die im Terrain die Kette auf dem kleinen Kettenblatt hält.
Eine weitere Besonderheit ist ein Steckachsen-System Shimano E-Thru-Axle, das Rocky Mountain zusammen mit Shimano entwickelt hat.
Der einstige Doping-Sünder Ivan Basso ist bei dem diesjährigen Giro d’Italia in einer guten Ausgangsposition, um sich den Gesamtsieg zu holen.
Der Giro-Gewinner von 2006, Ivan Basso, der nach seiner Doping-Sperre in dieser Saison in brillianter Form ist, befindet sich nach dem schweren Bergzeitfahren hoch zum Kronplatz nun auf Platz zwei in der Gesamtwertung. Damit kann der Italiener weiter darauf hoffen, am Sonntag sich das Rosa Trikot überzustreifen. “Das war ein guter Tag für uns. In den kommenden Tagen werde ich weiter angreifen. Ich bin optimistisch”, sagte Basso zur dpa.
Der Ex-Doper sagte zudem auf einer Pressekonferenz: “Ich freue mich, dass die Leute begeistert sind und mich nicht auspfeifen. Sie wissen meine Leistung zu würdigen.” Am Pfingstsonntag auf der 15. Etappe meldete sich Basso hoch zum Monte Zoncolan erstmals seit vier Jahren in der Weltelite zurück. Vor vier Jahren wurde er “wegen geplanter Manipulation mit Doping-Präparaten” für zwei Jahre gesperrt. Leider rollt der Zweifel nun immer mit, ob es bei den neuen Leistungsexplosionen Bassos diesmal mit rechten Dingen zugeht. Fakt ist, in diesem Jahr wird Basso zu den Favoriten auf den Tour-Sieg gehören.
Floyd Landis packt über seine Doping-Vergangenheit aus. In einem Interview gestand der US-Amerikaner jahrelangen eigenen Betrug. Zudem beschuldigte er auch seinen einstigen Teamkollegen Lance Armstrong.
“Wenn ich jetzt nicht etwas sage, dann ist es sinnlos, überhaupt jemals etwas zu sagen”, sagte Landis in dem Interview, der 2002 mit Doping begonnen haben soll, als er ins Team US Postal um Lance Armstrong kam. Landis hatte bei drei Tour-Teilnahmen großen Anteil an den Siegen seines damaligen Kapitäns.
Der US-Postal-Manager Johan Bruyneel habe ihn persönlich in seinen ersten Jahren bei US Postal in die Welt des Dopings eingeführt. Und mit mit Armstrong habe Landis darüber “lange Diskussionen bei unseren Trainingsfahrten geführt, dabei erklärte er mir auch, dass nun Bluttransfusionen nötig seinen, da die EPO-Testmethoden weiterentwickelt wurden”. weiterlesen »
Mark Cavendish hat bei der in diesem Jahr prominent besetzten Kalifornien-Rundfahrt die Auftaktetappe für sich entschieden. Im teaminternen Sprintduell führt der britische HTC-Columbia-Profi nun vor seinem Teamkollegen André Greipel aus Rostock.
Damit unterstrich der 24-jährige Cavendish seine Ambitionen, bei der Tour de France erneut als Sprint-Kapitän bei seinem Team zu fungieren. Diese Rolle will auch Greipel einnehmen, der derzeit beim Giro d’Italia die Columbia-Equipe anführt, aber noch ohne Etappenerfolg ist.
„Wenn ich an die richtige Stelle gebracht werde, fahre ich als Erster über die Ziellinie”, sagte der vorjährige sechsmalige Tour-Etappensieger Cavendish nach seinem Erfolg. Sein Team-Kamerad Tony Martin hatte den Briten perfekt in Position gebracht.
Im Vorfeld gab es große Spannungen zwischen den beiden Sprint-Rivalen, weil Greipel Anfang der Saison mit Etappenerfolgen auf sich aufmerksam gemacht hat. Der Rostocker erhebt in dieser Saison selbst den Anspruch, bei der Tour der Topsprinter sein zu wollen. Daraufhin fing Cavendish an verbal gegen Greipel zu sticheln. Erst jetzt hat der Brite mit einem Erfolg geantwortet.
Mal sehen, wie sich die Rivalität zwischen den beiden HTC-Columbia-Sprintern in den kommenden Wochen weiterentwickelt. Vermutlich wird Greipel wegen diesem Zwist bald den Rennstall verlassen.
Der Kasache Alexander Winokurow ist zurück in der Weltspitze. Nach seiner dreijährigen Dopingsperre kämpft sich Winokurow ins Rosa Trikot des Gesamtführenden beim Giro d’Italia.
So ein Dopingfall hinterlässt seine Spuren in der Radwelt. Unbehagen, Zweifel und Misstrauen begegnen Alexander Winokurow dieser Tage allerorts, nicht etwa von seinen Radsport-Kollegen, aber von den Radsport-Fans.
