Mein Drahtesel

Alles was 2 Räder und eine Kette hat ist hier Thema
 


Das Diamant-Fahrrad war eigentlich nicht geplant, als die beiden Brüder, die lustigerweise Friedrich Wilhelm und Wilhelm Friedrich Nevoigt hießen, 1885 in der Nähe von Chemnitz ihr Unternehmen gründeten. Hergestellt werden sollte Zubehör für Wirkmaschinen und Schreibfedern. Bekannt geworden ist das Unternehmen jedoch mit der Produktion von Fahrrädern.

Bevor das erste Diamant-Fahrrad vorgestellt wurde, begann man schon im Gründungsjahr mit der versuchsweisen Herstellung von Fahrrädern, war jedoch nicht besonders auf diese fixiert. Wichtiger war noch die Produktion von Maschinenzubehör. Erst zehn Jahre nach der Gründung des Unternehmens, im Jahr 1895, wurde das erste Fahrrad der Brüder fertiggestellt und Diamant getauft. Alle Einzelteile der Produktion, ausgenommen dem Sattel und den Reifen, stammten aus dem Werk der Gebrüder.
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Bahnrad-Spezialist Stefan Nimke hat den Weltmeisterschaftstitel über die nicht mehr olympische 1000-Meter-Distanz geholt. Bei der WM im niederländischen Apeldoorn fuhr der 33-Jährige Schweriner im Zeitfahren in 1:00,793 Minuten zur dritten WM-Medaille für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR).

Zum WM-Auftakt gewannen im Teamsprint die deutschen Männer Silber und Miriam Welte aus Otterbach holte im nicht-olympischen 500-Meter-Zeitfahren Bronze.

“Ich wollte eine Medaille, aber mit Gold habe ich nicht gerechnet”, sagte Nimke nach seinem Triumph. Seit seinem WM-Debüt 1997 konnte der Olympiasieger von 2004 bislang insgesamt 13 WM-Medaillen einfahren. Zudem verpasste Nimke haarscharf seinen eigenen Flachland-Weltrekord von 1:00,666 Minuten

Zu erwähnen ist noch die starke Leistung des U23-Europameisters Joachim Eilers. Der Chemnitzer Bahnradfahrer belegte in 1:02,296 Minuten überraschend den fünften Platz.


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Die Weltmeisterschaft der Mountainbiker findet in diesem Jahr im schweizerischen Champéry statt. Vom 29. August bis 4. September kämpfen die besten Mountainbiker dort um WM-Medaillen.

In dem idyllischen Örtchen im Wallis werden die Teilnehmer in den Disziplinen Cross-Country, Four Cross, Downhill und Trial um das begehrte Edelmetall fighten.

Der Urlaubsort Champéry befindet sich auf 1050 Meter Meereshöhe am Fuße der Dents du Midi und der Dents Blanches im Herzen des Skigebietes Portes du Soleil. Die Region um Champéry bietet Bikern im Sommer 24 Lifte, so dass sie von den 650 Kilometer ausgeschilderten Wegen profitieren können.

Champéry hat sich in den letzten Jahren so einem regelrechten Mountainbike-Mekka entwickelt, was wohl der ausschalggebende Punkt für den Weltradverband UCI war, die WM an den Schweizer Ort zu vergeben, in dem ja schon jedes Jahr der MTB-Weltcup Station macht.

Nähere Informationen zur MTB-WM in Champéry erhalten Sie hier: www.champery2011.com


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Die Bahn-Weltmeisterschaften finden vom 23. bis 27. März im niederländischen Apeldoorn statt. Für die Welttitelkämpfe hat der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) 23 Fahrer und Fahrerinnen nominiert. An der Spitze steht Teamsprint-Welt- und Europameister Maximilian Levy.

