Mein Drahtesel

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Der deutsche Radprofi Christian Knees ist in Sangershausen Deutscher Meister im Straßen-Radsport geworden. Nun kann der Fahrer vom deutschen Team Milram die deutschen Farben bei der Tour de France vertreten.

 Christian Knees © flickr/tetedelacourse

Bei der 97. Tour de France, die am 3. Juli in Rotterdam ihren Anfang findet, wird der lange Euskirchener das Meisterschaftstrikot voller Stolz tragen können. In der Mannschafts-Hierarchie des einzigen deutschen ProTour-Team Milram ist seine Rolle klar definiert. Christian Knees fungiert als Helfer für Klassement-Fahrer Fabian Wegmann und als Anfahrer für den Sprinter Gerald Ciolek.

Daneben will sich der 29-jährige Millram-Profi auf den Etappen aber auch vorne zeigen. Vielleicht glänzt Knees ja sogar mit einem Etappenerfolg. „Mein erster Etappensieg ist mein Ziel”, sagte er nach dem Meisterschaftssieg zur dpa.


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Lance Armstrong ist zwei Wochen vor Beginn der Tour de France trotz Verletzungen und Krankheit gut in Form gekommen. Bei seiner Gerneralprobe, der Tour de Suisse belegte der Texaner einen starken Platz zwei. In Paris will er möglicherweise auf dem Podium stehen.

In einem Interview mit Eurosport sagte der siebenmalige Sieger der Tour de France nach seinem guten Abschneiden in der Schweiz: „Aber was ich da gezeigt habe, wird nicht ausreichen, um die Tour zu gewinnen. Wir müssen noch ein anderes Niveau erreichen, doch das kann ich innerhalb der nächsten zwei Wochen schaffen.”

Lance Armstrong fährt für RadioShack ©Flickr / crampy_au

Mit seinem neuformierten Team RadioShack will der 39-Jährige am 3. Juli in Rotterdam an den Start. „Wenn Andreas Klöden, Levi Leipheimer und ich bei einer großen Rundfahrt antreten, haben wir immer eine mehr als nur motivierte Mannschaft zu unserer Verfügung. Wir haben ein sehr starkes Team, das ist Fakt”, so Armstrong weiter.

Zu den Chancen seines Teams sagte der US-Amerikaner abschließend: „Aber wir werden ganz vorne dabei sein, an der Spitze, das ist sicher. Ich kann vorhersagen, dass einer von uns drei, Andreas, Levi und ich, am Ende der Tour sehr gut platziert sein wird.”

Glaubt ihr, dass Armstrong eine Chance besitzt in seinem Radfahrer-Herbst bei der Tour aufs Podium zu fahren?


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Lance Armstrong hat den Sieg bei der diesjährigen Tour de Suisse nur um zwölf Sekunden verpasst. Sieger wurde der Luxemburger Radprofi Frank Schleck. Der deutsche Radprofi Tony Martin siegte im abschließenden Zeitfahren.

Der Vorjahres-Zweite Martin konnte sich im Kampf gegen die Uhr gegen den Zeitfahr- Olympiasieger und Prologgewinner Fabian Cancellara aus der Schweiz durchsetzen (+17 Sekunden).

Mit dieser Leistung zeigt sich der Eschborner vom HTC Columbia-Team, der in der Endabrechnung der Schweizer Rundfahrt Sechster wurde, bestens vorbereitet für die in knapp zwei Wochen beginnende Tour de France.

Lance Armstrong fährt für RadioShack ©Flickr / crampy_au

Auch Lance Armstrongs Formkurve ist nach seinem schlecht verlaufenden Frühjahr ebenfalls ansteigend. Der Texaner, der im Frühjahr mit Stürzen und Krankheiten zu kämpfen hatte, will ab dem 3. Juli mit seinem neuformierten Team RadioShack seinen achten Tour-Sieg einfahren.


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Der deutsche Radprofi Tony Martin ist beim Prolog der 74. Tour de Suisse nur knapp am Sieg vorbeigefahren. Der 25-jährige Eschborner vom Team Columbia war auf dem 7,6 Kilometer langen Zeitfahrkurs in Lugano nur drei Sekunden langsamer als Titelverteidiger Fabian Cancellara.

 Tony Martin © flickr/smthcriminal29

Der Schweizer Weltmeister und Olympiasieger Cancellara, der kürzlich mit einer mechanischen Manipulation an seinem Bike in Verbindung gebracht wurde, war nach 10:21 Minuten im Ziel. Zweiter wurde der Tscheche Roman Kreuziger mit einer Sekunde Rückstand auf den Sieger und dahinter reihte sich Martin vom Team Columbia ein.

