Lange Zeit galt es als Fahrrad für Senioren, doch nun erfreut sich das Hollandrad auch bei jungen Leuten wachsender Beliebtheit und entwickelt sich zum regelrechten Trend.
Das Hollandrad oder auch “Omafiets” genannt, ist tatsächlich gut für Senioren geeignet, da es sich durch eine komfortable Sitzposition und hohe Stabilität auszeichnet. Diese Eigenschaften sind jedoch keinesfalls nur Vorzüge, die lediglich älteren Menschen das Fahrradfahren verschönern, und so haben nun auch endlich alle anderen Altersschichten das gute alte Hollandrad für sich wiederentdeckt. Im Zuge der Nostalgie-Bewegung werden die hochwertige Qualität und das klassische Design wieder zu schätzen gelernt und befreien so das Fahrrad niederländischer Bauart von seinem zu Unrecht etwas angestaubten Ruf.
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Das Diamant-Fahrrad war eigentlich nicht geplant, als die beiden Brüder, die lustigerweise Friedrich Wilhelm und Wilhelm Friedrich Nevoigt hießen, 1885 in der Nähe von Chemnitz ihr Unternehmen gründeten. Hergestellt werden sollte Zubehör für Wirkmaschinen und Schreibfedern. Bekannt geworden ist das Unternehmen jedoch mit der Produktion von Fahrrädern.
Bevor das erste Diamant-Fahrrad vorgestellt wurde, begann man schon im Gründungsjahr mit der versuchsweisen Herstellung von Fahrrädern, war jedoch nicht besonders auf diese fixiert. Wichtiger war noch die Produktion von Maschinenzubehör. Erst zehn Jahre nach der Gründung des Unternehmens, im Jahr 1895, wurde das erste Fahrrad der Brüder fertiggestellt und Diamant getauft. Alle Einzelteile der Produktion, ausgenommen dem Sattel und den Reifen, stammten aus dem Werk der Gebrüder.
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Sie haben sich ein neues Fahrrad gekauft und planen die nächste Radtour, dann sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der Sattel richtig eingestellt ist, da es sonst möglicherweise zu gesundheitlichen Schäden kommen kann. Denn gerade bei längeren Fahrten kann ein falsch justierter Sattel das ein oder andere körperliche Problem verursachen.
Wie Sie ihren Sattel richtig einstellen, um ein möglichst angenehmes Fahrvergnügen zu haben und die Gesundheit schonen, erfahren Sie im Folgenden. weiterlesen »
Das Eintagesrennen „Rund um Köln“ wird in diesem Jahr Ostermontag am 25. April ausgetragen. Laut den Organisatoren wird bei dem rheinischen Radklassiker auch eine deutsche Auswahl an den Start gehen.
Zu den deutschen Vertretern gehören Landesmeister Christian Knees vom Team Sky ProCycling sowie die Sprint-Spezialisten Danilo Hondo vom Team Lampre-ISD und Gerald Ciolek vom Quick Step-Rennstall.
Zudem sind unter anderem auch der Rennstall Leopard-Trek um den Tour-de-France-Zweiten Andy Schleck und Routinier Jens Voigt am Start, wie auch das erst kürzlich gegründete ProContinental-Team NetApp, der am höchsten klassifizierte Rennstall in Deutschland.
Die 95. Auflage des Rennens „Rund um Köln“ führt über 203 Kilometer von Gummersbach nach Köln.
Top-Favorit Philippe Gilbert hat wie im Vorjahr die Lombardei-Rundfahrt gewonnen. Der Belgier vom Team Omega-Pharma Lotto siegte bei der 104. Auflage des letzten Ein-Tages-Klassikers des Jahres.
Nach 260 Kilometern fuhr Gilbert vor dem Italiener Michele Scarponi (Androni Giocattoli) und dem Spanier Pablo Lastras (Caisse d’Epargne) als erster ins Ziel im norditalienischen Como ein. Für den belgischen Radprofi war es der zweite Klassikersieg nach dem Gewinn des Amstel Gold Race im Frühjahr.
Das deutsche Milram-Team, für das die Lombardei-Rundfahrt einer der letzten Auftritte war, konnte nicht ins Geschehen eingreifen. Das letzte deutsche ProTour-Team wird nach dem Saisonende aufgelöst.
Der Start des letzten großen Saisonrennens wurde mehrere Minuten durch die Radprofis verzögert, um gegen die Aussagen des Vorsitzenden der italienischen Anti-Doping-Kommission Ettore Torri zu protestieren, der alle Profis unter pauschalen Doping-Verdacht gestellt hatte.
Der spanische Radprofi Oscar Freire hat den französischen Herbstklassiker Paris-Tours über 233 Kilometer gewinnen können. Der Sprinter vom Team Rabobank setzte sich im Sprint gegen Angelo Furlan und Gert Steegmans durch.
Für Freire war es nach dem Sieg bei Mailand-San Remo im Frühjahr der zweite Saisonerfolg bei einem prestigeträchtigen Eintagesrennen. “Es war ein perfektes Rennen für mich”, sagte der dreimalige Weltmeister nach seinem Spurt auf der berühmten Allee in Tour.
Hervorzuheben ist die Leistung des deutschen Radprofis Simon Geschke vom Team Skil-Shimano. Der Berliner fuhr lange Zeit in einer siebenköpfigen Spitzengruppe. 25 Kilometer vor dem Ziel fuhr er sogar noch weitere Attacken.
Der letzte Klassiker der Saison 2010 findet am kommenden Samstag, den 16. Oktober statt. Bei dem traditionell letzten Straßenrad-Höhepunkt, der Lombardei-Rundfahrt in Norditalien, sind noch einmal fast alle Topfahrer am Start.