Der Cottbuser Bahnrad-Sprinter Levy will bei der WM in den Niederlanden in Teamsprint und Keirin antreten. Für den Sprint-Wettbewerb kommen mit Sebastian Döhrer aus Berlin und Stefan Bötticher aus Breitenworbis zwei Neulinge zum Einsatz. Des Weiteren fahren für den BDR Stefan Nimke aus Schwerin, Robert Förstemann aus Gera, René Enders aus Erfurt sowie Joachim Eilers aus Chemnitz.

Im Teamsprint erhofft sich die deutsche Mannschaft eine WM-Medaille. „Ich denke, wir können um die Medaille fahren und sind als Titelverteidiger natürlich auch in der Pflicht“, meinte Bundestrainer Detlef Uibel.

Hier finden Sie Informationen zum WM-Programm: 06.live-radsport.ch


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St. Wendel ist Gastgeber der Weltmeisterschaft im Rad-Querfeldein. Am 29. und 30. Januar 2011 werden die WM-Teilnehmer in der saarländischen Stadt um die WM-Titel fighten.

Nach 2005 ist St. Wendel zum zweiten Mal Gastgeber und Organisator dieses internationalen Radsportevents. Hunderte Fans werden an den beiden Tagen ins Saarland pilgern, um dabei zu sein, wenn die Cross-Elite um die WM-Titel kämpft.

In insgesamt vier Rennkategorien werden die neuen Weltmeister ermittelt. Den Auftakt bilden am Samstag um 11 Uhr die Junioren. Um 14 Uhr startet die Klasse der U23. Am Sonntag fallen um 11 Uhr die Entscheidungen bei den Frauen und die Männer kämpfen um den Cross-Titel ab 14 Uhr.

Genauso wie vor sechs Jahren werden die Titelkämpfe auf dem 2,8 km langen Rundkurs rund um das St. Wendeler Sportzentrum ausgetragen. Der WM-Parcours besteht zu 85 Prozent aus Naturboden.

Nähere Informationen zu der Rad-Querfeldein-WM gibt es hier: www.sankt-wendel.de


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Die deutsche WM-Medaillenhoffnung Tony Martin hat den Zeitfahrkurs von Geelong inspiziert. Die Strecke hat er für schwerer eingestuft als erwartet und vor allem sei er von den steilen Anstiegen überrascht.

Tiny Martin © flickr/richardmasoner

Tony Martin (Foto: flickr/ richardmasoner)

„Das ist kein Rollerkurs, sondern mit den beiden kurzen, aber so 10-15 Prozent steilen Bergen schon eine echte Kraftstrecke – unrhythmisch, windanfällig und mit rauem Asphalt”, sagte Martin in einem Gespräch mit Radsport News. „Ich muss gestehen, dass mir die Kinnlade runtergefallen ist, als ich das erste Mal vor dem Anstieg stand. Die Strecke ist wirklich anspruchsvoll, wenn auch nicht in technischer Hinsicht.”

Martin glaubt aber trotz alledem , dass ein Zeitfahrspezialist beim WM-Einzelzeitfahren am Donnerstag, den 30. September in Geelong gewinnen wird. „Ich glaube nicht, dass hier ein Kletterer vorne reinfahren wird. Dazu sind die Berge dann doch zu kurz”, meinte der Deutsche Zeitfahrmeister.


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Bei der Straßenrad-WM vom 29. September bis 3. Oktober im australischen Geelong bei Melbourne ruhen die größten deutschen Hoffnungen auf dem Zeitfahr-Spezialisten Tony Martin.

Tony Martins größter Konkurrent ist bei seiner Mission, eine WM-Medaille zu erringen, im Elitezeitfahren Titelverteidiger Fabian Cancellara aus der Schweiz. Schon ein paar Mal in dieser Saison musste sich der Deutsche dem Weltmeister und Olympiasieger nur ganz knapp geschlagen geben.