Der siebenmalige Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong, der Schweizer Rundfahrt als Tour-Premiere nutzt, landete nur auf dem 44. Platz.

Die neuntägige Tour de Suisse, die noch bis zum 20. Juli andauert, gilt für viele Profis als letzte Standortbestimmung für die Tour de France, die am 3. Juli in Rotterdam beginnt.


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Ob der siebenfache Tour Sieger Lance Armstrongs bis zum Startschuss der Tour de France am 3. Juli in Rotterdam fit ist, scheint fraglich. Hat der Texaner doch derzeit auf mehreren Baustellen zu kämpfen.

In diesen Tagen sieht sich Armstrong nicht das erste Mal mit massiven Doping-Vorwürfen konfrontiert. Sein früherer Team-Kollege Floyd Landis beim damaligen US-Postal-Team erhob schwere Beschuldigungen, die er natürlich wie immer abschmetterte.

 Lance Armstrong ©Flickr / crampy_au

Zudem haben den 38-Jährigen Krankheiten und Verletzungen in seiner Tour-Vorbereitung ausgebremst. „Ich würde sagen, es geht zurzeit nicht gerade ruhig zu. Aber niemand braucht mich zu bedauern”, sagte Armstrong nach dem Start der Luxemburg-Rundfahrt, die er in diesem Jahr in sein Vorbereitungsprogramm mit aufnahm. „Ich hoffe, ich werde für die Tour de France bereit sein”, so der US-Amerikaner weiter. Als Generalprobe für die „Große Schleife” wählt er die am 12. Juni beginnende Tour de Suisse.

Im vorigen Jahr belegte Armstrong nach seinem Comeback einen beachtlichen dritten Platz. Kann er das 2010 wiederholen oder sind Armstrongs Zeiten einfach vorbei?


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Ivan Basso hat den Giro d’Italia zum zweiten Mal gewonnen. Die Italiener reden jetzt von einer “Wiedergeburt” eines ihrer großen Radsporthelden. Vier Jahre nach seinem ersten Sieg bei der Italien-Rundfahrt und seiner abgesessenen Dopingsperre ist Basso nun zum Titelanwärter für die Tour de France avanciert.

Nach seiner Zieleinfahrt in der Arena di Verona, wo tausende Radsportfans Basso feierten, verkündete der Italiener Großes für die Tour de France. “Jetzt fordere ich Contador heraus. Darauf warte ich seit vier Jahren”, so Basso nach der Giro-Schlussetappe zur dpa.

 Ivan Basso © wikipedia/Moroboshi

Für die “Gazzetta” ist Basso sogar der “der Mann mit dem zweiten Leben”. Der Kapitän des Liquigas-Radrennstalls wurde wegen der Zusammenarbeit mit dem mutmaßlichen Dopingarzt Eufemiano Fuentes 2007 für zwei Jahre gesperrt. Das Blatt “Libertà” titelte über den diesjährigen Giro-Star: “Der Champion hat wieder zu sich gefunden.”

Ab ist Basso wirklich sauber, oder nun einfach nur professioneller? Hoffen wir auf einen sauberen Kampf bei der „Großen Schleife”.


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Der einstige Doping-Sünder Ivan Basso ist bei dem diesjährigen Giro d’Italia in einer guten Ausgangsposition, um sich den Gesamtsieg zu holen.

Der Giro-Gewinner von 2006, Ivan Basso, der nach seiner Doping-Sperre in dieser Saison in brillianter Form ist, befindet sich nach dem schweren Bergzeitfahren hoch zum Kronplatz nun auf Platz zwei in der Gesamtwertung. Damit kann der Italiener weiter darauf hoffen, am Sonntag sich das Rosa Trikot überzustreifen. “Das war ein guter Tag für uns. In den kommenden Tagen werde ich weiter angreifen. Ich bin optimistisch”, sagte Basso zur dpa.

Ivan Basso © flickr/richardmasoner

Der Ex-Doper sagte zudem auf einer Pressekonferenz: “Ich freue mich, dass die Leute begeistert sind und mich nicht auspfeifen. Sie wissen meine Leistung zu würdigen.” Am Pfingstsonntag auf der 15. Etappe meldete sich Basso hoch zum Monte Zoncolan erstmals seit vier Jahren in der Weltelite zurück. Vor vier Jahren wurde er “wegen geplanter Manipulation mit Doping-Präparaten” für zwei Jahre gesperrt. Leider rollt der Zweifel nun immer mit, ob es bei den neuen Leistungsexplosionen Bassos diesmal mit rechten Dingen zugeht. Fakt ist, in diesem Jahr wird Basso zu den Favoriten auf den Tour-Sieg gehören.


