Mein Drahtesel

Alles was 2 Räder und eine Kette hat ist hier Thema
 


Archiv: September, 2010

Die deutsche WM-Medaillenhoffnung Tony Martin hat den Zeitfahrkurs von Geelong inspiziert. Die Strecke hat er für schwerer eingestuft als erwartet und vor allem sei er von den steilen Anstiegen überrascht.

Tiny Martin © flickr/richardmasoner

Tony Martin (Foto: flickr/ richardmasoner)

„Das ist kein Rollerkurs, sondern mit den beiden kurzen, aber so 10-15 Prozent steilen Bergen schon eine echte Kraftstrecke – unrhythmisch, windanfällig und mit rauem Asphalt”, sagte Martin in einem Gespräch mit Radsport News. „Ich muss gestehen, dass mir die Kinnlade runtergefallen ist, als ich das erste Mal vor dem Anstieg stand. Die Strecke ist wirklich anspruchsvoll, wenn auch nicht in technischer Hinsicht.”

Martin glaubt aber trotz alledem , dass ein Zeitfahrspezialist beim WM-Einzelzeitfahren am Donnerstag, den 30. September in Geelong gewinnen wird. „Ich glaube nicht, dass hier ein Kletterer vorne reinfahren wird. Dazu sind die Berge dann doch zu kurz”, meinte der Deutsche Zeitfahrmeister.


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Bei der Straßenrad-WM vom 29. September bis 3. Oktober im australischen Geelong bei Melbourne ruhen die größten deutschen Hoffnungen auf dem Zeitfahr-Spezialisten Tony Martin.

Tony Martins größter Konkurrent ist bei seiner Mission, eine WM-Medaille zu erringen, im Elitezeitfahren Titelverteidiger Fabian Cancellara aus der Schweiz. Schon ein paar Mal in dieser Saison musste sich der Deutsche dem Weltmeister und Olympiasieger nur ganz knapp geschlagen geben.

 

Beim Kampf gegen die Uhr, am 30. September 2010, hofft Martin einen guten Tag zu erwischen. “Mein Ziel ist das Podium.  Wenn Fabian in Topform ist, wird man ihn nicht bezwingen können”, sagte der WM-Dritte von 2009 zur dpa.

Um in Australien auf dem 45,4 Kilometer langen Kurs alles aus sich herauszuholen, hat sich Martin im Windkanal in Silverstone vorbereitet.


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Radprofi André Greipel hat mit seinem Sieg der letzten Etappe bei der Tour of Britain seinen 21. Erfolg in dieser Saison eingefahren. Damit ist der Profi vom Team HTC-Columbia nach Tagessiegen gerechnet in dieser Saison der erfolgreichste Radprofi der Welt.

Zudem toppte der gebürtige Rostocker sein Ergebnis vom vorigen Jahr um einen Erfolg. „Das war mein letztes Rennen für HTC Columbia und ich freue mich umso mehr, dass ich diesen erfolgreichen Lebensabschnitt mit einem Sieg beenden konnte”, liest man auf Greipels Homepage.

 

Zur kommenden Saison wechselt der 28-Jährige nach Belgien. Im Team OmegaPharma-Lotto wird er 2011 auf Siegjagd gehen. Interessant werden die Sprintduelle mit seinem noch Teamkollegen Marc Cavendish, wegen dem er nie an der Tour de France teilnehmen konnte.

In seiner aktuellen Form besitzt der 28-jährige Greipel zudem bei der Straßen-WM am 3. Oktober in Geelong/Australien Chancen, den Titel zu holen.


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Vincenzo Nibali hat die 65. Spanien- Rundfahrt für sich entscheiden können. Der Radprofi vom Team Liquigas konnte damit für den größten Erfolg seiner Karriere sorgen. Nun träumt der Italiener von der Tour de France.

In der Gesamtwertung verwies er Ezequiel Mosquera auf den zweiten Platz. Mit dem Spanier lieferte sich Nibali einen packenden Zweikampf auf der vorletzten Etappe am Bola del Mundo.