Es ist und bleibt einer der schwersten Dopingfälle im Radsport. Winokurows Team Astana wurde 2006 in einen schweren Doping-Skandal verstrickt und von der Tour de France ausgeschlossen. Alexander Winokurow persönlich wurde 2007 des Fremdblutdopings überführt. Weil er sich von dem berüchtigten Arzt Eufemiano Fuentes hat dopen lassen, musste der Kasache von 2007 bis 2009 pausieren. Doch Winokurow ist zurück und wieder verdächtig stark. weiterlesen »
Der Giro d’Italia rollt im vollen Gange. Nach zwei Etappen trägt der Australier Cadel Evans das Rosa Trikot des derzeitigen Gesamtführenden. Doch das zweitgrößte Radrennen der Welt dauert noch ganze zwei Wochen an. Wer gehört zum Favoritenkreis?
Vielleicht wird Weltmeister Evans ja das “maglia rosa” den ganzen Giro anbehalten. Der Klassement-Fahrer ist momentan in starker Form. Für ihn ist die Italien-Rundfahrt trotzdem nur ein Zwischenziel. Denn bei der Tour de France will Evans endlich einmal ganz nach vorne fahren.
Weitere Favoriten sind der spanische Tour-Sieger von 2008 Carlos Sastre und Ivan Basso, auf dem die Hoffnungen der Italiener ruhen. Zudem wird mit dem Kasachen Alexander Winokurow zu rechnen sein, der nach seiner Doping-Sperre bei seinem Giro-Debüt auf dem Podium landen will.
Die deutschen Starter werden im Kampf um den Gesamtsieg keine Rolle spielen. Linus Gerdemann, Markus Fothen und Co. werden daher heiß auf Etappensiege sein.
Gute Chancen auf einen Sprintsieg werden nach den Absagen von Oscar Freire und Daniele Bennati die deutschen Sprinter André Greipel (Columbia), Robert Förster (Milram) oder Danilo Hondo (Lampre) haben.
Die FMB-World Tour der Freeride-Mountainbiker ist in vollem Gange. Nachdem der Vienna Air King 2010 ein voller Erfolg in Österreichs Hauptstadt war, steht schon bald das nächste FMB-Event an.
Nämlich der FISE Slopestyle-Contest im französischen Montpellier. Bei dem größten Actionsport-Event Europas werden vom 12. bis 16. Mai die Freerider um FMB-Ranking-Punkte fahren.
Neben den Bikern werden ebenso BMX-Fahrer, Skateboarder, Wakeboarder und Inline-Skater im Herzen Montpelliers an den Start gehen. Die Organisatoren erwarten 1500 Aktive unter anderem aus Europa, Neuseeland, USA, Kanada, die im Süden Frankreichs teilnehmen wollen. Dem Sieger des jeweiligen Wettbewerbs winken 6000 Euro Preisgeld.
Infos zum zur FMB-Tour: fmbworldtour.com
Infos zu FISE 2010: www.fise-events.net
Die Draisine gilt als das Ur-Fahrrad bzw. als Fahrrad-Prototyp. Draisinen sehen nicht nur lustig aus, es gibt sie auch in vielen Varianten und man kann sie heute noch benutzen. Für Nostalgiker, zur Touristenbespaßung oder auf Stadtfesten, Draisinen sind der Hingucker und machen Spaß.
Die Draisine wurde ursprünglich auch Laufmaschine genannt und geht auf ihren badischen Erfinder Karl Drais zurück. Drais entwickelte und patentierte 1817 in Mannheim das erste menschliche Fortbewegungsmittel, bei dem zwei Räder hintereinander laufen. Das Zweiradprinzip wurde erfunden. weiterlesen »
Lance Armstrong ist vor seiner vermutlich letzten Tour de France auf der Suche nach seiner Form. Zwei Monate vor dem Start in Rotterdam zeigt der 38-Jährige eher mittelmäßige bis schlechte Leistungen. Schafft der Texaner es noch bis zur Tour auf den Punkt fit zu werden?
Beim Zeitfahren am Wochenende in der Tour of the Gila im US-Bundesstaat New Mexico fuhr Armstrong nur zu Rang 13. Sicherlich ist es noch ein wenig Zeit, bis die Tour de France beginnt. Aber die Konkurrenz um Alberto Contador und Andy Schleck ist schon ein gehöriges Stück weiter in der Vorbereitung.
Zudem fehlen Armstrong wegen einer Magen-Darm-Grippe Rennkilometer, die für eine optimale Vorbereitung auf die Strapazen der größten Rundfahrt der Welt von Nöten sind.
Nun will er vom 16. bis 23. Mai die Kalifornien-Rundfahrt nutzen, um sich weiter fit zu machen für die „Große Schleife”. Die Tour-Generalprobe Armstrongs soll entweder die Tour de Suisse oder die Dauphiné Libéré in Frankreich werden.
Glaubt ihr, Armstrong kann mit seinen 38 Lenzen noch einmal ins Tour-Geschehen eingreifen oder sogar um den Tour-Sieg mitfahren?