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Floyd Landis packt über seine Doping-Vergangenheit aus. In einem Interview gestand der US-Amerikaner jahrelangen eigenen Betrug. Zudem beschuldigte er auch seinen einstigen Teamkollegen Lance Armstrong.

“Wenn ich jetzt nicht etwas sage, dann ist es sinnlos, überhaupt jemals etwas zu sagen”, sagte Landis in dem Interview, der 2002 mit Doping begonnen haben soll, als er ins Team US Postal um Lance Armstrong kam. Landis hatte bei drei Tour-Teilnahmen großen Anteil an den Siegen seines damaligen Kapitäns.

Floyd Landis © flickr/ Frank Steele

Der US-Postal-Manager Johan Bruyneel habe ihn persönlich in seinen ersten Jahren bei US Postal in die Welt des Dopings eingeführt. Und mit mit Armstrong habe Landis darüber “lange Diskussionen bei unseren Trainingsfahrten geführt, dabei erklärte er mir auch, dass nun Bluttransfusionen nötig seinen, da die EPO-Testmethoden weiterentwickelt wurden”. weiterlesen »


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Mark Cavendish hat bei der in diesem Jahr prominent besetzten Kalifornien-Rundfahrt die Auftaktetappe für sich entschieden. Im teaminternen Sprintduell führt der britische HTC-Columbia-Profi nun vor seinem Teamkollegen André Greipel aus Rostock.

Damit unterstrich der 24-jährige Cavendish seine Ambitionen, bei der Tour de France erneut als Sprint-Kapitän bei seinem Team zu fungieren. Diese Rolle will auch Greipel einnehmen, der derzeit beim Giro d’Italia die Columbia-Equipe anführt, aber noch ohne Etappenerfolg ist.

 Mark Cavendish (vorn) © flickr/Dana Lookadoo

„Wenn ich an die richtige Stelle gebracht werde, fahre ich als Erster über die Ziellinie”, sagte der vorjährige sechsmalige Tour-Etappensieger Cavendish nach seinem Erfolg. Sein Team-Kamerad Tony Martin hatte den Briten perfekt in Position gebracht.

Im Vorfeld gab es große Spannungen zwischen den beiden Sprint-Rivalen, weil Greipel Anfang der Saison mit Etappenerfolgen auf sich aufmerksam gemacht hat. Der Rostocker erhebt in dieser Saison selbst den Anspruch, bei der Tour der Topsprinter sein zu wollen. Daraufhin fing Cavendish an verbal gegen Greipel zu sticheln. Erst jetzt hat der Brite mit einem Erfolg geantwortet.

Mal sehen, wie sich die Rivalität zwischen den beiden HTC-Columbia-Sprintern in den kommenden Wochen weiterentwickelt. Vermutlich wird Greipel wegen diesem Zwist bald den Rennstall verlassen.


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Favoriten des Giro d’Italia 2010

Autor: Jörgen
abgelegt in: Rennsport

Der Giro d’Italia rollt im vollen Gange. Nach zwei Etappen trägt der Australier Cadel Evans das Rosa Trikot des derzeitigen Gesamtführenden. Doch das zweitgrößte Radrennen der Welt dauert noch ganze zwei Wochen an. Wer gehört zum Favoritenkreis?

Weltmeister Cadel Evans © flickr/hadche

Vielleicht wird Weltmeister Evans ja das “maglia rosa” den ganzen Giro anbehalten. Der Klassement-Fahrer ist momentan in starker Form. Für ihn ist die Italien-Rundfahrt trotzdem nur ein Zwischenziel. Denn bei der Tour de France will Evans endlich einmal ganz nach vorne fahren.

Weitere Favoriten sind der spanische Tour-Sieger von 2008 Carlos Sastre und Ivan Basso, auf dem die Hoffnungen der Italiener ruhen. Zudem wird mit dem Kasachen Alexander Winokurow zu rechnen sein, der nach seiner Doping-Sperre bei seinem Giro-Debüt auf dem Podium landen will.

Die deutschen Starter werden im Kampf um den Gesamtsieg keine Rolle spielen. Linus Gerdemann, Markus Fothen und Co. werden daher heiß auf Etappensiege sein.

Gute Chancen auf einen Sprintsieg werden nach den Absagen von Oscar Freire und Daniele Bennati die deutschen Sprinter André Greipel (Columbia), Robert Förster (Milram) oder Danilo Hondo (Lampre) haben.


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