 

Vincenzo Nibali (Foto: flickr/ELITE cycling products)

Schon beim diesjährigen Giro d’Italia trumpfte der Profi aus Messina mit Gesamtplatz drei auf. “Vincenzo hat gezeigt, dass er ein großer Champion ist”, sagte Liquigas-Teamchef Roberto Amadio über seinen Fahrer zu Eurosport.

Im kommenden Jahr will Nibali nun bei der Tour de France starten und den „Großen” gefährlich werden. “Dort ist Contador. Er ist der beste Rundfahrer der Welt. Er hat sie alle gewonnen”, sagte Nibali. “Vielleicht werde ich eines Tages so weit sein, Seite an Seite gegen ihn zu kämpfen.” Der alte italienische Radsport-Held Felice Gimondi glaubt, dass sein Landsmann bei der größten Rundfahrt der Welt vorne dabei sein wird. “Nibali hat das Zeug dazu, auch bei der Tour eine große Rolle zu spielen”, meint Gimondi.

Vielleicht erleben wir ja bei der Tour im Juli 2011 ein Dreikampf zwischen Contador, Andy Schleck und Nibali hinauf nach L’Alpe d’Huez.


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Die 65. Vuelta a Espana wird noch einmal spannend. Vincenzo Nibali musste auf der Königsetappe von Gijon auf den Cotobello das rote Trikot des Spitzenreiters an Joaquin Rodriguez abgeben.

Der Italiener Nibali hat auf dem letzten Kilometer abreißen lassen müssen und kam als Zehnter ins Ziel. Der Liquigas-Profi hat nun im Gesamtklassement 33 Sekunden Rückstand auf den Spanier Rodriguez, der Vierte wurde.

Vuelta a Espana © flickr/Ramón Peco

Sieger auf der 16. Etappe über 181 Kilometer mit vier steilen Anstiegen wurde der Spanier Mikel Nieve. Der Luxemburger Mitfavorit Fränk Schleck konnte als Zweiter mehr als 40 Sekunden in der Gesamtwertung gutmachen. Noch liegt er 2:16 Minuten hinter dem Spitzenreiter.

Am Mittwoch wird ein spannendes Zeitfahren über 46 Kilometer in Penafiel erwartet. Nibali könnte sich als starker Zeitfahrer das Rote Trikot zurückholen. Aber auch Schleck könnte mit einer starken Leistung im Kampf gegen die Uhr weiteren Boden gutmachen.

Aber auch nach dem Mittwoch ist die Vuelta noch nicht entschieden. Am Sonnabend wartet noch eine anstrengende Bergetappe auf die Fahrer. Sollte sich Nibali das Rote Trikot beim Zeitfahren zurückerobert haben, wird er auf den Anstiegen am vorletzten Tag von den Spaniern mit allen Mitteln gejagt werden.


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Radprofi Vicenzo Nibali ist nach dem turbulenten Wochenende bei der 65. Spanien-Rundfahrt nun der Hauptanwärter auf den Gesamtsieg. Der Italiener schlüpfte nach einem Sturz des bis dahin Führenden Igor Anton ins Rote Trikot des Gesamtführenden.
Vicenzo Nibali © flickr/Dana Lookadoo

Der bisherige Spitzenreiter Anton brach sich bei einem Sturz auf der 14. Etappe kurz vor dem Schlussanstieg auf den Pena Caberga den rechten Ellenbogen, wodurch der 27-jährige Baske das Rote Trikot verlor und die Vuelta beenden musste. „Anton tut mir leid. Ich hätte das Trikot lieber unter anderen Umständen übergezogen. Ich weiß, was es bedeutet, das Leadertrikot durch einen Sturz zu verlieren. Das ist mir bei diesem Giro passiert”, sagte Nibali zur dpa.

Der neue Spitzenreiter führt nun mit vier Sekunden vor Joaquin Rodriguez. Im Zeitfahren am Mittwoch über 46 Kilometer in Penafiel wird der Italiener Nibali aller Vorrausicht als starker Fahrer im Kampf gegen die Uhr seinen Vorsprung ausbauen können und möglicherweise die Vuelta entscheiden.


