Billig, billiger am billigsten geht meist mit schlecht, schlechter am schlechtesten einher. Für ein brauchbares Fahrrad sollte man schon ein bisschen mehr ausgeben. Doch wie viel ist nötig?

Billigfahrräder werden viele angeboten, doch sind Anschaffungskosten von unter 100,- € auch wirklich ausreichend? Taugen diese Drahtesel überhaupt? Oder sind sie nur Schrott? Optisch sehen sie meist teurer aus, kein Wunder ihre Markenvorbilder haben sich als gut bewährt. Das Problem ist die Haltbarkeit, denn Billigräder sind nicht für den starken Einsatz gebaut.

Wie hoch sind die Anschaffungskosten?

Das hängt vom Einsatz und der Belastung ab. Nutzt man nur hin und wieder sein Rad in der Stadt, so reicht sicherlich ein Cruiser für 299,- € aus. Bei solchen City-Stil-Bikes kommt es sowieso meist mehr auf die Optik, als auf die technische Ausstattung an. Doch sollte auch hier nicht gleich zum allergünstigsten Modell gegriffen werden, da so mit Sicherheit recht schnell die ersten Fahrradreparaturen nötig werden.

Mountainbikes und Rennräder brauchen Technik, die ihren Preis hat

Bei Mountainbikes, die man ab 349,- € bekommt und Rennräder, die ab 599,- € zu bekommen sind, ist eine gut funktionierende Technik nötig, die aber auch den Preis nach oben treibt. Deshalb sollte man dafür auch tiefer in die Tasche greifen, sonst schafft es das Mountainbike vielleicht noch nicht einmal ins Tal, ohne in seine Einzelteile zu zerfallen. Die Anschaffungskosten für ein gutes Mountainbike sind 700,- € für ein Rennrad 900,- €. Soviel sollte man schon ausgeben, damit man auch beim Sport mit ihnen Spaß hat.