 

Beim Kampf gegen die Uhr, am 30. September 2010, hofft Martin einen guten Tag zu erwischen. “Mein Ziel ist das Podium.  Wenn Fabian in Topform ist, wird man ihn nicht bezwingen können”, sagte der WM-Dritte von 2009 zur dpa.

Um in Australien auf dem 45,4 Kilometer langen Kurs alles aus sich herauszuholen, hat sich Martin im Windkanal in Silverstone vorbereitet.


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Radprofi André Greipel hat mit seinem Sieg der letzten Etappe bei der Tour of Britain seinen 21. Erfolg in dieser Saison eingefahren. Damit ist der Profi vom Team HTC-Columbia nach Tagessiegen gerechnet in dieser Saison der erfolgreichste Radprofi der Welt.

Zudem toppte der gebürtige Rostocker sein Ergebnis vom vorigen Jahr um einen Erfolg. „Das war mein letztes Rennen für HTC Columbia und ich freue mich umso mehr, dass ich diesen erfolgreichen Lebensabschnitt mit einem Sieg beenden konnte”, liest man auf Greipels Homepage.

 

Zur kommenden Saison wechselt der 28-Jährige nach Belgien. Im Team OmegaPharma-Lotto wird er 2011 auf Siegjagd gehen. Interessant werden die Sprintduelle mit seinem noch Teamkollegen Marc Cavendish, wegen dem er nie an der Tour de France teilnehmen konnte.

In seiner aktuellen Form besitzt der 28-jährige Greipel zudem bei der Straßen-WM am 3. Oktober in Geelong/Australien Chancen, den Titel zu holen.


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Der 17-fache Saisonsieger André Greipel wird das Aufgebot des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) für die Rad-Weltmeisterschaften vom 29. September bis 3. Oktober im australischen Melbourne anführen. Insgesamt neun deutsche Profis werden die deutschen Farben in Australien vertreten.

André Greipel © wikipedia/Apterygial

Im Einzel-Zeitfahren zählen der WM-Vorjahres-Dritte Tony Martin und der Weltmeister von 2008 Bert Grabsch zum Favoritenkreis.
“Es wird zwar nicht leichter, einen Cancellara zu schlagen, eine Medaille ist hier aber Pflicht”, meinte BDR-Vizepräsident Udo Sprenger zur dpa. “In Melbourne erwartet uns zwar kein leichter, aber auch kein absoluter Bergkurs. Er kommt unserer Mannschaft, so wie sie jetzt aufgestellt ist, entgegen”, so Sprenger weiter.

Das deutsche Aufgebot für die Elite Männer lautet wie folgt:

Marcus Burghardt (Steinmaur/Schweiz/HTC-Columbia),
Bert Grabsch (Kreuzlingen/Schweiz/HTC-Columbia),
André Greipel (Hürth/HTC- Columbia),
Danilo Hondo (Cottbus/Lampre),
Christian Knees (Euskirchen/Team Milram),
Sebastian Lang (Erfurt/Silence-Lotto),
Tony Martin (Schwalbach/HTC-Columbia),
Marcel Sieberg (Hürth/HTC- Columbia),
Fabian Wegmann (Freiburg/Team Milram).


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Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) darf wegen André Greipel neun deutsche Rad-Profis zu den Straßen-Weltmeisterschaften vom 29. September bis 3. Oktober nach Melbourne schicken.

André Greipel © wikipedia/YellowMonkey/Blnguyen

Weil André Greipel aus Hürth bei dem einzigen deutschen ProTour- Rennen, den Hamburg Cyclassics in Hamburg, über 216,6 Kilometer Dritter wurde, konnte sich die deutsche Mannschaft in der Nationenwertung vom zwölften auf den achten Platz verbessern. Somit dürfen statt bislang sechs Fahrer nun neun die deutschen Farben bei einer WM vertreten.

Den Sieg holte sich bei den Cyclassics im Sprint Vorjahressieger Tyler Farrar aus den USA vor dem Norweger Edvald Boasson Hagen und Greipel.


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