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Die neue Vorzeigeschaltgruppe XTR vom japanischen Bike-Komponenten-Hersteller Shimano hat bei der der EURO-BIKE 2010 in Friedrichshafen den Winner-Award in der Kategorie Electronic Components/Components gewonnen. Wir stellen euch die neue Gruppe einmal vor.

Shimano hat bei seiner Edel-Komponenten-Gruppe von der Bremsscheibe bis zum Laufrad viel überarbeitet. Zudem wurden verschiedene Varianten speziell für All-Mountain-Fahrer und für Cross-Country-Fahrer optimiert, um beiden MTB-Stilen besser gerecht zu werden.

Die XTR-Komponenten für den XC-Bereich sind Shimano zufolge leichter und einfacher zu bedienen und die All-Mountain-Komponenten wesentlich steifer mit verbesserten Bremsleistungen.

Das Technik-Herzstück der neuen XTR ist das DYNA-SYS 10-fach Antriebssystem mit einer 2-fach- und einer 3-fach-Kurbel. Neu ist auch „Ice-Tec”, eine von Shimano vollständig neu entwickelte Kühltechnologie für Scheibenbremsen, die Wärme besser abführt und damit das Fading reduzieren soll. „I-Spec” ist ein neues integriertes Befestigungssystem für Brems- und Schalthebel. Neu sind zudem zwei verschiedene XTR-Pedalen, eine gezielt für den Cross-Country-Einsatz konzipiert mit geringem Gewicht und eine AM-Variante mit einer breiteren Aufstandsfläche für mehr Grip.


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Gleich die ersten Bergetappen der diesjährigen Vuelta a Espana haben das Fahrerfeld ordentlich auseinander gesprengt. Die Favoriten auf den Gesamtsieg Fränk Schleck und Denis Menschow liegen im Klassement schon weit zurück.

Beide Fahrer haben nach der ersten Woche überraschend großen Rückstand und kaum noch Chancen auf das Rote Trikot des Gesamtsiegers.
Der Luxemburger Fränk Schleck vom Team Saxo Bank, der bei der diesjährigen Tour de France schwer gestürzt war, ist wohl noch nicht wieder voll genesen. Er kam mit über einer Minute Rückstand auf den Sieger ins Ziel.

 Vuelta a Espana © flickr/Ramón Peco

Giro-d’Italia-Sieger Menschow vom Team Rabobank-Profi wurde gleich zu Beginn der anstrengenden Bergetappe in einen Massensturz verwickelt. Der Russe hat nun über drei Minuten Rückstand auf die Gesamtspitze.

Dafür zeichnet sich im Kampf um den Gesamtwertung ein Dreikampf ab. Der spanische LokaI-Matador Igor Anton liegt in der Fahrerwertung eine Sekunde vor seinem Landsmann Joaquin Rodriguez und Vincenzo Nibali aus Italien (+ 2 Sekunden).


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Anfang September findet die Euro-Bike statt. Vom 1. bis 4. September sehen Sie in Friedrichshafen alle Neuheiten rund um das Fahrrad.

Die Stadt am Bodensee verwandelt sich einmal im Jahr zu einem Mekka für Biker. Industrie, Handel und Presse treffen sich zur weltgrößten Leitmesse fürs Bike, wo sich entscheidet, welche Technologien, welche Trends und welche Styles die Fahrräder haben werden. Von Jahr zu Jahr zieht diese spezielle Messe mehr Besucher an.

Eurobike © flickr/thekaikaiblog*

Vier Tage lang kann man als Besucher auf 100.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche etliche Produktneuheiten bewundern und teilweise auch selber ausprobieren. Neben den Messeneuheiten, Produktinnovationen erleben Sie dort zudem Showacts und Testparcours, wo Sie selber testen können.

Mehr Informationen zur Euro-Bike gibt es hier: www.eurobike-show.de


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