Alexander Winokurow hat sich nach zweijähriger Doping-Sperre zurückgemeldet. Der Kasache gewann den Eintages-Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich. Nach 258 Kilometern siegte der Astana-Profi im Spurt vor dem Russen Alexander Kolobnev (Katjusha) Dritter wurde der Spanier Alejandro Valverde.
Im Ziel wurde Winokurow, der den Klassiker zum zweiten Mal nach 2006 gewinnen konnte, von pfeifenden belgischen Fans empfangen. Der Sieger war trotzdem im Ziel aus dem Häuschen. „Das ist fantastisch, damit hatte ich nicht gerechnet. Das ist eine Revanche für mich und ein wichtiger Sieg. Ich habe bewiesen, dass mit mir noch zu rechnen ist”, sagte der 36-Jährige zur dpa.
Der Direktor der Tour de France, Christian Prudhomme, sagte zu dem Sieg des Kasachen: “Es ist wie im richtigen Leben: Winokurow hat einen Fehler begangen, wurde dafür bestraft und ist zurückgekehrt.”
Nun will er im Juli seinen Astana-Kapitän Alberto Contador zum dritten Tour-Triumph führen. Aber ein Zweifel rollt bei allen neuen Großtaten Winokurows nun immer mit. Bei der Tour 2007 wurde er des Dopings mit Fremdblut überführt.
Aber denkt man an weitere Doping-Sünder wie Ricco, Basso, Valverde, etc., die alle wieder an ProTour-Rennen teilnehmen dürfen, liegt der Zweifel wohl über dem ganzen Fahrerfeld.
Die Tour de France 2010 startet am 3. Juli mit einem Prolog in Rotterdam. Über Kopfsteinpflaster führt der Weg in Richtung Alpen, danach warten die Berge der Pyrenäen auf das Fahrerfeld. Das einzige Zeitfahren findet am 24. Juli in Bordeaux statt, einen Tag später geht es mit dem TGV auf zur Schlussetappe nach Paris.
Die 97. Tour de France steht vor der Tür und trotz immer neuer Enthüllungen rund um das Thema Doping lässt die Faszination Radsport nicht nach. Vom 3. Juli bis 25. Juli findet die Tour de France statt und Gastgeber zum Auftakt ist in diesem Jahr Rotterdam. Ganze vier Tage dürfen die Radsportler Klassiker-Luft schnuppern, denn der Weg führt unter anderem über das Kopfsteinpflaster des Klassiker-Monuments Paris-Roubaix. weiterlesen »
Fabian Cancellara ist momentan der stärkste Radrennfahrer der Welt. Nach seinem Triumph beim Klassiker Flandern-Rundfahrt Anfang April schlug der Schweizer erneut zu. Diesmal lies der Zeitfahr-Olympiasieger bei der 108. Austragung von Paris-Roubaix alle hinter sich.
Cancellara siegte auf den 259 Kilometern souverän vor Thor Hushovd und Juan Antonio Flecha, die erst zwei Minuten später ins Ziel kamen. Sein im Vorfeld als größter Rivale gehandelter Gegner, der Belgier Tom Boonen, wurde hinter Roger Hammond (Großbritannien) Fünfter.
Die Entscheidung fiel 50 Kilometer vor dem Ziel, als Cancellara noch vor dem zehnten der 27 Pflasterstücke attackierte und die Konkurrenz völlig überraschte.
Seit dem Sieg von Johan Museeuw 2002 hatte kein Profi mehr die “Königin der Klassiker” mit einem derart großen Vorsprung gewonnen.
Für den Ausnahmefahrer war es der zweite Triumph bei dem schwierigen Eintagesrennen nach 2006. Er ist erst der zehnte Fahrer in der Radsport-Historie, der das “Kopfsteinpflaster-Double” aus Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix perfekt machen konnte.
Am Sonntag, den 25. April, wird der nächste Frühjahrs-Klassiker, der zu den Monumenten des Radsports gezählt wird, ausgetragen. Das Rennen Lüttich-Bastogne-Lüttich ist das älteste Eintagesrennen. Es führt durch den wallonischen Teil Belgiens führt und ist bekannt für seine viele langen und schmerzhaften Anstiege. Vielleicht schlägt der Eidgenosse wieder zu und sorgt für ein Klassiker-Triple.
Der Schweizer Zeitfahr-Olympiasieger Fabian Cancellara hat die diesjährige Flandern-Rundfahrt für sich entschieden und somit den dritten Heimsieg des belgischen Lokalmatadoren Tom Bonnen bei dem Frühjahrs-Klassiker nach 2005 und 2006 verhindert.
Bonnen, der zusammen mit Cancellara 44 Kilometer vor dem Ziel ausgerissen war, konnte sich gerade noch auf den zweiten Platz (1:14 min hinter Cancellara) retten. Kurz dahinter fuhr der Belgier Philippe Gilbert zu Platz drei.
Für Cancellara vom Team Saxo Bank war es ein prestigeträchtiger Sieg. Denn mit dem Triumph bei der Flandern-Rundfahrt hat der 29-Jährige das dritte „Monument” des Radsports nach Paris-Roubaix und Mailand-San Remo gewonnen.
Der siebenmalige Tour-Sieger Lance Armstrong, der zum ersten Mal seit 2005 wieder an dem Klassiker teilnahm, kam mit der ersten großen Verfolgergruppe ins Ziel.
Am kommenden Sonntag wird schon der nächste berühmte Klassiker ausgetragen. Paris-Roubaix steht am 11. April an, wo sich die Profis über das französische Kopfsteinpflaster quälen müssen.